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Letzte Aktualisierung: Dienstag 31.03.2020, 09:55 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch 25.03.2020
Veröffentlicht: Mittwoch 29.01.2020


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Die erste Meldung des Coronavirus bei der WHO ereignete sich am 31. Dezember 2019


Gefunden wurde das neuartige Virus in Stuhlproben einiger Betroffener. Ob es sich über den Stuhl auch verbreitet, ist nicht geklärt.

Virologe Professor Hendrik Streeck - Facharzt für Virologie und Infektionsepidemiologie - am Universitätsklinikum Bonn:
Es ist eine Befürchtung, dass das Virus auch über den Stuhl übertragen wird. Bisher ist es noch nicht bewiesen. Wir haben allerdings genetisches Material des Virus in den Toilettenschüsseln gefunden, was noch nicht heißt, dass es auch infektiös ist, sagte Professor Streeck.


Zudem kann der Erreger zumindest einige Tage (!) über Oberflächen verbreitet werden. Der Gedanke, sich über Bargeld anstecken zu können, ist zurzeit nicht abwegig.

Das Coronavirus SARS-CoV-2 ist ein neuartiges Virus,
das die Krankheit Covid-19 (Corona Virus Disease 2019) verursacht.

Die häufigsten Symptome sind
- trockenes Husten,
- Fieber,
- Kopfschmerzen,
- Schnupfen,
- Rückenschmerzen,
- Muskelschmerzen,
- Gelenkschmerzen,
- Übelkeit,
- Durchfall und
- Lungenentzündung.

Die Ansteckungszeit dauert bis zu 14 Tagen, am häufigsten sind es 5 Tage.

Zu der Risikogruppe gehören
- Menschen mit Vorerkrankungen,
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
- Zuckerkrankheit,
- Lungenerkrankungen,
- Krebspatienten,
- Raucher.

Das neue Coronavirus SARS-CoV-2
ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Das geschieht über die Schleimhäute oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut oder der Augenbindehaut in Kontakt kommen.

Das neuartige Coronavirus überträgt sich laut WHO unterschiedlich schnell, am häufigsten sind es 5 Tage.

Nach bisherigen Auswertungen gibt es bei Covid-19 (Corona Virus Disease 2019) häufiger schwere bis lebensbedrohliche Verläufe.

Bei 15 Prozent der Infizierten ist der Verlauf laut WHO so schwer, dass eine zusätzliche Versorgung mit Sauerstoff nötig wird. Bei 5 Prozent der Infizierten ist künstliche Beatmung nötig.


Coronavirus:
Coronaviren sind eine Virusfamilie,
zu der auch das derzeit weltweit grassierende Virus Sars-CoV-2 gehört.

Da es anfangs keinen Namen trug, sprach man in den ersten Wochen vom "neuartigen Coronavirus".

Sars-CoV-2:
Die WHO gab dem neuartigen Coronavirus den Namen "Sars-CoV-2" ('Severe Acute Respiratory Syndrome'-Coronavirus-2). Mit der Bezeichnung ist das Virus gemeint, das Symptome verursachen kann, aber nicht muss.

Covid-19:
Die durch Sars-CoV-2 ausgelöste Atemwegskrankheit wurde "Covid-19" (Coronavirus-Disease-2019) genannt. Covid-19-Patienten sind dementsprechend Menschen, die das Virus Sars-CoV-2 in sich tragen und Symptome zeigen.


29.01.2020
Robert Koch-Institut über aktuelle Lage des Wuhan-Corna-Virus.

Aktuelle Lage   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

Twitter - Robert Koch-Institut   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

Google - Welt - DE   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

29.01.2020
Coronavirus: Deutschland absolut gut vorbereitet.
Auf Online-Dashboard - John Hopkings Universität - kann die Verbreitung beobachtet werden.

John Hopkings Universität   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

30.01.2020
Coronavirus: 7 000 Passagiere
sitzen auf Kreuzfahrtschiff "Costa Smeralda" vor Italien im Hafen Civitavecchia fest, wie ein Sprecher der Reederei bestätigte. Die örtlichen Behörden ordneten an, dass die Passagiere nicht an Land gehen dürfen. Offenbar bricht das Coronavirus schneller aus als gedacht.

Kreuzfahrtschiff Costa Smeralda   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

03.02.2020
Coronavirus: Neues Krankenhaus
nach 8 Tagen Bauzeit fertig
1 000 Betten zur Isolation. Die Zahl der neu bestätigten Infektionen ist auf mehr als 17 000 geklettert.

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04.02.2020
Coronavirus: Der Höhepunkt der Krankheit
wird später erwartet als bisher gedacht. "Wir gehen davon aus, dass der Höhepunkt der Epidemie (Coronavirus) in zwei Wochen (18.02.) erwartet wird", sagte der Chef des nationalen Virus-Expertenteams, Zhong Nanshan. Die Sterblichkeitsrate bezifferte er auf 2,5 Prozent.

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14.02.2020
Pest, Pocken, Spanische Grippe
hätten beinahe die Menschheit ausgelöscht
Das Corona-Virus verbreitet sich rasend schnell. Allen medizinischen Vorkehrungsmaßnahmen zum Trotz breiten sich immer wieder tödliche Pandemien aus, die die Menschheit auszulöschen drohen. Über einen Zeitraum von ungefähr 200 Jahren tobte die Seuche Pest und dezimierte die damalige Bevölkerung um etwa 50 Prozent, allein in Konstantinopel 10 000 Menschen pro Tag.

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15.02.2020
Rund 1 700 Ärzte
und medizinische Helfer erkrankt. Der chinesische Staatssender CCTV berichtete, dass sich im Kampf gegen Coronavirus bereits mehr als 1 700 medizinische Helfer wie Ärzte und Krankenhauspersonal angesteckt haben.

Vize-Chef der chinesischen Gesundheitskommission Zeng Yixin hob die großen Risiken hervor, denen Ärzte und Krankenpfleger bei der Behandlung von Coronavirus-Patienten ausgesetzt seien.

Allein in der Provinz Hubei kamen innerhalb eines Tages 4 823 nachgewiesene Infektionen hinzu. Experten befürchten eine hohe Dunkelziffer.

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17.02.2020
Coronavirus: Ist eine Pandemie vermeidbar?
Inzwischen hat das Virus mehr als 1 600 Menschenleben gefordert. Es könnten sich bis zu 80 % der Weltbevölkerung infizieren. Das Virus wird sich in China nicht eindämmen lassen. Das Virus wird sich weltweit ausbreiten – mehr oder weniger unkontrolliert und unaufhaltbar.

Das Lungenvirus kann sich wie ein Flächenbrand ausbreiten.

Medizin-Professor Herr Gabriel Leung von der Hong Kong University, sagte, eine infizierte Person gebe das Virus durchschnittlich an zweieinhalb weitere Menschen weiter.

Spekulationen: Das Virus läuft sich irgendwann tot oder das Virus taucht jedes Jahr zur Winterzeit wieder auf. Aber, es gibt viel, was wir nicht wissen.

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  • 04.03.2020
  • DEUTSCHLAND: Gesundheitssystem stöβt wegen CORONA (Covid-19) an seine Grenzen


    Vorsorglich stehen Tausende Menschen in Deutschland unter Quarantäne. Ärzte warnen vor einer bedrohlichen Lage. Zusammenbruch der medizinischen Versorgung sei nicht mehr auszuschlieβen.

    Robert-Koch-Institut: Coronavirus wird sich etablieren

    Das RKI beschreibt das Coronavirus als Erreger, das "voraussichtlich nicht wieder verschwinden wird". Der RKI-Vizepräsident Lars Schaade schätzt, dass sich das Virus mit dem offiziellen Kürzel Sars-CoV-2 langfristig etablieren wird.

    “Wir brauchen dringend Hilfe (...)“, hieβ es in einem Brief an die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein.

    “Wir brauchen ganz dringend entsprechende Schutzmaterialien, da wir zurzeit unter Gefährdung der Gesundheit von Ärzten und Mitarbeitern arbeiten“, hieβ es in dem Brief.

    Am Morgen (04.03.2020) meldet das Robert-Koch-Institut 240 Krankheitsfälle, gestern waren es noch rund 169.

    Die erste Meldung des Coronavirus bei der WHO ereignete sich am 31. Dezember vergangenen Jahres.

    Ein Impfstoff könnte Ostern 2021 vorliegen.

    Gefahr für Raucher
    Welche Menschen warum ein höheres Risiko haben, ist nicht geklärt.
    Daten aus China geben Hinweise darauf, dass infolge des Rauchens die Infektionsgefahr durch das neuartige Coronavirus höher sei.

    Raucher haben grundsätzlich ein höheres Risiko, Virusinfektionen zu erleiden.
    Durch die Belastung des Rauchens sind die Abwehrkräfte des Bronchialsystems eingeschränkt. Viren und Co. haben leichteres Spiel.
    Das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs mit einer echten Lungenentzündung ist deutlich höher!
    Eine Vorschädigung der Lunge und der Atemwege kann womöglich ein Co-Faktor für einen schweren Verlauf von Coronavirus sein. Es macht einen Unterschied, ob man aktiver oder ehemaliger Raucher ist.

    Die Lunge ist anatomisch sehr eng mit dem Herzen verknüpft, sodass bei einer Belastung der Lunge meist auch das Herz zusätzlich strapaziert wird. Krebs selbst ist zudem auch immunschwächend.

    Vergleich: Coronavirus vs. Influenza

    Beide Infektionen ähneln sich, aber es gibt grundlegende Unterschiede.
    Schwere bis lebensbedrohliche Verläufe gibt es nach bisherigen Auswertungen bei Coronavirus (Covid-19) häufiger als bei der Grippe.

    Beide sind von einem Virus verursachte Atemwegserkrankungen. Beide Erreger werden vorwiegend über Tröpfchen etwa beim Sprechen oder Husten oder auch direkten Kontakt übertragen.

    Influenza hat eine kürzere Inkubationszeit zwischen Ansteckung und der Ausbildung erster Symptome. Bei Coronavirus (Covid-19) liege dieser Intervall bei etwa 5 bis 7 Tagen, bei Influenza bei 3 Tagen.

    Ein wichtiges Kennzeichen ist die Ansteckungsrate. Das Coronavirus (Covid-19) wird nach WHO-Daten von einem Infizierten im Mittel an zweieinhalb weitere Menschen weitergegeben.

    Coronavirus (Covid-19)


    Schwere bis lebensbedrohliche Verläufe gibt es nach bisherigen Auswertungen bei Coronavirus (Covid-19) häufiger als bei der Grippe. Der WHO zufolge ist der Verlauf bei 15 Prozent der Infizierten so schwer, dass eine zusätzliche Versorgung mit Sauerstoff nötig wird. Bei 5 Prozent der Infizierten ist demnach dauerhaft künstliche Beatmung nötig.

    Als besonders von schweren Verläufen betroffene Risikogruppen gelten bei Influenza Kinder, Schwangere, Ältere sowie Menschen mit chronischen Krankheiten oder geschwächtem Immunsystem. Bei Coronavirus (Covid-19) gehören Kinder und Schwangere nach derzeitigem Wissensstand nicht zu den Risikogruppen.

    Zu beachten ist auch der Unterschied bei den Möglichkeiten für Behandlung und Vorsorge. Bei Influenza gibt es sowohl schützende Impfungen als auch zugelassene antivirale Medikamente.

    Es ist ganz wichtig, dass die Menschen bei einem Verdacht ruhig und zu Hause bleiben!

    Stellen Sie Desinfektionsmittel selbst her

    Alle Zutaten sind in der Apotheke erhältlich und müssen in einem verschlieβbaren Behälter (Braunglasflasche mit Sprühaufsatz) immer gut vermischt werden. Schütteln Sie das Gemisch vor jeder Anwendung gut durch!

    - 830 Milliliter Ethanol 96 %
    - 45 Milliliter Wasserstoffperoxid 3 %
    - 15 Milliliter Glycerin 98 %
    - 110 Milliliter destilliertes Wasser

    Das Mittel ist leicht entzündlich, für Kinder unzugänglich aufbewahren, Augenkontakt vermeiden, nicht trinken, nur zur äuβeren Anwendung auf die Hände.

    Wie kann man sich schützen?

    Gründliches Händewaschen alle 30 Minuten und die Finger aus dem Gesicht (inkl. Lippen) lassen, Handschlag und Küsschen sind tabu! Das gilt auch für Baby küssen!!!
    Keine Ringe und Armbanduhren tragen. Das sind wichtige Punkte.

    Und auf eine enge Interaktion, z.B. Tanzen, sollte verzichtet werden.

    Tipps zur Desinfektion

    Smartphones, Tablets und PCs kann durchaus mit desinfizierenden Mitteln (entsprechende Tücher) mit 50-prozentigem Isopropyl-Alkohol (auch als Isopropanol oder 2-Propanol bekannt) gereinigt werden, ohne dadurch Schaden zu nehmen. Auf die festen und nicht-porösen Flächen der Produkte, also das Display, die Tastatur und andere äußere Oberflächen.

    Einschränkung: Es ist zu vermeiden, dass Feuchtigkeit ins Innere der jeweiligen Geräte gelangt. Desinfektionsmittel auf Oberflächen aus Stoff oder Leder nicht anwenden. In Verbindung mit Bildschirm-Schutzfolien aus Kunststoff und Gehäusehüllen und Covern können durch den Alkohol und andere Stoffe in den Desinfektions- und Reiningungstüchern Schäden an der jeweiligen Oberfläche dieser Zubehörprodukte entstehen.

    Aus Epidemie wurde Pandemie

    Veranstaltungen können dazu beitragen, das virale Coronavirus schneller zu verbreiten. Der Abstand ca. 2 Meter schützt (etwas) vor einer Übertragung. Identifizierte können unter Quarantäne gestellt werden. Für eine lange Zeit.

