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02.11.2021
19:00

  
Spanische Grippe und Aids töten mehr als Corona/Covid-19
Die WHO schätzt die Zahl der bisherigen Corona-Toten auf 10 Millionen. Die mit Abstand todbringendste Pandemie ist jedoch Aids.

Am verheerendsten war die sogenannte Spanische Grippe in den Jahren 1918 bis 1919. In aufeinanderfolgenden Wellen starben laut neueren Berechnungen 100 Millionen Menschen. Das sind weit mehr Todesopfer als die zehn Millionen des Ersten Weltkriegs. Virus-Nachkommen zirkuliert bis heute.

2009 grassierte die sogenannte Schweinegrippe, verursacht vom Virus H1N1. Laut der Fachzeitschrift "The Lancet" starben - zwischen 151 700 und 575 400, vor allem junge Menschen.

Asiatische Grippe, ausgelöst durch das Influenza-Virus H2N2 im Jahr 1957, und die Hongkong-Grippe (H3N2) im Jahr 1968. Beide forderten weltweit jeweils etwa eine Million Todesopfer.

Das SARS-Virus verbreitete sich 2002 und 2003 von China aus und war das erste Coronavirus, das weltweit Ängste auslöste. 774 Menschen starben an der Infektion.

Etwa fünf Millionen Menschen erkranken jedes Jahr (schwer) an der Grippe, zwischen 290 000 und 650 000 sterben nach Angaben der WHO daran. Bis heute gibt es immer wieder Grippewellen mit sich ständig verändernden Erregern.

Die Asiatische Grippe von 1957 bis 1958 und die Hongkong-Grippe von 1968 bis 1970 hatten jeweils etwa eine Million Todesopfer zur Folge.

Pocken sind eine der gefährlichsten bekannten Infektionskrankheit bei Menschen. Verursacht werden sie durch das Variolavirus. Es ist ein extrem tödlicher Erreger. Allein für das 20. Jahrhundert wird die Zahl der Todesopfer auf rund 300 Millionen geschätzt. Wer überlebt, ist häufig durch Pockennarben entstellt.

Infektion mit Ebola-Viren: Die Hälfte der Erkrankten stirbt. Dennoch ist die Zahl der Todesopfer durch den 1976 entdeckten Erreger weit geringer als bei Corona. Bei mehreren Ebola-Ausbrüchen in Afrika starben bisher rund 15 300 Menschen.

Das Dengue-Fieber, das von Mücken übertragen wird, ist seit zwei Jahrzehnten auf dem Vormarsch. Einige tausend Menschen sterben laut WHO jedes Jahr daran.

Cholera wird durch verunreinigte Trinkwasser verursacht. Bei dem Erreger handelt es sich um das Bakterium Vibrio cholerae, das vor allem den Darm angreift. Wer an Cholera erkrankt, droht binnen Stunden zu sterben. Seit dem Jahr 1817 hat die WHO sieben Cholera-Pandemien ausgemacht. Die letzte brach im Jahr 1961 aus und hält an. Jedes Jahr fallen einer Studie zufolge immer noch bis 140 000 Menschen weltweit der Cholera zum Opfer.

Aids ist die mit Abstand tödlichste Pandemie in jüngerer Zeit: Seit 1980 starben weltweit fast 36,3 Millionen Menschen an der unheilbaren Krankheit, die das Immunsystem angreift, hervorgerufen durch das HI-Virus. Heute leben rund 40 Millionen Menschen mit dem HI-Virus. Die Krankheit bricht oft erst nach mehreren Jahren aus. Bisher ist kein Ende der Pandemie absehbar. AIDS forderte laut WHO alleine im Jahr 2019 fast 700 000 Todesopfer.

Jedes Jahr sterben mehr als eine Million Menschen an Infektionen mit Hepatitis-B- und -C-Viren.

Pest wird vom Bakterium Yersinia pestis ausgelöst. Die bekannteste Form ist die Beulenpest, an ihr sterben zwei Drittel aller Erkrankten. Greift das Bakterium die Lunge an, kommt es zur noch tödlicheren Lungenpest. Aufgrund der hohen Sterblichkeit haben die drei großen Pest-Pandemien der Menschheitsgeschichte dramatisch hohe Opferzahlen gefordert. In Europa tötete sie womöglich zwei Drittel der damaligen Bevölkerung. Da das Pest-Bakterium in Tieren heimisch ist, taucht es bis heute immer wieder auch bei Menschen auf.


Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass Seuchen auf ganz unterschiedliche Weise kamen. In Wellen.

Alles auf eine Karte
Nach der Pandemie ist vor der Pandemie. Meist dauert die Entwicklung eines Impfstoffs länger als zehn Jahre, selbst mit Notfallzulassungen mindestens drei Jahre. Erst dann kommen Experten aus Medizin, Politik, Wirtschaft und Banken zu Wort. Und das ist so eine Sache. Wer dann genauer hinter die Kulissen blickt, findet die Zutaten: Große Risikobereitschaft, internationale Vernetzung und Zugang zu Milliarden-Summen. Es zeigt sich besonders deutlich, wie schmal der Grat zwischen Gewinnen und Verlieren sein kann.

Dass weltweit gleich mehrere mRNA Impfstoffe gegen Corona, von nix auf gleich, verfügbar sind, ist Glück. Gerechtigkeit herzustellen ist keine unternehmerische Aufgabe. Einflussreiche haben die Möglichkeiten zu mobilisieren. Nicht schlecht ist ein Impfabo oder Impf-Lotterie.
Es gibt Virenproben, die in Labors aufbewahrt werden; aggressiver, dass wird eine große Herausforderung, welche die ganze Welt umtreibt.

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