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Mittwoch, 26. Februar 2020, 11:45 Uhr
Aktualisiert: 26. Februar 2020, 16:00 Uhr

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Das Suizidrisiko steigt mit dem Lebensalter.
In Deutschland sterben mehr Menschen durch Suizid wie durch Verkehrsunfälle, AIDS, illegale Drogen und Gewalttaten zusammen.
Und, die Anzahl der Suizidversuche kann auf mindestens (wenn nicht mehr) 100.000 im Jahr geschätzt werden.
Suizid ist kein Randphänomen.

Suizid ist kein Freitod!

Sondern Folge einer Erkrankung. Die Endstation eines langen Leidensweges.

Suizid kann jeden treffen, unabhängig von Alter, Geschlecht und sozialem Status.
Suizid ist (meist die) Endstation eines langen Leidensweges!

Hilfe zum Suizid

darf nicht verboten werden (Bundesverfassungsgericht / Karlsruhe, 26.02.2020)
Staat und Gesellschaft müssen akzeptieren, wenn Einzelne nicht mehr leben wollen.

Die zentrale Botschaft des Urteils: Das im Grundgesetz verankerte Persönlichkeitsrecht garantiert ein Recht auf selbstbestimmtes Leben. Daraus ergibt sich auch ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben.

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Dieses Recht schließt die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen, hierfür bei Dritten Hilfe zu suchen und diese in Anspruch zu nehmen.


Menschen dürfen selbst entscheiden, wann sie ihr Leben für lebenswert halten.
Eine Bewertung anhand (allgemeiner)    Wertvorstellungen, religiöser Gebote, (gesellschaftlicher) Leitbilder oder Überlegungen objektiver Vernünftigkeit verbiete sich!



Mit dem Urteil (26.02.2020) erklärt das Gericht den § 217 StGB für nichtig. Das Urteil ist eindeutig. (Az. 2 BvR 2347/15 u.a.)

Der Staat darf Suizidprävention betreiben und die Palliativmedizin stärken, betont das Gericht.

So könnte der Staat zum Beispiel eine Beratungspflicht für die Sterbewilligen und gewisse Warte- bzw. Überlegungsfristen nach der Beratung einführen.
Schließlich sei der Staat sogar verpflichtet, Gefahren entgegentreten, die eine Entscheidung des Einzelnen für die Selbsttötung und gegen das Leben beeinflussen können.

Er darf aber nicht die Motive oder Ursachen eines Sterbewilligen bewerten.

Gerichtspräsident Andreas Voßkuhle (Präsident Bundesverfassungsgericht) sagt am Ende so: Wir mögen seinen Entschluss bedauern, wir dürfen alles versuchen, ihn umzustimmen, wir müssen seine freie Entscheidung aber in letzter Konsequenz akzeptieren.

Es geht um die letzte Freiheit, die ein Mensch vor seinem Tod hat. Missbrauch ist nie auszuschließen.


Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von kiesner.org können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder eigenständig Behandlungen anzufangen.

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Verwendete Quellen ...

  abgerufen am 26. Februar 2020
  Eigene Recherchen

Google - Hilfe zum Suizid Deutschland... 

Google - Sterbehilfe kostet ca. 18 Euro... 



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