    Bundesregierung / Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) rät zu Notfallvorrat

    Ganz gleich, wie gefährlich die Krankheit wird — Bundesbürger sollten einen Notvorrat (20 Kilo pro Person) angelegt haben.

    Im Zivilschutzkonzept heiβt es, Lebensmitteln für einen Zeitraum von 20 Tagen anzulegen. Zusätzlich 40 Liter Getränke.

    Die private Bevorratung tritt neben die unmittelbaren staatlichen Vorsorgemaβnahmen für den Katastrophenfall und ist nur ergänzend.

    Noch ist genug für alle da.

    Bereiten Sie sich auf den Fall der Fälle vor

    Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite BBK...

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    Woher kommt das Virus?


    Coronaviren sind schon lange bekannt. Sie können verschiedene Tiere, infizieren.

    Coronaviren sind oft zoonotisch. Das heißt: Sie zirkulieren in Tieren
    und mutieren (sich spontan!!! im Erbbild ändern | dadurch können neue Arten [Viren] entstehen) dann
    so, dass sie vom Tier auf den Menschen überspringen können.

    Das aktuelle Virus (Sars-CoV-2), ist allerdings eine neue Variante, die bisher so noch nie in Erscheinung getreten ist. Eine Übertragung von Mensch-zu-Mensch ist jetzt bewiesen!

    Es scheint so zu sein, dass das Virus zunächst bei Personen aufgetreten ist, die im Fischmarkt in Wuhan tätig waren

    oder sich dort als Besucher aufgehalten haben.

    Da auch Wildtiere (lebende und tote) auf dem Markt verkauft wurden, glaubt man, dass dort eine Übertragung erfolgt ist. Immer da, wo Mensch und Tier eng zusammen sind, besteht das Risiko, dass ein Erreger vom Tier auf den Menschen übergeht.

    Noch ist gar nicht klar, wo das Virus genau herkommt!

    Es ist gar nicht erwiesen, dass der Ursprung des Virus wirklich in China liegt.

    Gerüchte,


    dass es sich bei dem neuen Coronavirus um ein in einem Labor genetisch verändertes Virus handelt, konnten durch den Genomvergleich mit früheren Virusisolaten ausgeräumt werden. Auch mit absoluter Sicherheit ist das Coronavirus nicht künstlich im Labor entstanden.

    Prof. Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie an der Berliner Charité: Dieses Virus wird aber wahrscheinlich, wie andere solche Viren auch, Zwischenwirte haben. Von welchem Zwischenwirt das Virus auf den Menschen übergegangen ist, ist nicht bekannt.
    Diesem Virus gelingt anscheinend eine aktive Vermehrung im Rachenbereich. Besonders gefährlich werden Viren, wenn sie sehr schnell von Mensch zu Mensch wandern.

    Genanalyse


    Wissenschaftler tauschen jedes irgendwo auf der Welt neu analysierte Coronavirus sofort aus. Innerhalb weniger Tage wissen sie, welche Mutationen aufgetreten sind, wie diese die Verbreitung der Krankheit auf der Welt verändern kann. Sie können damit die Herkunft von Viren über Jahrzehnte zurückverfolgen.

    Die Genanalysen haben bewiesen: Das neue Coronavirus, das jetzt Covid-19 heißt, und das SARS-Virus sind nicht nur verwandt. Sie haben auch denselben Ursprung und dasselbe Virus als Stamm. Vor etwa 70 Jahren, oder kürzer, haben sie sich demnach auseinander entwickelt.

    Sieben Epidemien mit Coronaviren habe es in den vergangenen Jahren gegeben, alle seien irgendwann eingedämmt worden.

    Ob das diesmal (schnell) gelingen kann oder die Katastrophe erst beginnt, ist noch nicht zu erkennen.

    Afrika


    Afrika kann zu einem Epizentrum werden. Man kann statistisch davon ausgehen, dass jenseits der offiziellen Zahl heute mehr als 200 000 Menschen infiziert sind.

    Afrika hat ein schwaches Gesundheitssystem, das kaum in der Lage ist, Krankheitsfälle (schnell) zu registrieren und dafür zu sorgen, dass sich das Virus nicht ausbreitet.

    Es deutet beim neuen Coronavirus alles darauf hin, dass es besonders gefährlich ist. Das ist einer der bedrohlichsten Ausbrüche! Weil es sich leicht überträgt.

    Bill Gates: Eine weltweite Pandemie kann ganze Gesundheits- und Wirtschaftssystem zerstören.

    Wie lange


    Bestandteile der Viren wurden in verschiedenen Studien bis zu 18 Tage nach Erkrankungsbeginn in den Atemwegen der Patienten nachgewiesen. Ob diese Viren noch vermehrungsfähig und damit ansteckend waren, ist nicht bekannt.

    Coronaviren können auf glatten Oberflächen mehrere Tage überleben – und auch so lange ansteckend bleiben.

    Weil die Menschen noch nie mit dem neuen Coronavirus infiziert waren, besteht auch keine Grundimmunität. Die Menschen sind dem Virus schutzlos ausgeliefert.
    Ohne Grundimmunität kann sich ein Virus jedoch schnell ausbreiten und große Teile der Weltbevölkerung anstecken, teilweise in mehreren Wellen. Schwierig einzudämmen wird ein Virus dann, wenn neue Infektionen nicht mehr auf bekannte Fälle zurückzuführen sind.

    Genomvergleich, Genanalyse und Statistik
    sind das eine, das gemeinsame internationale Arbeiten auf gemeinsamen Plattformen ist das andere.



    Viren sind eine Entwicklung der Evolution (Adam & Eva), so wie Bakterien und sämtliche Lebewesen auf der Erde. Irgendwann waren auch Viren da. Aber: Viren sind keine Lebewesen, haben aber Eigenschaften von Lebewesen. Vermehren sich scharenweise.

    Was hilft


    Sehr viel Flüssigkeit und Ruhe. Hände waschen, jede halbe Stunde. Tägliche Bodenwischaktion mit warmen Wasser und Seifenlauge. Soziale Kontakte herunterfahren. Die Ausbreitung des Virus so weit es geht zu verlangsamen – und wenn möglich, Infektionsketten zu unterbrechen. Coronaviren sind Atemwegsinfektionen, die über direkten Kontakt mit Erkrankten oder über Tröpfcheninfektion weitergegeben werden. Die Übertragung über Wassertröpfchen in der Luft ist sehr wahrscheinlich. Eine Studie des Centers for Disease Control and Prevention (CDC) zeigt: Bei einer Luftfeuchtigkeit von 20 Prozent schweben infektiöse Viren bis fünf Stunden nach dem Husten im Raum.

    FFP3-Maske


    Einen recht guten Schutz. Das Problem: Maske wird durch kondensierte Atemluft feucht und hebt den Barriereschutz nach 10 Minuten auf.
    Benutzen Sie die FFP3-Masken nur im Falle einer gesicherten Influenza, einem bestätigten Corona-Fall oder einer anderen hochinfektiösen Erkrankungen.

    Kleidung


    Im Krankenhaus getragene Kleidung bitte nach dem Besuch wechseln und sofort waschen, mit Pulverwaschmittel und wenn möglich bei 60°C plus.





  • 05.03.2020
  • Briten-Airline Flybe insolvent

    Die Fluggesellschaft konnte dem durch das Coronavirus verursachten Rückgang der Reisenachfrage nicht länger standhalten. Die Pleite gefährdet rund 2 000 Arbeitsplätze.

    Die Krise ist noch unübersichtlich, in der Wirtschaft

    Szenario, das völlig unterschiedliche Folgen für unseren Wohlstand aufzeigt.
    Jenseits des Atlantiks hat die US-Notenbank Fed in einer Notfallsitzung die Leitzinsen um 50 Basispunkte gesenkt.
    In einer unübersichtlichen Lage bleibt die Auswirkung auf die Wirtschaft schwer absehbar.

    Europa hat den Vorteil, von den chinesischen Erfahrungen zu lernen.

    Investitionen und Konsumausgaben, die im Moment aus Angst zurückgehalten werden, werden nachgeholt.
    Spätestens im neuen Jahr könnten Nachhol-Effekte sichtbar werden und zu einem überdurchschnittlichen Wachstum führen. Die Wirtschaft kann zur Tagesordnung zurückkehren.

    Aber, angesichts der niedrigen Zinsen sind Aktien attraktiv. Der Virus hat schwerwiegende Folgen auf Dax und darüber hinaus. Ein schwaches erstes Quartal folgt wohl ein schwacher Dreimonatszeitraum. Unsicherheit wird Lieferketten unterbrechen. Somit Investitionen und Konsum nachhaltig belasten.

    Der Tourismus, der für die Wirtschaftsleistung vieler Länder eine sehr wichtige Stütze ist, wird (kurz) vor der wichtigen Sommersaison hart getroffen. Wann Buchungen nachgeholt werden, bliebt ungewiss. Auch Deutschland kann sich einem Einbruch in der Volkswirtschaft im zweiten Quartal 2020 nicht entziehen.

    Wie immer die weitere Entwicklung von Coronavirus ist,

    schon heute hat die Entwicklung in China massive Auswirkungen auf das weltwirtschaftliche Wachstum. Im ersten Quartal 2020 hat sich die konjunkturelle Dynamik in der zweitgrößten Volkswirtschaft halbiert. Vermutlich wird sich der dämpfende Effekt über zwei Quartale in 2020 erstrecken. Mit zwei Quartalen in Folge, in denen die Wirtschaftsleistung schrumpft, ist eine Rezession manifest. Ein wirtschaftlicher Einbruch wird an den Börsen deutliche Spuren hinterlassen.

    Es muss davon ausgegangen werden, dass das Coronavirus dem globalen Wirtschaftssystem, das auf Vernetzung und Arbeitsteilung beruht, einen Schlag versetzt. Der Virus wird dazu führen, dass (einzelne) Staaten im Alleingang versuchen, die ökonomischen und sozialen Folgen zu bekämpfen mit dem Ergebnis, dass sich die Grundlagen für den Wohlstand der gesamten Welt verschlechtern.

    In der Wertschöpfungskette werden Firmen gedrängt, (stärker) im jeweiligen Heimatmarkt zu agieren. Es wird eine lange Stagnation folgen. Verheerend. Anleger sollten sich bewusst werden, was auf sie zukommen könnte.

    Seit 1973 brach in 5 Rezessionen der deutsche Aktienmarkt um durchschnittlich 40 Prozent ein, die Gewinne der Unternehmen verminderten sich um mehr als 35 Prozent. Der Ruf nach Förderprogrammen wird laut.

    Am Matterhorn scheint die Sonne

    Die WertENTWICKLUNG der wichtigsten Währungen des 20ten Jahrhunderts, gepägt von Weltkriegen, Depressionen, Inflationen, Geldreformen und Epidemien haben alle Währungen im Vergleich zum US-Dollar verloren. ALLE, bis auf eine: Der Schweizer Franken.

    Das Coronavirus (Lungenkrankheit) ist eine globale Bedrohung

    Deutschland 100 plus neue Fälle in 24 Stunden.

    Coronavirus infizierte Patienten verbreiten den Erreger einer Studie zufolge auch durch das Entlüftungssystem. Die Studie, die am Mittwoch 04.03.2020 im US-Fachblatt „Journal of the American Medical Association“ (Jama) veröffentlicht wurde, unterstützt damit die Annahme, dass das Virus nicht nur von den Infizierten direkt, sondern auch über die Luft weitergegeben werden kann. In einem Zeitraum von zwei Wochen nahmen die Forscher an fünf verschiedenen Tagen Proben.

    Bis jetzt sind in China über 3 000 an dem neuartigen Virus gestorben.


    Schwangerschaft
    Ob schwangere das Virus an ihr ungeborenes Kind weitergeben können, ist zurzeit nicht geklärt, da die Datenlage zu dünn ist. Bei Symptomen wie Fieber, Husten oder Atembeschwerden sollten betroffene Frauen schnell einen Arzt aufsuchen. Dieser entscheidet, ob und welche weiteren Maßnahmen nötig sind. Keinesfalls sollten Schwangere ohne Rücksprache mit dem Arzt eigenständig zu Medikamenten greifen.


  • 06.03.2020
  • Analyse: 2,84 Prozent der Männer sterben

    Die chinesischen Gesundheitsbehörden haben in einer umfangreichen Analyse die Daten von 44 672 Menschen ausgewertet, die bis zum 11.02.2020 in Festland-China als Covid-19-Kranke (Coronavirus) registriert wurden.

    Von 22 981 infizierten Männern starben 653.
    Das ist eine Sterblichkeitsrate von 2,84 Prozent.

    Von den 21 691 Frauen starben 370.
    Das ist eine Sterblichkeitsrate von 1,70 Prozent.

    Allerdings kann die Dunkelziffer der Infizierten deutlich höher sein. Wie das Robert-Koch-Institut Ende Februar 2020 verkündete, liegt die Wahrscheinlichkeit an Covid-19 (Coronavirus) zu sterben, bei ein bis zwei Prozent. Bei der üblichen Grippe, ist die Wahrscheilichkeit zehnmal geringer.

    Ab 50 Jahren steigt die Gefahr deutlich

    0- bis 29-Jährige 72 Todesfälle
    30- bis 39-Jährige 18 Todesfälle
    40- bis 49-Jährige 38 Todesfälle
    50- bis 59-Jährige 130 Todesfälle
    60- bis 69-Jährige 309 Todesfälle
    70- bis 79-Jährige 312 Todesfälle
    ab 80-Jährige 144 Todesfälle, dass ist eine Sterblichkeitsrate von 0,32 Prozent.

    Quelle: China CDC Weekly (Agentur der chinesischen Regierung für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten)


    Das RKI hat rund 650 Fälle von Infizierten genauer analysiert. Demnach sind 54 Prozent männlich und 46 Prozent weiblich.
    Darunter seien auch 11 Kinder unter 5 Jahren und weitere 14 Kinder bis 14 Jahre.
    547 Menschen seien dabei zwischen 15 und 59 Jahre alt und 76 Menschen ab einem Alter von 60 Jahren.

    Eine spezifische Therapie gegen das neuartige Coronavirus gibt es (noch) nicht.

    In Europa ist die Zahl der Coronavirus-Infektionen
    nach Angaben der EU-Behörde ECDC am 05.03.2020 (Donnerstag) auf rund 4 200 Fälle gestiegen.

    In Italien gibt es laut dem Zivilschutz bereits 148 Corona-Tote bis zum 05.03.2020.

    Das Robert Koch-Institut (RKI) stufte am Donnerstagabend (05.03.2020) nun Italien / Südtirol als Risikogebiet ein.

    Nun gelten die italienischen Regionen Südtirol, Emilia-Romagna, Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien als Risikogebiete
    - ebenso wie Regionen in China Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan), Südkorea Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang) und dem Iran Provinz Ghom, Teheran.

    Das Robert Koch-Institut (RKI) definiere Risikogebiete wie folgt:
    "Risikogebiete sind Gebiete, in denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch zu Mensch ("ongoing community transmission") vermutet werden kann.

    Um dies festzulegen, verwendet das Robert Koch-Institut (RKI) verschiedene Indikatoren (u.a. Erkrankungshäufigkeit, Dynamik der täglich gemeldeten Fallzahlen, Maßnahmen (z.B. Quarantäne ganzer Städte oder Gebiete), Exportierte Fälle in andere Länder/Regionen).

    Die Situation wird jeden Tag neu bewertet, bei Bedarf werden die Risikogebiete angepasst."



    Zahl der Infizierten steigt rasant
    Neuinfektionen steigt jede Stunde, täglich neue Corona-Infizierte.

    Das Coronavirus greift immer weiter um sich.

    Die Zahl der Coronavirus-Fälle steigt von Tag zu Tag.

    Erklärung: Es gibt immmer mehr spezielle Diagnosezentren für die erforderlichen Coronavirus-Tests. Mehr Menschen werden auf den Erreger der neuartigen Lungenkrankheit Covid-19 getestet. Das Mehr an Untersuchungen, ließ die Zahl der bestätigten Infektionen am 05.03.2020 (Donnerstag) dann ansteigen. Jeder medizinische Notfall ist gefährlich.

    Das Robert Koch-Institut (RKI) listet Fallzahlen - Regionen mit COVID-19-Fällen - auf. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite Robert Koch-Institut (RKI)...

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    Infektionsrisiko:
    - Wer Kontakt mit einem Erkrankten hatte - vier Tage bevor bei diesem Symptome auftraten.

    - Wer Kontakt mit einem Erkrankten hatte und einen Abstand von weniger als 2 Metern zum Infizierten hatte.

    - Insgesamt + - 10 Minuten lang direkten Kontakt zu dem Infizierten hatte, z.B. Gespräch, Sitznachbar.

    - Direkter Kontakt des Infizierten mit Körperflüssigkeit oder/und Sekreten, z.B. Küssen, Anhusten.

    - Keine persönlichen Utensilien (z.B. Besteck, Handtücher) teilen.

    - Mit dem Infizierten zusammen war: Taxis, Bus, U-Bahn, Straßenbahn - davor oder dahinter saßen, Flugzeug, Schiff.

    Positive Nachricht:
    Teil der Weltbevölkerung hat sich bislang nicht mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Infizierten liegt nach Auskunft der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore global bei fast 99 000 Menschen - bei einer Gesamt-Bevölkerung von 7,8 Milliarden Menschen.

    In Krisen wie bei Corona hilft nur Information

    Panik ist eigene Hilflosigkeit und eigene Verunsicherung. In der Krise Ruhe und Gelassenheit bewahren. Fakten, Daten und Hinweise zum Coronavirus um zu informieren, so ausführlich wie möglich. Das nutzt in Krisensituationen.

    Es wird ausgeblendet, dass die Maßnahmen nicht vordringlich dem Schutz Einzelner dienen, sondern Gesellschaft und Gesundheitssystem.

  • 07.03.2020
  • Exporte brechen ein
    Chinas Wirtschaft liegt lahm. Hat auch für Deutschland spürbare Folgen.
    Die Epidemie wirkt sich auf die chinesische Wirtschaft und die Exporte des Landes aus.
    Erstmals seit dem Ausbruch der Lungenkrankheit (31.12.2019) legte die Pekinger Zollverwaltung am 07.03.2020 Handelszahlen vor. Demnach brachen Chinas Exporte im Januar 2020 und Februar 2020 um 17,2 Prozent auf 292,45 Milliarden US-Dollar (259 Mrd. Euro) ein (verglichen mit den Vorjahreswerten 2019).

    Die Einfuhren gingen um vier Prozent auf 299,54 Milliarden Dollar zurück.

    Eine schwächelnde Wirtschaft in China hat auch für Deutschland spürbare Folgen. Allein der Autokonzern Volkswagen verkauft über 40 Prozent seiner Autos in der Volksrepublik.

    Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt ist das Land, aus dem die meisten Importe nach Deutschland kommen.

  • 07.03.2020
  • Lufthansa streicht 50 Prozent ihrer Kapazität
    In den nächsten Wochen wird der Flugverkehr reduziert werden. Die Maßnahme diene dazu, die finanziellen Folgen des Nachfrageeinbruchs zu verringern. Eine genaue Zahl stillzulegender Jets wurde nicht veröffentlicht. Der größte Luftverkehrskonzern hat rund 780 Flugzeuge in der Flotte, die im vergangenen Jahr (2019) durchschnittlich 3 226 Flüge pro Tag absolviert haben.

    Das Personal wurde aufgefordert, unbezahlten Urlaub einzureichen.

    Die Auswirkungen auf das Frachtgeschäft sind noch nicht abzuschätzen.

  • 08.03.2020
  • Sperrzone für über 10 Millionen Menschen
    In der Nacht zum 08.03.2020 (Sonntag) hat die italienische Regierung weitere Maßnahmen verkündet, um die Ausbreitung des Coronavirus zu bekämpfen.

    Italien sperrt ab. Die gesamte Lombardei sowie vierzehn Provinzen Venetiens, der Emilia Romagna, des Piemonts und der Marken gehören ab sofort in eine Sicherheitszone, die nur noch betreten und verlassen darf, wer "unaufschiebbare" Motive hat. Konkret sind neben der Lombardei folgende Provinzen gemeint: Venedig, Treviso, Padua, Modena, Parma, Piacenza, Reggio Emilia, Rimini, Pesaro, Urbino, Asti, Novara, Alessandria, Verbano Cusio Ossola und Vercelli.

    Für ganz Italien gilt außerdem ein Öffnungsverbot für Pubs, Diskotheken und Kasinos. Familienzusammenführungen in Notfällen sind (noch) weiterhin möglich.

    Im Moment sind in Italien 5 883 Infektionsfälle bekannt. 233 Menschen sind an oder mit dem Virus gestorben. Ein Großteil litt an Herz- und Lungenproblemen.

  • 08.03.2020
  • Russland droht Quarantäne-Verweigerern mit Haft
    Die Stadt Moskau droht ihren Bürgern mit bis zu fünf Jahren Haft, wenn sie sich nach einem Besuch in besonders von der Epidemie betroffenen Ländern nicht wie angeordnet selbst unter Quarantäne stellen. In Russland gibt es bislang 15 bestätigte Infektionsfälle.

  • 08.03.2020
  • Zahl der Infizierten in Deutschland
    steigt auf 847. In Deutschland ist die Zahl der mit dem Virus infizierten Personen auf 847 angestiegen. Die 847 sei die Zahl der offiziell gemeldeten Erkrankten bis 08.03.2020 (Sonntag) 08:00 Uhr, teilt das Robert-Koch-Institut am Sonntag mit.

  • 08.03.2020
  • Einbußen bis zu 75 Prozent
    Das Coronavirus sorgt nach Angaben des Reiseverbandes DRV aktuell für einen Umsatzeinbruch bei Veranstaltern und Reisebüros. Bei einer Umfrage unter mehr als 450 Unternehmen habe eine Mehrheit von Umsatzrückgängen von bis zu 75 Prozent berichtet. Ein Ende der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen sehe die übergroße Mehrheit der befragten Unternehmen frühestens im Herbst 2020.

  • 09.03.2020
  • Zahl der Infektionen steigt stark an
    Hinzu kommen zahlreiche Verdachtsfälle.

    Fast 500 Infektionen wurden (Stand: Sonntagnachmittag, 08.03.2020) gemeldet.

    "Das wird uns ein Vermögen kosten", sagte Herr Stefan Löcher, Kölner Lanxess-Arena-Chef. Herr Löcher stellte klar, dass es unrealitsisch wäre, Nachholtermine mit Künstlern für ausgefallenen Veranstaltungen zu finden.

    Da es sich um höhere Gewalt dreht, werden keine Zahlungen durch Versicherungen geben.

    Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rechnet weiterhin damit, dass immer mehr Großveranstaltungen abgesagt werden müssen. Er fordert im gleichen Zug Entschädigungen für die Veranstalter.

    Das Düsseldorfer Gesundheitsministerium berichtete am Sonntagmittag (08.03.2020) von 484 bestätigten Infektionen (Stand: 11.30 Uhr) - 107 mehr als am Samstag, 07.03.2020.

  • 09.03.2020
  • Lage "hochdynamisch"
    Mit einer weiteren Ausbreitung muß gerechnet werden. Über Ausmaß und Tempo kann allerdings gegenwärtig niemand eine Aussage treffen. Es gelte weiter die Strategie der Eindämmung. Deutschland ist weit von einem Katastrophenfall entfernt.

    Immer mehr Menschen stecken sich unbemerkt mit dem Coronavirus an. Weltweit liegt die Zahl bei 100 000 Fällen, Experten vermuten allerdings eine sehr hohe Dunkelziffer.

    In Deutschland hat die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus erstmals die Tausendermarke überschritten. Das Robert-Koch-Institut in Berlin meldete insgesamt 1 112 Infizierte, nachdem es am Sonntag (08.03.2020) noch 902 Fälle gewesen waren.

    Es gibt weder eine Impfung noch eine spezielle Therapie zur Behandlung der Erkrankung.

  • 09.03.2020
  • Aktienindex Dax stürzte
    am Morgen um knapp acht Prozent ab und steuert damit auf den größten Tagesverlust seit mehr als 18 Jahren zu. Die Auswirkungen auf die Wirtschaft versetzt die Anleger in Angst und Schrecken.

  • 09.03.2020
  • Große Koalition einigt sich
    Union und SPD haben sich im Koalitionsausschuss in Berlin auf mehrere Maßnahmen geeinigt, mit dem die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie abgefedert werden sollen.

    Arbeitgeber sollen die Sozialbeiträge für die ausgefallenen Arbeitsstunden voll erstattet bekommen. Außerdem ist ein milliardenschweres Investitionspaket geplant.

    Neben medizinischen Schutzmaßnahmen seien jetzt umfassende Kurzarbeiterregelungen, Liquiditätshilfen, Bürgschaften und Steuerstundungen für betroffene Branchen auf dem Weg, schrieb CSU-Chef Markus Söder auf Twitter.

    Merke: Es gab, es gibt Krankheiten im Krankenhaus die weitaus gefährlicher sind als Corona! Deshalb Ruhe bewahren.

    Der Virologe Herr Professor Hendrik Streeck vermutet, dass der Erreger jedes Jahr auftauchen wird. Im Herbst und Winter.

  • 10.03.2020
  • Gesundheitsminister Herr Jens Spahn:
    Deutschland hat mit 28 000 Intensiv-Betten bezogen auf unsere Bevölkerungsgröße mehr als viele andere Länder auf der Welt. Aber gleichzeitig bleibt eben auch wahr, wenn sich das in kurzer Zeit ergeben würde, dann würden das Gesundheitssystem und unsere Kapazitäten gerade in der Intensivmedizin sehr, sehr stark unter Stress kommen.

  • 10.03.2020
  • Laufen direkt in eine Epdemiewelle hinein
    Herr Christian Drosten, Chef der Virologie an der Berliner Charite: Man darf nicht erwarten, dass das von selbst zum Stillstand kommt, so wird es nicht sein. Es sei wohl eher damit zu rechnen, dass wir direkt in eine Epdemiewelle laufen.

  • 10.03.2020
  • EU-Länder von Coronavirus betroffen
    Es gibt nun in allen Mitgliedstaaten der EU Infektionsfälle.

  • 10.03.2020
  • Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel: Wir sind gut gerüstet
    Frau Angela Merkel sieht Deutschland mit den angekündigten Maßnahmen der Koalition gut gerüstet für die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise. Außerdem, so Frau Merkel weiter, wollen Wirtschaftsminister Peter Altmaier und Finanzminister Olaf Scholz noch in dieser Woche Maßnahmen vorlegen, wie die Liquidität von Firmen verbessert werden könne. Die Bundesregierung wolle außerdem Investitionen weiter steigern. Frau Merkel sagte, das Coronavirus werde sich weiter ausbreiten.

  • 10.03.2020
  • Iran lässt 70 000 Häftlinge frei
    Der Iran hat nach eigenen Angaben wegen des Coronavirus 70 000 Häftlinge aus Gefängnissen entlassen. Das berichtet der Deutschlandfunk. Es würden möglicherweise noch weitere Menschen freigelassen, solange dies nicht zu Unsicherheit in der Gesellschaft führe, teilten die Justizbehörden in Teheran mit.

  • 10.03.2020
  • Talfahrt geht weiter
    In ganz Europa liegen die Aktienmärkte weiter dick im Minus:

    - Frankfurt: - 6,6%
    - Frankreich: -6,3 %
    - London: -7,0%
    - Madrid: -5,5%
    - Mailand: -11,0%
    - Moskau: -5,0%

  • 10.03.2020
  • Ölpreis bricht um 25 Prozent ein
    Der Ölpreis ist am Sonntagabend (08.03.2020) um rund ein Viertel eingebrochen. Zudem hatte der staatliche saudiarabische Öl-Konzern Saudi Aramco erklärt, den offiziellen Verkaufspreis (OSP) für alle Öl-Sorten und alle Abnehmer zu senken. So sollen sich Lieferungen nach Nordwest-Europa um acht Dollar je Barrel verbilligen. Kurz nach Beginn des Handels am Sonntagabend kostete Öl der Sorte Brent aus der Nordsee 33,59 Dollar pro Fass (je 159 Liter). Das sind 25,8 Prozent weniger als am Freitagabend. US-Leichtöl verbilligte sich um 23 Prozent auf 32,06 Cent je Fass. Ursache war die Sorge vor einem Abschwung der Weltwirtschaft im Zuge der Coronavirus-Ausbreitung.

  • 10.03.2020
  • Experten rechnen mit weiterem Druck auf Finanzmärkte
    Finanzmarktexperten gehen zunehmend davon aus, dass die Aktienkurse wegen der Coronavirus-Epidemie noch weiter unter Druck geraten werden. Die Verbraucher könnten ihre Ausgaben deutlich einschränken. Eine Rezession ist wahrscheinlich.

    Wir sind vom Baum gesprungen und erst beim 20zigstem Ast angekommen. Der Kampf beginnt.

  • 10.03.2020
  • Bahnreisende achten nach der Ausbreitung
    des neuartigen Coronavirus stärker auf Hygiene: Um bis zu 20 Prozent sei der Verbrauch von Seife und Desinfektionsmitteln in den vergangenen Tagen an Bord der Züge gestiegen, teilte ein Sprecher der Deutschen Bahn mit..

  • 10.03.2020
  • Das Corona-Virus
    gehört zu den umhüllten Viren. Die Hülle des Corona-Virus besteht aus einer Fettmembran. Wenn Sie also Seife, Spülmittel, Waschpulver zum Händewaschen verwenden, dann zerstören Sie die Fettmembran. Die Fettmembran platzt durch ein fettlösendes Mittel wie Seife, Spülmittel, Waschpulver.

    Auch UV-Licht ist gut gegen Corona, weil es die Viren austrocknet. Corona ist nichts ohne seine Wirtszelle. Ohne die Wirtszelle kann es sich nicht vermehren und geht zugrunde. Aber es ist unklar, ob sich die Ergebnisse (Seife, UV-Licht) reproduzieren lassen. Das Wissen ist deshalb nur mit Einschränkungen gültig.

    Denn um aktiviert zu werden durch die Wirtszelle, braucht Corona ein Enzym namens Furin - und das kommt beim Menschen etwa in den Lungen, der Leber und im Dünndarm vor. Corona kann nicht nur die Lunge (Atemnot und/oder ein Abfall der Sauerstoffsättigung) befallen, sondern auch andere Organe. Ein blockiertes Furin-Enzym bedeutet, dass das Schlüsselprotein inaktiv bleibt. Bis es ein wirksames Präparat gibt, bleibt Ärzten nur, die Symptome zu behandeln..

  • 11.03.2020
  • Lebensmittel in China verteuern sich um 21,9 Prozent
    Die Corona-Epidemie hat die Nahrungsmittelpreise in China im Februar 2020 um 21,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat steigen lassen, wie das Statistikamt in Peking berichtete.

  • 11.03.2020
  • Air France streicht Tausende Flüge
    Nach der Lufthansa will auch Air France-KLM Tausende Flüge wegen des neuartigen Coronavirus streichen. Im März 2020 sollen 3 600 Verbindungen wegfallen, wie die französisch-niederländische Gruppe am 10.03.2020 in Paris mitteilte.

  • 11.03.2020
  • Börse eröffnet im Minus
    Die japanische Börse startet den Handelstag (10.03.2020) mit Abschlägen: Der Nikkei-Index fällt wenige Minuten nach Handelsbeginn um mehr als zwei Prozent.

    Die australische Börse fällt zu Handelsbeginn (10.03.2020) weiter um 3,8 Prozent. Mit einem Minus von 21,2 Prozent zu ihrem jüngsten Hoch am 20. Februar 2020 tritt sie damit formell in einen "Bärenmarkt" ein, definiert als ein Minus von mehr als 20 Prozent.

  • 11.03.2020
  • Die Deutsche Bank rechnet
    für das Jahr 2020 mit einem Rückgang der deutschen Wirtschaftskraft um 0,2 Prozent - es wäre das erste Minus seit dem Finanzkrisenjahr 2009. Auch Wirtschaftsminister Peter Altmaier räumte ein, dass es konjunkturell schwierig werde. Leider sagen viele Virologen, dass Corona vielleicht im Sommer abflaut, im Herbst aber zurückkommt.

    Branchen brauchen erhebliche Liquiditätshilfen, damit die Krise nicht Unternehmen in die Insolvenz treibt. Im Bereich der Dienstleistungen ist ein Stellenabbau denkbar.

  • 11.03.2020
  • Bund gibt bis zu einer Milliarde für Corona-Abwehr
    Der Bundestag stellt massive Finanzmittel zum Kampf gegen den neuartigen Coronavirus zur Verfügung. "Wir werden zusätzliche Haushaltsmittel zur Verfügung stellen bis zu einer Milliarde Euro", kündigte Unionsfraktionschef Herr Ralph Brinkhaus von der CDU vor einer Sitzung der Unionsfraktion in Berlin an.

  • 11.03.2020
  • Italien stellt 10 Milliarden für Anti-Virus-Maßnahmen bereit
    Im Kampf gegen die Folgen der Coronavirus-Epidemie greift Italien tief in die Tasche. Zehn Milliarden Euro sollen dafür lockergemacht werden.

    Dies werde wahrscheinlich dazu führen, dass die staatliche Neuverschuldung im Jahr 2020 auf knapp fünf Prozent der Wirtschaftsleistung steigen werde

  • 11.03.2020
  • Deutschland hat 25 000 Betten mit Beatmungsgeräten
    Deutschland ist im Vergleich zu anderen EU-Staaten relativ gut gewappnet in der Coronavirus-Krise. Deutschland verfüge über 28 000 Intensivplätze in deutschen Krankenhäusern, davon haben 25 000 Betten Beatmungsmöglichkeiten.

  • 12.03.2020
  • Robert-Koch-Institut:
    1 296 bestätigte Infektionsfälle in Deutschland

  • 12.03.2020
  • Prof. Dr. Wieler, Mikrobiologe, Leiter RKI

    11:55 Uhr: "Es werden auch bei uns noch viele Menschen sterben. Und es wird schwere Krankheitsverläufe geben."

    11:56 Uhr: "Diese Epidemie wird uns Monate beschäftigen, möglicherweise Jahre."

    11:58 Uhr: "Wir stehen am Anfang einer Epidemie. Darauf müssen sich Ärzte und Krankenhäuser einstellen."

  • 12.03.2020
  • Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU):
    Krise "möglicherweise bis zum Jahreswechsel."

  • 12.03.2020
  • Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel:
    "Wir wissen auch noch nicht, wie temperaturabhängig das Coronavirus ist. Besonnenheit und Entschlossenheit, das Notwendige zu tun, sind wichtig."

  • 12.03.2020
  • Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel:
    "Ich entscheide nach den Umständen und nach den Sachverhalten, wann und wozu ich etwas sage."

  • 12.03.2020
  • Kommissionspräsidentin Frau Ursula von der Leyen:
    Die EU-Kommission will mit einem 25 Milliarden Euro schweren Fonds die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise abfedern. Der Fonds solle unter anderem die Gesundheitssysteme unterstützen.

    Soziale Distanzierung ist derzeit das wichtigste Anliegen


    Die Bundesregierung verweigert von der WHO dringend empfohlene Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung. Die Bundesregierung spricht sich dagegen aus, Schulen und Kitas zu schließen. Die WHO und führende Experten raten dazu, weil Kinder das Virus laut ersten Untersuchungen länger als Erwachsene übertragen. Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel äußert, es könnten sich "60 bis 70 Prozent" der Bevölkerung anstecken - flächendeckend.

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  • 12.03.2020
  • Soziale Distanzierung

    gegen die Corona-Ausbreitung. Das öffentliche Leben in der Stadt, auf dem Land, muss zum Schutz der Bevölkerung weitestgehend eingestellt werden. Wir wissen mittlerweile sehr genau, dass wir in der jetzigen Phase der Pandemie praktisch alle sozialen Kontakte unterbinden müssen, wenn es noch eine Chance gibt, die Zahl der Infizierten möglichst niedrig zu halten.

    Da wo wenige Menschen zusammengekommen, einen intensiven Kontakt haben, ist sehr gefährlich.

    Es geht darum, zu schließen und alles abzusagen. Alles muss geschlossen werden, wo Menschen zusammen kommen. Sonst werden wir Corona nicht mehr kontrollieren können. Die Infektionskette nicht mehr unterbrechen können.

    Weltweit sind laut Weltgesundheitsorganisation inzwischen

    118 381 Fälle

    bestätigt.

    4 292 Menschen starben

    am Coronavirus SARS-CoV-2 (Stand 11. März, 16 Uhr). Das Virus wurde inzwischen in 114 Ländern bestätigt, darum spricht die WHO nun auch von einer Pandemie (Stand 11. März 2020 17:34 Uhr).

  • 13.03.2020
  • Wirtschafts-Schock


    Das Coronavirus wird zur größten Herausforderung.
    Die Währungshüter haben ihr Pulver verschossen. Vier Monate nach ihrem Amtsantritt steht Christine Lagarde vor der größten Herausforderung für die EZB. Denn das neuartige Coronavirus könnte einen Wirtschaftsschock auslösen, weil Konsum und Produktion zurückgehen. Das Coronavirus ist die größte Bedrohung für die Weltwirtschaft. Dem EZB-Rat ist bewusst, dass die Notenbank kaum noch über Werkzeuge verfügt und nicht mehr viel machen kann: Ihre Zinsen liegen seit Jahren bei null Prozent.

    Welches Reisebüro, welches Restaurant, welches Hotel, welche Fluggesellschaft braucht denn jetzt Kredite, um zu investieren? Unternehmer werden froh sein, wenn sie die Insolvenz vermeiden können. Zahlungen brauchen Unternehmer, um den Betrieb am Laufen zu halten. Wegen der dramatischen Ausbreitung des Coronavirus im ohnehin wirtschaftlich schwer angeschlagenen Italien geht an den Finanzmärkten die Angst vor einer neuen Krise à la Griechenland um. Die Coronasituation schnürt italienischen Banken zunehmend die Luft ab.

    Wenn erste Banken in Italien kollabieren und die Renditen für Staatsanleihen weiter steigen, könnte an den Finanzmärkten die Spekulation gegen den Euro wieder einsetzen. Die EZB wird erneut Hilfen für Banken auf den Weg bringen müssen, damit diese nicht in Liquiditätsengpässe geraten.

    Das ist der Supergau - in der Situation, in der das Coronavirus die Handelsströme unterbricht und die Globalisierung infrage stellt.

    Die EZB kann Pflaster auf die Wunde kleben, mehr nicht. Die Rezession kommt. Anleger fliehen aus den Aktien! Das heißt nichts anderes, als dass sich die Anleger auf eine lange Schwächeperiode der Konjunktur einstellen, welche ohnehin durch Autokrise und Klimadiskussion unter Druck steht. Hilfsgelder in den kommenden Jahren nützten wenig, wenn es schon in diesem Sommer/Herbst zu einem heftigen Wachstumseinbruch kommt.

    Weltweit melden Länder, dass die Wirtschaft schrumpfe.

    Ein jeder schreibt seine Wunschliste und stellt Forderungen. Je mehr Fälle gleichzeitig behandelt werden müssen, desto schwieriger gestaltet sich die Versorgung.

    Flughafen Frankfurt

    rechnet bis zu 60 Prozent weniger Passagiere. Zurzeit bewegt sich der Passagierrückgang bis zu 45 Prozent. Aus diesem Grund hat der Flughafenbetreiber Fraport AG ein Sparprogramm angestoßen, das von 2022 an jährlich 60 Millionen an Einsparung bringen soll. Aktuell soll vor allem für diejenigen unter den rund 20 800 Mitarbeiter in Frankfurt Kurzarbeit beantragt werden.

  • 14.03.2020
  • Regierung sagt Kredite ohne Begrenzung zu


    Die Bundesregierung greift zu drastischen Maßnahmen. Der Wirtschaft sollen unbegrenzt Kredite zur Verfügung gestellt werden. Das kündigte Finanzminister Olaf Scholz und Wirtschaftsminister Peter Altmaier an.

    Bei der Staatsbank KfW könnte eine halbe Billion Euro zur Verfügung gestellt werden. Die Regierung stelle der KfW zunächst 20 Milliarden Euro zur Verfügung.

    "Wir ergreifen alle notwendigen Maßnahmen, um Beschäftigte zu schützen", erklärte Bundesfinanzminister Olaf Scholz.

    Die Hilfsprogramme über die KfW helfen kleinen, mittleren und auch sehr großen Firmen.

    Auch eine vorübergehende Beteiligung des Staates an strategisch wichtigen Unternehmen schließt Altmaier nicht aus.

    Zudem will die Regierung den Unternehmen mit Steuererleichterungen helfen, etwa durch die Stundung von fälligen Steuern. Das würden Milliarden Euro sein.

  • 14.03.2020
  • Es gibt in Deutschland eine starke Zunahme um zehn Prozent von Coronavirus-Infizierten


    In Deutschland sind nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 2 369 Fälle des Coronavirus bestätigt. Das entspreche einem Anstieg um zehn Prozent gegenüber dem Vortag (13.03.2020).

  • 14.03.2020
  • Typische Symptome bei Infektion mit Coronavirus


    Laut aktueller Auskunft des Robert-Koch-Instituts (RKI) haben in Deutschland Corona-Patienten diese Symptome:

    Von 2 369 gemeldeten Fällen hatten

    * 56 Prozent Husten,
    * 39 Prozent Fieber,
    * 32 Prozent Schnupfen und
    * 1,6 Prozent eine Lungenentzündung.

  • 14.03.2020
  • DRK fordert bessere Vorkehrungen für Krisenfälle

    Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, Frau Gerda Hasselfeldt, fordert bessere Vorkehrungen für Krisen- und Katastrophenfälle. Nach dem Ende des Kalten Kriegs in den 1990er-Jahren hätten viele gedacht, darauf verzichten zu können. "Heute wissen wir, dass wir angesichts unerwarteter Krisen wie Pandemien, Cyberattacken oder Naturkatastrophen mehr Vorsorge treffen müssen", sagt die frühere CSU-Landesgruppenchefin dem "Handelsblatt".

    Bei Lieferketten für Schutzausrüstung dürfe es nicht zu Engpässen kommen, weil überwiegend im Ausland produziert werde. Deutschland müsse wieder mehr Medikamente, Zelte, Feldbetten, Hygieneartikel und andere Ausrüstung für die Versorgung der Bevölkerung in Krisenfällen vorhalten.

  • 14.03.2020
  • Dänemark und Polen schließen Grenzen


    Polen schließt seine Grenzen für Deutsche und alle anderen Ausländer.
    Polnische Staatsbürger, die ins Land zurückkehrten, würden für 14 Tage unter Quarantäne gestellt.

    In Malta müssen sich alle Einreisenden in eine 14-tägige Quarantäne begeben.

    Tschechien und die Ukraine riegeln ihre Grenzen vollständig ab.

    Die Türkei stellt den Flugverkehr nach Deutschland vorerst ein.

    Das Kreuzfahrtunternehmen Costa setzt seine Kreuzfahrten weltweit aus.

    Der Kreuzfahrtanbieter Tui Cruises sagt sieben Reisen ab.

    Die Rostocker Kreuzfahrtreederei Aida Cruises stellt die Fahrten ein.

    In Nordrhein-Westfalen werden bis auf Weiteres keine Messen mehr stattfinden.

    Spanien ruft wegen der Corona-Krise den Alarmzustand aus.

    Ab 17.03.2020 sollen in Berlin Clubs und weitgehend Gastronomiebetriebe geschlossen bleiben.

    Die Deutsche Fußball Liga hat den Spielbetrieb in der Bundesliga und der 2. Liga wegen der Coronavirus-Pandemie eingestellt.

    In Österreich werden ab Montag (16.03.2020) alle Geschäfte, die nicht für die Grundversorgung notwendig sind, geschlossen bleiben.

    Nach den USA schottet sich auch Lateinamerika wegen des Coronavirus zunehmend gegen Europa ab.

    Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU)


    wandte sich (13.03.2020) über Twitter an die deutschen Rückkehrer aus europäischen Risikogebieten. Wer sich in den vergangenen 14 Tagen in Italien, Österreich oder der Schweiz aufgehalten habe, solle vorsichtshalber 14 Tage lang zu Hause bleiben und "unnötige Kontakte vermeiden". Die häusliche Quarantäne empfiehlt der Gesundheitsminister unabhängig davon, ob Symptome vorherrschen.

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    Das neue SARS-CoV-2 ist in der Luft und auf Oberflächen nachweisbar. Dies zeigen Laborexperimente

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    Die Halbwertzeiten (infektiös) für Coronavirus SARS-CoV-2 das die Krankheit Covid-19 (Corona Virus Disease 2019) verursacht beträgt in der Luft 2,74 Stunden bis die Hälfte der Viren verschwunden sind.

    Auf Kupfer sank die Konzentration von SARS-CoV-2 nach 3,76 Stunden bis die Hälfte der Viren verschwunden sind.

    Auf Pappe vergingen 8,45 Stunden bis die Hälfte der Viren verschwunden sind.

    Auf rostfreiem Stahl 13,1 Stunden bis die Hälfte der Viren verschwunden sind.

    Auf Plastik 17,7 Stunden bis die Hälfte der Viren verschwunden sind.

    Die Ergebnisse bestätigen damit die Vermutung, wonach die Viren durch die Berührung von kontaminierten Oberflächen und durch einen Kontakt übertragen werden.

    Gefährlich sind also Türklinken, Lichtschalter, Türöffner und Haltegriffe, aber auch Smartphones.

    Die Konzentration der Viren, die zu einer Infektion führt, ist (noch) nicht bekannt.

    Auch welchen Einfluss Temperatur und Luftfeuchtigkeit haben, ist nicht bekannt.

    Ob SARS-CoV-2 in flüssigem Material mehrere Tage/Wochen infektionsfähig bleibt, ist unbekannt.

    Wenjie Tan vom Nationalen Institut


    für die Kontrolle und Prävention von Viruserkrankungen in Peking und Mitarbeiter berichten im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2020; DOI: 10.1001/jama.2020.3786)

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    über die Analyse von 1 070 Proben, die bei 205 Patienten mit COVID-19 (Corona Virus Disease 2019) entnommen wurden. Die Tests fielen in der

    Flüssigkeit der Bronchiallavage zu 93 Prozent positiv aus.
    Es folgten in der Häufigkeit
    Sputum (72 Prozent),
    Nasenabstrich (63 Prozent),
    bronchoskopische Bürstenbiopsie (46 Prozent),
    Rachenabstrich (32 Prozent),
    Stuhlproben (29 Prozent) und
    Blutproben (1 Prozent).

    Dagegen fiel keine von 72 Urinproben positiv aus.

    Forscher in den USA


    simulierten mittels Daten die Übertragung des Covid-19-Virus bis zum Jahr 2025. Dabei stellte sich heraus, dass sich die Ausbreitung nicht mit steigenden Temperaturen verlangsamen wird.

    Bei Covid-19-Virus erfolgt die Übertragung primär über Sekrete. Gelangen diese infektiösen Sekrete an die Hände, die dann beispielsweise das Gesicht berühren, ist es möglich, dass (auch) auf diese Weise eine Übertragung stattfindet.

    Eine Infektion mit Covid-19-Viren über Oberflächen, die nicht zur direkten Umgebung eines symptomatischen Patienten gehören, wie Postsendungen erscheint unwahrscheinlich.

    Viel ist über das neuartige Virus


    nicht bekannt. Neue CT-Aufnahmen zeigen nun, wie schwer das Covid-19-Virus die Lungen von des Verstorbenen geschädigt hat.

    Aktuelle Röntgenbilder zeigen wie schwer das Covid-19-Virus die Lungen von Corona-Erkrankten befällt.

    Die Scans zeigen zahlreiche weiße Flecken in den unteren Lungenspitzen. Die Scans zeigen, wie die Flüssigkeit in den Lungenräumen im Laufe der Zeit zunimmt.

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    Macht Covid-19-Virus Männer unfruchtbar?


    Mediziner befürchten jetzt, dass das Virus nicht nur die Lunge, sondern auch die Hoden befallen und unfruchtbar machen. Hat das neuartige Coronavirus Auswirkungen auf die männliche Fruchtbarkeit? Es steht die Befürchtung im Raum, dass das Coronavirus auch negative Folgen für die männliche Fruchtbarkeit haben könnte. Es sei nicht auszuschließen, dass das Covid-19-Virus auch die Funktion der Hoden, den männlichen Hormonspiegel und damit die Fortpflanzungsfähigkeit in Mitleidenschaft ziehen könne.

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     15.03.2020 

    Stadt macht Bordelle dicht

    Einrichtungen in Deutschland werden geschlossen. Jetzt hat die Stadt Stuttgart Sexarbeit verboten. Das soziale Leben ist derzeit extrem eingeschränkt. Die Stadt Stuttgart hat nun käuflichen Sex verboten. Das berichtet die "Bild".

    Prostituierte in allen Bordellen und Laufhäusern der Stadt dürfen bis auf Weiteres ihre Dienste nicht mehr anbieten. Bordellbetreiber John Heer gegenüber der "Bild": Das bedeutet einen Schaden von monatlich über 100 000 Euro.

    Auch in anderen Städten wächst die Unsicherheit, wie etwa in Hamburg.

    Der französische Arzt Gilles Pialoux

    sieht eine beunruhigende Entwicklung. Der Arzt warnt, dass längst nicht nur ältere Menschen vom Coronavirus betroffen sind. Das Profil der in Paris auf der Intensivstation aufgenommenen Menschen verändere sich.

    "Es kommt nicht mehr selten vor, dass junge Menschen kommen", sagte der Arzt Gilles Pialoux der französischen Zeitung "Le Parisien". "Der Kreis erweitert sich."

    Eine weitere Schwierigkeit: das Coronavirus sei sehr tückisch und kaum berechenbar.

    Auch das Klinikum Dortmund

    hat sich deutlich an die jungen Menschen gewandt: Corona könnte für Dich vital bedrohlich werden. "Kannst du mit Sicherheit sagen, dass du in den kommenden Monaten auf ein funktionierendes Krankenhaus verzichten kannst? - Nein?"

    "Und deshalb ist es wichtig, dass die Corona-Patienten nicht Überhand nehmen und sämtliche ärztliche sowie pflegerische Ressourcen binden!"

    Baby in London infiziert

    Ein Neugeborenes aus London ist der jüngste Coronavirus-Patient. Kurz vor der Geburt wurde die Mutter des Babys mit Verdacht auf eine Lungenentzündung ins Krankenhaus gebracht, das berichtet die "Daily Mail". Sowohl die Mutter als auch das Kind sind mit dem Coronavirus infiziert.

    Alitalia-Passagiere

    Fluggäste müssen bei Alitalia strengere Sicherheitsvorschriften beachten: Die Fluggesellschaft verlangt von ihren Passagieren, in eng besetzten Fliegern Atemmasken zu tragen. Die Vorschrift gelte für alle Verbindungen, bei denen der Sicherheitsabstand von einem Meter zwischen einzelnen Passagieren nicht eingehalten werden könne, teilt das Unternehmen mit. Passagiere, die ohne Maske angetroffen werden, könnten nicht mehr befördert werden.

    KLM

    Die niederländische Fluggesellschaft KLM streicht wegen der Coronavirus-Krise bis zu 2 000 Stellen. KLM-Chef Pieter Elbers kündigte zudem Kurzarbeit für die rund 33 000 Angestellten und andere Sparmaßnahmen an.

    Ferrari

    Der italienische Sportwagenhersteller Ferrari schließt wegen des Coronavirus-Ausbruchs seine beiden Werke. Die ersten ernsthaften Probleme in der Lieferkette, teilt Ferrari mit.

    Ausgangssperre

    Nach Italien plant Spanien eine landesweite Ausgangssperre.

    Helene Fischer Konzert

    Wegen des Coronavirus muss Helene Fischer das Konzert in Bad Hofgastein im Salzburger Land am 4. April 2020 absagen. Das teilte der Veranstalter mit.
    Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus kann der Auftritt von Helene Fischer nicht wie geplant stattfinden. Die Absage geht auf eine behördliche Verfügung zurück. Ob Helene Fischers Konzert in Interlaken (Schweiz) am 5. April 2020 wie geplant stattfinden kann, ist unklar.


     16.03.2020 

    Deutschland schließt Grenzen

    Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, schließt Deutschland seine Grenze zu Frankreich, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Dänemark. Dies gelte ab 16.03.2020, heißt es in Regierungskreisen.

    - Pendler dürften den Plänen zufolge weiterhin die Grenzen passieren.

    - Deutsche dürfen aus den Nachbarländern einreisen.

    - Der Warenverkehr wird weiterlaufen.

    Frankreich selbst will einem Medienbericht zufolge seine Kontrollen zum östlichen Nachbarn verstärken.


     17.03.2020 

    An der New Yorker Wall Street

    brach der Leitindex Dow Jones am 16.03.2020 um knapp 13 Prozent ein. Das war der stärkste Rückgang seit Oktober 1987. Bei den Anlegern macht sich große Unsicherheit über die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise breit.

    Volkswirtschaften befinden sich "in kriegsähnlichen Zeiten"

    Eurogruppen-Chef Mario Centeno sieht Europa noch vor einem langen Kampf gegen das Coronavirus. Es sei klar, dass das Virus noch nicht seine maximale Verbreitung erreicht habe, sagte Centeno. Die erzwungene Eindämmungsmaßnahmen brächten Europas Volkswirtschaften "in kriegsähnliche Zeiten".

    Die zur Lufthansa gehörende

    Austrian Airlines und die Ryanair-Tochter Laudamotion stellen wegen der Corona-Krise ihren regulären Flugbetrieb ein. Austrian Airlines werde die Flüge ab 19.03.2020 aussetzen. Die zur irischen Billigfluglinie Ryanair gehörende Laudamotion stellt ihren Flugbetrieb ab sofort bis auf weiteres ein.

    Der Mutterkonzern des Autobauers Opel,

    die französische PSA-Gruppe, schließt wegen der Coronavirus-Pandemie alle Werke in Frankreich.

    Zuvor hatten schon der US-italienische Autobauer Fiat Chrysler, der französische Autobauer Renault sowie der französische Reifenhersteller Michelin Werksschließungen wegen der Corona-Krise angekündigt.

    Griechenland

    verhängt eine zweiwöchige Quarantäne für Menschen, die aus dem Ausland einreisen.

    Im Kampf

    gegen die Verbreitung des Coronavirus schränkt Frankreich die Bewegungsfreiheit seiner Bürger stark ein. Die Menschen dürfen ihre Häuser nur noch verlassen, um einzukaufen oder zum Arzt oder zur Arbeit zu gehen.


     18.03.2020 

    Balearen

    Die Regionalregierung der Balearen hat alle rund 25 000 auf Mallorca und den anderen spanischen Inseln noch verbliebenen Touristen dazu aufgerufen, schnellstmöglich in ihre Heimat zurückzukehren. Wie andere Regionen Spaniens erwägen auch die Balearen, einige Hotels zu Krankenhäusern umzufunktionieren. Die Behörden zählten auf den Balearen bisher bereits mehr als 70 Menschen, die sich mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert haben.

    Belgien beschließt Ausgangssperre

    Gilt von Mittwochmittag (18.03.2020) an. Ausnahmen gebe es nur für unbedingt nötige Dinge

    Einreisestopp für Nicht-EU-Bürger

    Die Europäische Union verschärft ihre Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)

    hat eine umgehende Umsetzung der Einreisebeschränkungen für Nicht-EU-Bürger nach Deutschland zugesagt. "Deutschland wird das sofort umsetzen", sagte Merkel.

    Krankenhaus-Notfallplan

    Bund und Länder haben einen Notfallplan beschlossen. Durch das Auf-, Aus- und Umrüsten von Hotels oder/und Hallen können für die zahlreichen leichteren Behandlungsverläufe zusätzliche Kapazitäten aufgebaut werden.

    Zudem soll die Zahl der Intensivbetten verdoppelt werden.

    Urlauber können mit der Bahn weiterreisen

    Bei der Rückholaktion für Urlauber können die Betroffenen kostenlos mit der Deutschen Bahn zu ihren eigentlichen Zielflughäfen weiterreisen. Das Flugticket oder die Bordkarte werden in den Zügen als Fahrschein anerkannt, wie das Bundesunternehmen mitteilte.

    Mit der größten Rückholaktion

    sollen Zehntausende Deutsche zurückkehren, die wegen der Corona-Krise im Ausland festsitzen. Nach Schätzungen des Auswärtigen Amts sind derzeit noch mehr als 100 000 Personen.

    Bundesaußenminister Heiko Maas

    rechnet mit 30 bis 40 Rückholflüge. Maas hatte angekündigt, dass die Bundesregierung 50 Millionen Euro für Sonderflüge zur Verfügung stellt, um Reisende zurückzuholen.

    Glockenläuten

    Im Erzbistum Köln läuten jetzt jeden Abend um 19:30 Uhr die Glocken aller Kirchen.

    Warenversorgung

    Die Lufthansa arbeitet an Plänen zur Warenversorgung aus der Luft. Konzernchef Carsten Spohr: Lufthansa wird alles dafür tun, um auch die Lieferketten für die Versorgung der deutschen Bevölkerung aus der Luft aufrechtzuerhalten.


     19.03.2020 

    Bis zu zehn Millionen Infizierte in Deutschland

    Aktuell wurden dem RKI 8 198 bestätigte Fälle übermittelt. Das sind 1 042 mehr als am Vortag. Wir sind erst am Anfang einer Epidemie. In Europa seien inzwischen rund 64 000 bestätigte Fälle bekannt.

    Präsident des Robert Koch-Institut, Lothar Wieler: Corona werde das Land noch monatelang beschäftigen. "Wenn wir das nicht schaffen, ist es möglich, dass wir in zwei bis drei Monaten bis zu zehn Millionen Infizierte haben."

    Die aktuellen Maßnahmen könnten zwei Jahre in Kraft bleiben. Es gibt immer mehr Fälle, die nicht mehr auf bekannte Fälle zurückzuführen sind. "Wir wissen nicht, wie die Sterberate am Ende aussieht."

    Sören Aabye Kierkegaard,

    dänischer Philosoph und Theologe, * 05. 05. 1813     † 11. 11. 1855:
    "Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden."

    "Einer, der uns sehr nüchtern nach unserem Woher und Wohin fragt und uns sehr gegen unseren Willen dahin zurückschickt, wo wir eben davonlaufen wollen, kann ein Bote Gottes, ein Engel sein."

    Ausgangssperre

    Fünf EU-Staaten (Italien, Frankreich, Spanien, Österreich und Belgien) haben bereits eine landesweite Ausgangssperre verhängt.

    Waffen - Angst vor Corona-Folgen

    Waffenläden in den USA erleben derzeit einen Boom, erzählt Chantel Freeman in einem Fernsehinterview. Allein gestern habe er 50 Schusswaffen verkauft, sonst sind es drei am Tag.

    Angst vor dem, was das Virus mit einer Gesellschaft macht. Es herrscht Angst vor Plünderungen, vor Überfällen, Banden, wenn es irgendwann nichts mehr zu essen geben sollte.

    "Angst, dass aus Corona eine Zombie-Apokalypse wird", sagt Chantel Freeman.

    Kontrolle der Virus-Verbreitung

    Telekom liefert RKI gefilterte Handydaten. Mittels Handydaten könnte der Verbreitungsverlauf rekonstruiert werden. Handydaten können helfen, die Verbreitung des Coronavirus und Ansteckungsketten besser nachzuvollziehen. Ein Tracking einzelner Bürger oder infizierter Personen, wie es derzeit in asiatischen Ländern und auch in Israel gemacht wird, soll nicht möglich sein. Laut Pressemeldung sei am 17.03.2020 bekannt geworden, dass der Mobilfunkanbieter A1 in Österreich bereits ähnliche Datensätze an die Regierung weitergegeben habe.


     20.03.2020 

    Für Solo-Selbstständige: Nothilfe 40 Milliarden EURO

    Die Bundesregierung plant ein üppig ausgestattetes Rettungspaket für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmer bis zehn Beschäftigte, die von den Folgen der Coronakrise betroffen sind. Zehn Milliarden Euro davon sollen als direkte Zuschüsse an notleidende Ein-Personen-Betriebe vergeben werden, der Rest von 30 Milliarden Euro als Darlehen.

    Ausgearbeitet wurden die Pläne von Experten des Bundesfinanzministeriums und des Bundeswirtschaftsministeriums. Das Programm "Solidaritätsfonds" soll seine Mittel schnell und unbürokratisch verteilen.

    In Deutschland arbeiten bis zu fünf Millionen Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmer. Eine erhebliche Rolle spielt dabei die Förderung von "Ich-AGs" durch die Bundesagentur für Arbeit seit dem Jahr 2003.

    Betroffen sind vor allem Anbieter wie Kleinkünstler oder Musiker, Fotografen, Heilpraktiker, Dolmetscher oder Pfleger.

    Der "Solidaritätsfonds" entspricht rund einem Drittel des bisherigen Landeshaushalts und ist "Hilfe in bisher nie da gewesener Höhe".

    CSU-Chef Markus Söder forderte vom Bund ein mindestens 100 Milliarden Euro, eher 150 Milliarden Euro, schweres Hilfspaket.

    Im Kampf

    gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie hat die Europäische Zentralbank ein Notkaufprogramm für Anleihen in Höhe von 750 Milliarden Euro angekündigt. Es soll dabei um Wertpapiere der öffentlichen Hand und der Privatwirtschaft gehen, wie die EZB am 18.03.2020 mitteilte. Die EZB stehe bereit, den Rahmen des Programms wenn nötig auszuweiten. Im Rahmen des neuen Ankaufprogramms kann die EZB auch Staatsschulden Griechenlands ankaufen, erklärte die Zentralbank.

    Rezession

    Deutschlands Wirtschaft stürzt. Der Ifo-Index ist so stark gesunken wie zuletzt 1991

    Massive Sorgen vor einem starken Einbruch der Wirtschaftskraft. "Die deutsche Wirtschaft stürzt in die Rezession", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest.

    Auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) sieht Deutschland vor dem Wirtschafts-Crash.

    Es wird sein - und das scheint realistisch – in dem nach dem Absturz erst mal nichts groß nachgeholt wird und Konsum und Produktion auf einem deutlich niedrigeren Niveau für Jahre bleiben. Oberste Priorität ist hoher Arbeitslosigkeit vermeiden. Eine Option ist, dass jeder Bürger pauschal 10 000 Euro Konsumgeld vom Staat bekommt. Das wäre machbar für die Bundesregierung, die finanziell hervorragend dasteht.



     21.03.2020 

    RKI meldet 2 705 neue Infektionen seit dem Vortag

    In Deutschland gibt es heute mehr als 16 662 Infizierte. Die Johns-Hopkins-Universität (JHU) meldete 19 848 Infizierte.

    Rund 280 000 Menschen sind weltweit mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert, doch könnte die Zahl infizierter Personen viel viel höher liegen. Weil nicht jeder, der sich mit dem Virus infiziert, auch Symptome entwickelt, könnten viele Erkrankungen gar nicht auffallen. Geht es nach Experten aus den USA, könnten auf jeden nachweislich positiv getesten Menschen fünf bis zehn unentdeckt infizierte Personen kommen.
    Mehr als 11 500 Menschen sind an den Folgen Coronavirus Sars-CoV-2 gestorben.

    RKI Vorgaben zu Kontaktpersonen:
    Das RKI hat eine Empfehlung (Stand: 21.03.2020) für Kontaktpersonen ausgesprochen. Hier wird der Umgang mit Kontaktpersonen Grad 1 geregelt.

    mehr   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

    In Gotha sind Unbekannte in der Nacht zum 21.03.2020 in mehrere Häuser eingebrochen. Das berichtete die Polizei in Gotha. Ob Angst vor Lieferschwierigkeiten wegen der Corona-Pandemie die Täter angetrieben habe, sei unklar. Zur Beute gehörten rote Beete, Toilettenpapier und Wein.

    Während ein Teil der Wissenschaft sich mit Maßnahmen zur Bekämpfung beschäftigt, forscht ein anderer Teil darüber, wie es zu einer Ansteckung kommt.
    Dazu gibt es neue Erkenntnisse, eine Studie im angesehenen Fachmagazin New England Journal of Medicine (NEJM) hat die Debatte zu einer Ansteckung erneut angefacht. Darin kommen die Autoren aus den USA zu dem "beunruhigenden Ergebnis, dass die Übertragung des Virus SARS-CoV-2 per Aerosol", also in Form von Schwebeteilchen, durchaus möglich sei.
    Sicher ist bis jetzt nur, dass SARS-CoV-2 hauptsächlich über die Atemwege übertragen wird. In ihrer Studie wiesen die Forscher des NEJM nach, dass das Virus drei Stunden lang als Schwebeteilchen in der Luft überleben kann.

    Dafür versprühten sie das Virus mit einem Zerstäuber. Kollegen weisen allerdings darauf hin, dass das Experiment mit der Realität wenig übereinstimmt.

    Andererseits kann eine Übertragung des Virus über die Luft derzeit auch nicht völlig ausgeschlossen werden. "Wir können die Idee nicht völlig beiseite wischen, dass das Virus in der Lage ist, eine bestimmte Strecke in der Luft zurückzulegen", sagte der renommierte US-Immunologe Anthony Fauci. Sollte sich die Hypothese bestätigen, würde dies auch die bisherigen Ratschläge zu den geeignetsten Schutzmaßnahmen radikal verändern.

    Ob man sich aber tatsächlich infiziert, hängt von der "Menge der Viren" ab.

    Intensivmediziner klagen über einen massiven Preisanstieg bei wichtigen Medikamenten. Große Sorge bereiteten neben der Knappheit vor allem Engpässe bei wichtigen Narkosemitteln, sagte Gernot Marx von der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI).

    Innerhalb weniger Tage habe sich der Preis pro Ampulle Propofol von einem auf mehr als 20 Euro erhöht, sagte Marx.

    Bundesamt für Bevölkerungsschutz
    Wasser- und Stromversorgung sind "sicher"

    Die Türkei
    hat nach Angaben des Auswärtigen Amts in der Nacht zu Samstag (21.03.2020) den direkten Flugverkehr nach Deutschland wegen der Corona-Krise nahezu vollständig eingestellt.


     22.03.2020 

    Gesundheitsministerium informiert

    Am Sonntag (22.03.2020) informierte das Gesundheitsministerium von Nordrhein-Westfalen (NRW) über die neuen Fallzahlen in dem Bundesland. Demnach sind Stand Sonntag, 22. März, 7 361 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das bedeutet einen Anstieg der Infizierten von 621 im Vergleich zum Vortag (21.03.2020).


     22.03.2020 

    Deutschland erlässt Kontaktverbot von Montag (23.03.2020) 00.00 Uhr

    - Treffen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit sind in Deutschland verboten.

    Die Regelung bezieht sich nur nur auf den "Aufenthalt im öffentlichen Raum".

    Ausgenommen sind Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.

    Die nordrhein-westfälische Schutzvorschriften (Verordnung) kann man hier nachlesen.

    mehr | pdf   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

    - Zudem sollen auch Friseure, Kosmetikstudios, Tattoo-Studios und Massagesalons unverzüglich schließen.

    Tipp:

    Voltaire: "Wir sind verantwortlich für das, was wir tun, aber auch für das, was wir nicht tun."


     22.03.2020 

    Die bundesweit beschlossenen Maßnahmen

    - Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die sozialen Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren.

    - Mindestabstand im öffentlichen Raum von mindestens 1,50

    - Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine oder mit einer weiteren Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.

    - Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Teilnahme an erforderlichen Terminen, indivueller Sport und Bewegung an der frischen Luft bleiben weiter möglich.
    "Nach unserer Einschätzung ist nicht das Verlassen der Wohnung die Gefahr, sondern der enge, unmittelbare Kontakt", so der Ministerpäsident des bevölkerungsreichsten Bundeslandes NRW-Ministerpräsident Laschet.

    - Ausnahmen gelten für zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen.

    - Gastronomiebetriebe werden geschlossen, nur die Mitnahme von Speisen und Getränken ist gestattet.

    - Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege werden geschlossen - Ausnahmen gelten nur für medizinisch notwendige Dienste.

    - In allen Betrieben ist es wichtig, wirksame Schutzmaßnahmen umzusetzen.

    - Die Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer bis mindestens 20.04.2020, 23:59 Uhr haben.

    Tipp:

    Bertolt Brecht: "Einer fragte Herrn K., ob es einen Gott gäbe."
    Herr K. sagte: "Ich rate dir, nachzudenken, ob dein Verhalten je nach der Antwort auf diese Frage sich ändern würde.

    Würde es sich nicht ändern, dann könnten wir die Frage fallenlassen.

    Würde es sich ändern, dann kann ich dir wenigstens noch so behilflich sein, daß ich dir sage, du hast dich schon entschieden: Du brauchst einen Gott."


     23.03.2020 

    Forscher: Konjunktur - Virus-Epidemie - kann Deutschland über 750 Milliarden kosten

    Das Coronavirus wird Deutschlands Wirtschaft Hunderte von Milliarden Euro Produktionsausfälle bescheren, Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit und Armut lassen den Staatshaushalt erheblich belasten. Das haben aktuelle Berechnungen des Ifo-Instituts ergeben.

    "Je nach Szenario schrumpft die Wirtschaft um 7,2 bis 20,6 Prozentpunkte. Das entspricht Kosten von 255 bis 729 Milliarden Euro." sagt Ifo-Präsident Clemens Fuest.

    Eine Woche Teilschließung verursacht Kosten von 57 Milliarden Euro, einen Rückgang des Wachstums um 1,6 Prozentpunkte.

    Der Arbeitsmarkt kommt durch die Krise zu massiven Verwerfungen. In den vom Ifo betrachteten Szenarien könnten bis zu 1,8 Millionen sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze (oder 1,4 Millionen Vollzeitjobs) abgebaut werden und mehr als sechs Millionen Arbeitnehmer von Kurzarbeit betroffen sein.

    Firmen mit bis zu fünf Beschäftigten sollen eine Einmalzahlung von 9 000 Euro für drei Monate bekommen, Firmen mit bis zu zehn Beschäftigten 15 000 Euro. Das Geld soll im April 2020 fließen. Dazu kommen noch eigene Unterstützungsprogramme, dafür muss eine Existenzbedrohung oder ein Liquiditätsengpass eidesstattlich versichert werden. Die KfW-Bank darf bis zu 90 Prozent des Risikos für Darlehen an Unternehmen jeder Größe abdecken, die Kredite können fünf Jahre laufen und bis eine Milliarde Euro betragen.

    Öffentliche Haushalte
    haben erhebliche Steuermindereinnahmen und notwendige Mehrausgaben. Es wird mit deutlich mehr Beziehern der Grundsicherung infolge der Virus-Epidemie im Land gerechnet.

    Bei 6 Monaten Leistungsbezug entspräche dies Mehrausgaben von rund 9,6 Milliarden Euro. Davon würden 2,1 Milliarden Euro auf die Kommunen und 7,5 Milliarden Euro auf den Bund entfallen.

    Panik vermeiden, Gelassenheit haben, ist das Gebot der Stunde! In der aktuellen Situation ist eine Dauer der Pandemie und der damit verbundenen Maßnahmen nicht abschätzbar.

    Herr Heil möchte Rentner in dringend benötigte Berufe zurückzuholen. Es soll die jährliche Hinzuverdienstgrenze von 6 300 Euro auf 44 590 Euro (4 954,44 Euro/Monat Hinzuverdienst) angehoben werden. Bis zu dieser Höhe gibt es keine Kürzung der Rente. Reicht alles?

    Es ist von einer Entwicklungszeit von mindestens sechs Monaten für Medikamente und zwölf Monaten für Impfstoffe auszugehen. Wie lange lässt sich das durchhalten?

    Gravierende soziale Konsequenzen und negative physische und psychische Auswirkungen auf die Gesundheit lässt sich nicht lange durchhalten. Vielleicht ist Bedeutung und Wirkung nicht bekannt. Noch nicht bekannt.

    Die Handyortung, um einen Überblick über die Kontaktpersonen von Infizierten zu bekommen, ist vorerst rausgeflogen.

    Gesundheitsminister Jens Spahn wollte Corona-Infizierte und Kontaktpersonen per Auswertung von Mobilfunkdaten überwachen. Jetzt hat das Justizministerium dem Vorhaben eine Absage erteilt - vorerst.

    Wie Bundesjustizministerin Christine Lambrecht ausführt, könne sie aber nicht ausschließen, dass es im weiteren Verlauf der Corona-Krise zur Erhebung personenbezogener Daten kommen kann. Nach ihrer Ansicht müsse jetzt erst einmal prinzipiell geklärt werden, ob sich die durch eine Ortung erhofften Effekte überhaupt mit einer Auswertung von Funkzellendaten erreichen lassen.


     24.03.2020 

    Keine Einnahmen

    Maredo ist pleite. Betriebe ohne finanzielle Reserven stehen vor dem Aus - auch die Steakhouse-Kette Maredo.

    Die Corona-Krise fordert bereits ihr zweites prominente Opfer in der deutschen Gastronomie. Nach der Restaurant-Kette Vapiano hat auch der Steakhouse-Betreiber Maredo einen Insolvenzantrag gestellt. Knapp 950 Mitarbeiter bei Maredo sind betroffen.

    Viele Gastronomen mit hohen laufenden Kosten etwa für Miet- und Pachtverträge sowie Kreditraten stehen vor dem Aus.


    Eine Überraschung


    ist das Auftreten des Coronavirus Sars-CoV-2 nicht. In den letzten Jahren gab es relativ viele Ausbrüche von Viren. Auch Ebola ist ein Virus. Ein Virus kann theoretisch von jedem Säugetier auf den Menschen überspringen. Viren mit RNA-Erbgut*1 verändern sich ständig. Zum Beispiel HIV und Hepatitis C.
    *1 Die RNA hat nicht nur eine, sondern gleich mehrere wichtige Funktionen. Zum Beispiel, dass etwas Neues hergestellt wird.

    Das ist Evolution in Echtzeit.

    Es ist nicht das letzte Mal, dass wir einen neuen Erreger erleben.

    Im Jahr zirkulieren drei, vier Coronaviren, die einen Infekt verursachen. Die Virologie*2 hat das Wissen, dass die Viren sich in immungeschwächten Menschen sehr lange halten und von ihnen ausgeschieden werden können.
    *2 Medizinische Spezialisierung, die Lehre von den Viren.

    Warum lassen sich Infektionen mit Viren schlecht behandeln?
    Viren vermehren sich nur in Zellen*3. Deshalb braucht man Medikamente, die in Zellen wirken. Und nur gegen das Virus. Denn das Medikament soll die Zellen nicht schaden.
    *3 Zelle ist die kleinste lebende Einheit aller Organismen. Jede Zelle ist außen von einer dünnen Hülle umgeben, Zellmembran genannt. Der Mensch ist ein "Vielzeller" und obwohl sie alle aus einer einzigen Zelle (der Eizelle) entstehen, üben sie nur bestimmte Aufgaben aus.



    Herausforderung im Schatten des Todes

    Epidemien, Pandemien, Infektionskrankheiten

    Krankheit, Erreger

    Zeitraum bzw.
    Beginn

    Anzahl

    Beschreibung

    Attischen Seuche

    430 - 426 vor Christus

    ca. 100 000

    Tote

    Antoninischen Pest / Pocken

    165 - 190 nach Christus

    ca. 10 Mio.

    Tote

    Cyprianische Pest / Pocken

    250 - 271 nach Christus

    unbekannt

    Tote

    Justinianische Pest

    541 - 770 nach Christus

    unbekannt

    Tote

    Italienisches Fieber

    877 - ? nach Christus

    unbekannt

    Tote

    Italienisches Fieber

    889 - ? nach Christus

    unbekannt

    Tote

    Schwarze Tod

    1346 - 1353 nach Christus

    ca. 25 Mio.

    Tote

    Englischer Schweiß

    1485 - 1486 nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Syphilis

    1494 - 1544 nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Englischer Schweiß

    1507 - ? nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Englischer Schweiß

    1517 - ? nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Pocken

    1519 - 1520 nach Christus

    ca. 8 Mio.

    Tote

    Englischer Schweiß

    1528 - 1529 nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Hämorrhagisches Fieber

    1545 - 1556 nach Christus

    ca. 800 000

    Tote

    Englischer Schweiß

    1551 - ? nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Hämorrhagisches Fieber

    1576 - 1578 nach Christus

    ca. 2 Mio.

    Tote

    Pest

    1665 - 1666 nach Christus

    ca. 100 000

    Tote

    Pest

    1678 - 1679 nach Christus

    ca. 12 000

    Tote

    Pest

    1708 - 1714 nach Christus

    ca. 1 Mio.

    Tote

    Picardsches Schweißfieber

    1718 - 1874 nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Pocken

    1775 - 1778 nach Christus

    ca. 11 000

    Tote

    Pocken

    1780 - ? nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Fleckfieber

    1813 - ? nach Christus

    ca. 32 000

    Tote

    Beulenpest

    1820 - 1821 nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Cholera

    1831 - ? nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Typhus

    1847 - 1848 nach Christus

    ca. 20 000

    Tote

    Cholera

    1852 - 1860 nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Pocken

    1862 - ? nach Christus

    ca. 14 000

    Tote

    Pocken

    1870 - 1871 nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Russische Grippe

    1889 - 1890 nach Christus

    ca. 1 Mio.

    Tote

    Cholera

    1892 - ? nach Christus

    ca. 8 605

    Tote

    Pest

    1896 - ? nach Christus

    ca. 12 Mio.

    Tote

    Typhus

    1899 - ? nach Christus

    ca. 9 000

    Tote

    Typhus

    1901 - 1901 nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Typhus

    1902 - 1903 nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Pest

    1910 - 1911 nach Christus

    ca. 60 000

    Tote

    Cholera

    1911 - ? nach Christus

    ca. 60 000

    Tote

    Polio

    1916 - ? nach Christus

    ca. 6 000

    Tote

    Spanische Grippe

    1918 - 1920 nach Christus

    ca. 50 Mio.

    Tote

    Diphtherie

    1925 - 1926 nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Asiatische Grippe

    1957 - 1958 nach Christus

    ca. 2 Mio.

    Tote

    Cholera

    1961 - ? nach Christus

    Viele Millionen

    Tote

    Marburgfieber

    1967 - ? nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Hongkong-Grippe

    1968 - 1970 nach Christus

    ca. 1 Mio.

    Tote

    Russische Grippe

    1977 - 1978 nach Christus

    ca 700 000

    Tote

    Milzbrand

    1979 - 1984 nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    HIV

    1980 - ? nach Christus

    Bisher ca. 36 Mio

    Tote

    Virusgrippe

    1995 - 1996 nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Marburgfieber

    1998 - 2000 nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    EHEC 2000

    2000 - ? nach Christus

    ca. 18 Tote

    mehr als
    2 000 Erkrankungen

    SARS-CoV

    2002 - 2003 nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Virusgrippe

    2004 - 2005 nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Marburgfieber

    seit 2004 nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Influenza-A-Virus H5N1

    seit 2004 nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Pest

    seit 2008 nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Influenzavirus A/H1N1 2009

    2009 - 2010 nach Christus

    ca. 18 500

    Tote

    Zika-Virus

    2009 - ? nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Cholera

    Seit 2010 nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    EHEC

    Seit 2011 nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    MERS-CoV

    Seit 2012 nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Legionellose

    Seit 2013 nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Chikungunya-Fieber

    Seit 2013 nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Ebolafieber

    Seit 2014 nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Zika-Virus

    Seit 2015 nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Cholera

    Seit 2016 nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Dengue-Fieber

    Seit 2017 nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Ebolafieber

    Seit 2018 nach Christus

    Unbekannt

    Tote

    Masern

    Seit 2018 nach Christus

    Bisher über 6 000

    Tote

    COVID-19, SARS-CoV-2

    Seit 2019 nach Christus

    Bisher über 20 550

    Tote

    [Quelle: A]

    Stand 25.03.2020

    .... laß die Toten ihre Toten begraben.
    Matthäus 8, 22

    Alles-Was-Ist     ist! Und wir sind ein kleiner Teil davon. Wer das nicht erkennt, ist Tot im Sinne der Erkenntnis.

    Denn: Erkenntnis macht lebendig. Erkenntnis baut auf.

    Aber nicht alle haben die Erkenntnis. Wenn die Erkenntnis meine Schwester zu Fall bringt, will ich nimmermehr erkennen, auf dass ich meine Schwester nicht zu Fall bringe.

    Die aber, die ausschweifend leben, sind lebendig tot.
    Es gibt Menschen, die für Gott und Jesus bereits "abgeschrieben" sind, weil sie sich unbelehrbar verhalten. Sie nehmen die Ermahnungen von Gott und Jesus Christus nicht an. Das sind also die "Toten", von denen Jesus da spricht.


    Wer Menschen verhungern und/oder verdursten lässt, kommt nicht ins Gerede - aber wer da und da "geizt", über den "zerreißen sich die Menschen das Maul".

    Es ist das Herz
    ein trotzig und verzagt Ding; wer kann es ergründen?
    Ich, der HERR, kann das Herz ergründen und die Nieren prüfen und gebe einem jeden nach seinem Tun. -- Jeremia 17, 9-10


     25.03.2020 

    NRW lässt Strafgefangene frei

    Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen ist in NRW auf 9 421 gestiegen. Nach Angaben des Landes-Gesundheitsministerium sind im Vergleich zum Vortag (Stand 10 Uhr) 676 Fälle dazu gekommen. Die Zahl der Todesfälle stieg im Vergleich zum Vortag um 16 auf 61.

    Die NRW-Regierung will wegen der Corona-Krise Häftlinge freilassen. Man braucht für den Fall eines Ausbruchs im Strafvollzug rund 1 000 freie Zellen. Die Haft wird nur unterbrochen und soll später fortgesetzt werden.

    Eislaufbahn wird zur Leichenhalle
    500 Tote innerhalb von 24 Stunden. In Spanien ist die Zahl der Todesfälle durch das neuartige Coronavirus auf 2 700 gestiegen. Spanien ist nach Italien das am stärksten von der Coronavirus-Pandemie betroffene Land in Europa. Die spanische Armee ist damit beauftragt, zu desinfizieren.


     26.03.2020 

    Entwicklungen vom 26. März

    Versprechen kann niemand etwas!!!

    Deutschland kämpft und braucht mehr Tempo.

    Deutschland 37 323 Infektionen, 206 Todesfälle.

    Weltweit 466 836 Infektionen, 21 162 Todesfälle.

    Innerhalb des letzten Tages wurden fast 50 000 neue Fälle gemeldet. In Deutschland sind es fast 5 000 mehr Infizierte als gestern.

    Ein Abnahme der Neu-Infektionen scheint nicht in Sicht.

    Die Corona (Covid-19)-Pandemie ist eine Bedrohung für die gesamte Menschheit.

    Die Bundeswehr kann nach den Worten von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer mit vielen Reservisten bei der Bewältigung der Corona-Krise mithelfen. Es gebe eine große Hilfsbereitschaft unter den Reservisten. 28 000 seien schon an bestimmte Stellen beordert worden. Sehr Qualifizierte würden bereits eingesetzt etwa als Sanitätspersonal in Bundeswehrkrankenhäusern.

    Nach dem Aufruf zum freiwilligen Dienst in der Corona-Krise haben sich in wenigen Tagen mehr als 1 000 Studierende der Universitätsmedizin Mainz gemeldet.
    Der Aufruf richtete sich an Studierende der Humanmedizin.
    Gefragt sind Tätigkeiten wie (telefonische) Beratung von Patienten.

    Laut ifo-Institut


    sind die Experoterwartungen im März 2020 massiv von minus 1,11 auf minus 19,8 Punkte gefallen.
    Einen so starken Rückkgang gab es noch nie seit der Wiederverinigung. Grund ist, dass die Corona (Covid-19)-Pandemie den weltweit vernetzen Handel ausbremst, davon ist Deutschland als Exportnation besonders betroffen.

    Besonders hart trifft es die Hersteller von Textilien und Bekleidung.



     27.03.2020 

    Entwicklungen vom 27. März

    Mittlerweile gibt es 47 373 bestätigte Infektionen in Deutschland und 285 Todesfälle (Stand 27. März, 14.15 Uhr).

    Europaweit ist Italien tragischer Spitzenreiter 80 589 Nachweisen, gefolgt von Spanien mit 64 059 Fällen. Auch in Frankreich ist die Zahl mit 29 155 sehr hoch (Stand 27. März, 14.15 Uhr).

    Weltweit gibt es über 552 000 bestätigte Fälle (Stand 27. März, 14.15 Uhr).

    Corona-Krise: Der Bund stellt Staatshilfen für Personen bereit, die wirtschaftlich von der Coronakrise betroffen sind z.B. Mieter und Schuldner.

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    Corona-Krise: Hilfen für Mieter: Diese Maßnahmen sind geplant Viele Mieter können wegen Verdienstausfällen die Miete nicht mehr bezahlen. Eine Gesetzesänderung soll dafür sorgen, dass Mietzahlungen vom 01.04. bis 30.06.2020 ausgesetzt werden können.

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    Corona-Krise: Das Coronavirus bedroht nicht nur die Gesundheit der Bevölkerung. Die Regierung rechnet mit einem drastischen Anstieg der Zahl der Hartz-IV-Anträge. Experten gehen von einem Anstieg der Zahl der Hartz-IV-Empfänger von bis zu 1,2 Millionen Personen aus. Besonders gefährdet seien zudem Mieter und Schuldner. Die Bundesregierung geht davon aus, dass die Krise auch zu Kündigungswellen von Wohnungsmietverträgen führt. Für Darlehen soll eine gesetzliche Stundungsregelung eingeführt werden.

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    Corona-Krise: Wer bekommt Kurzarbeitergeld? Müssen Unternehmen Kurzarbeit anordnen und kommt es dadurch zu Entgeltausfällen, können betroffene Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten.

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    Corona-Krise: Situation für Minijobber - Erhalten Minijobber auch eine Lohnfortzahlung und Kurzarbeitergeld? Und darf der Arbeitgeber kündigen, wenn sie zwar arbeitsfähig sind, aber aus Mangel an Aufträgen nicht beschäftigt werden können?

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    Corona-Krise: Urlaubsregelungen Darf der Arbeitgeber unbezahlten Urlaub anordnen? Darf der Arbeitgeber eine Urlaubssperre verhängen? Und können Arbeitnehmer bereits genehmigten Urlaub rückgängig machen?

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     28.03.2020 

    Entwicklungen vom 28. März

    Stand 28.03.2020, 00:01 Uhr

    Deutschland meldet,
    42 288 Infektionen,
    253 Tote.

    Italien meldet,
    92 472 Infektionen, am 27.03.2020: 5 974 neue Fälle
    10 023 Tote, am 27.03.2020: 889 neue Todesfälle.

    Frankreich meldet,
    2 000 Tote.

    Großbritannien meldet,
    mehr als 1 000 Tote.

    Spanien meldet,
    72 248 Infektionen, am 27.03.2020: 8 189 neue Fälle
    am 27.03.2020 seien 832 Menschen an den Folgen der Viruserkrankung gestorben.
    Gesamt ca. 6 500 Tote
    Wie spanische Medien berichteten, wurde ein ungenutztes öffentliches Gebäue in Madrid wie bereits zuvor eine Eislaufhalle als Leichenhalle umfunktioniert.



     28.03.2020 

    "Seien Sie geduldig"

    Mit einer persönlichen Nachricht hat sich Kanzlerin Merkel gemeldet. Sie bat um Geduld und warnte vor Forderungen nach gelockerten Maßnahmen.
    Nehmt die Sache ernst.
    "Noch geben uns die täglichen Zahlen der Neuinfektionen leider keinen Grund, nachzulassen oder die Regeln zu lockern."

    Der Immobilienmarkt ist eingefroren

    Die Krise kann auch die Vermieter treffen. Wohnungsbesichtigungen können nicht mehr stattfinden, Notartermine auch nicht. Begriffe wie "Wohnung kaufen" oder "Wohnung mieten" wurden bei Google-Suche deutlich weniger nachgefragt.

    Vor der Krise konnten viele Mieter hohe Mieten zahlen. Das ist jetzt erstmal passé. Es kann Einkommensrückgänge geben; für Jahre.

    Bei Eigentümern, geht es zunächst darum, ob sie ihre Raten bei der Bank weiter zahlen können. Vermieter müssen jetzt Mietzahlungen stunden. Das kann hart treffen. Wer seine Mietimmobilie 2017/2019 gekauft hat, ist auf die Mietzahlungen angewiesen, weil sich die Finanzierung sonst nicht mehr rechnet.

    Es kann auch sein, dass Vermieter noch weniger Geld in die Immobilie stecken. Instandsetzungen und Modernisierungen werden auf die lange Bank geschoben (für Jahre).

    Die Bundesregierung hatte als Teil der Corona-Hilfsgesetze entsprechende Anpassungen beschlossen. Diese sehen vor, dass das Kündigungsrecht bei ausbleibender Mietzahlung für die Dauer von zwei Jahren ausgesetzt wird.

    Miete, die in den nächsten drei Monaten nicht gezahlt wird, muss erst bis zum 30.06.2022 nachgeleistet sein. Voraussetzung ist, dass der Mieter als Folge der Corona-Maßnahmen nicht zahlen kann. Dieses Recht gilt sowohl für Gewerbemieten als auch für die private Miete zuhause.


     29.03.2020 

    "Suizid / Corona"


    Seit 2010 Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer († 54) tot aufgefunden!

    Die Leiche des CDU-Politikers wurde am 28.03.2020 gegen 10.20 Uhr im Bereich der Bahngleise der ICE-Bahnstrecke in der Gemarkung Hochheim gefunden.
    Schäfer hinterlässt seine Frau und zwei Kinder (9/12 - Tochter und Sohn).
    Dr. Thomas Schäfer galt als

    humorvoller, seriöser, kompetenter Mann.

    Hessens Ministerpräsident Bouffier zufolge habe sich der Finanzminister sehr um die Bewältigung der Coronakrise gesorgt. Bouffier: "Ich muss davon ausgehen, dass ihn diese Sorgen erdrückt haben."

    Dr. Schäfer, promovierte Jurist, war in den vergangenen Tagen regelmäßig öffentlich aufgetreten, unter anderem um über finanzielle Soforthilfen des Landes Hessen für Unternehmen in der Corona-Krise zu informieren. Dr. Schäfer war seit knapp zehn Jahren hessischer Finanzminister und damit einer der Erfahrensten.

    Aus Ermittlerkreisen war zu hören, dass Dr. Schäfer einen Abschiedsbrief hinterlassen hat.

    Motiv   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

    Die Mitteilung   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

    Kreisen Ihre Gedanken darum, sich das Leben zu nehmen?
    Sprechen Sie mit anderen Menschen darüber.

    Hilfe bei Suizidgedanken
    Wenn Sie daran denken, sich das Leben zu nehmen, versuchen Sie, mit anderen Menschen darüber zu sprechen. Es gibt eine Vielzahl von Hilfsangeboten, bei denen Sie – auch anonym – mit anderen Menschen über Ihre Gedanken sprechen können.

    Das geht auch telefonisch.

    Die Telefonseelsorge ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Die Telefonnummern sind 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222.
    Der Anruf bei der Telefonseelsorge ist nicht nur kostenfrei, er taucht auch nicht auf der Telefonrechnung auf, ebenso nicht im Einzelverbindungsnachweis.


     30.03.2020 

    "Ein Ende der Krise"

    durch Corona ist nicht in Sicht. Die Fallzahlen steigen weiter!

    Deutschland
    Stand: 29.03.2020, 14 Uhr
    57 385 bestätigt Infektionen
    435 Todesfälle

    Prostituierte stehen vor existenziellen Problemen. "Mir bricht gerade mein ganzes Einkommen weg", sagt "XYZ". "Ich komme noch ein paar Tage über die Runden, aber danach weiß ich nicht, wie es weitergeht." "Einige Frauen leben nur von der Hand in den Mund, die konnten keine Rücklagen bilden".

    Wie lange die Menschheit das Coronavirus weiter fürchten muss, ist nicht abzusehen. Fast 100 Jahre hat es jedenfalls gedauert, bis die Wissenschaft einem anderen tödlichen Erreger auf die Spur kam: Influenza-A-Virus H1N1.
    Bis heute ist das Virus berüchtigt als Auslöser der Spanischen Grippe, die zwischen März 1918 und März 1920 unzählige Menschenleben gefordert hat – 50 Millionen schätzen Forscher. Damit forderte der Influenza-A-Virus H1N1, in zwei Jahren, so viele Todesopfer wie der Zweite Weltkrieg.

    Damit steht Influenza-A-Virus H1N1 auf einer Stufe mit den tödlichsten Viren der Welt:
    Ebolafieber (2014 / ?), Hongkong-Grippe (1968 / über 1 Mio.), Asiatische Grippe (1957 / über 2 Mio.), Pest (1896 / über 12 Mio.), Russische Grippe (1889 / über 1 Mio.).

    Zahlungsaufschub

    Grundversorgung wie Telefon- und DSL-Rechnung, Strom, Gas, Wasser:
    Sollten Kunden aufgrund der aktuellen Situation Einnahmeausfälle haben und dadurch ihre Rechnung nicht (sofort) bei Fälligkeit begleichen können, gibt es eine Lösung von der Bundesregierung.
    Die Vertragspartner dürfen solche offenen Rechnungen nicht durch Inkassounternehmen oder gerichtlich einfordern lassen. Zudem gilt für einen begrenzten Zeitraum (bis zum 30. Juni 2020 und kann unter bestimmten Voraussetzungen verlängert werden), dass keine Verzugszinsen geltend gemacht und Verträge nicht wegen Verzug gekündigt werden können. Verbraucher und kleine Unternehmen erhalten damit ein zeitlich befristetes Leistungsverweigerungsrecht, faktisch einen Zahlungsaufschub. Das bedeutet, dass man trotz Nichtzahlung nicht automatisch in Verzug kommt. Wichtig für diese Regelung ist, dass es sich nur um einen Aufschub (bis zum 30. Juni 2020) handelt, also um eine Stundung. Die Regelung gilt für Privatpersonen sowie für kleine Unternehmen. Dieser Schutz greift nicht, wenn die fehlende Leistungsfähigkeit auf anderen Gründen beruht. Das Leistungsverweigerungsrecht schützt nicht vor Schulden. Die Rechnungen müssen zum 01. Juli 2020 gezahlt werden.

    Die Insolvenzantragspflicht   Icon zur Kennzeichnung von externen Links




     31.03.2020 

    Bonuszahlung

    Auf "Corona-Prämie" bis 1 500 Euro werden keine Steuern erhoben. "Als Bundesfinanzminister werde ich die Anweisung erlassen, dass ein solcher Bonus bis 1 500 Euro komplett steuerfrei sein wird", kündigte Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) an.

    Wie Kanzler Sebastian Kurz

    verkündete, soll ab Mittwoch (01.04.2020, 00:01 Uhr) eine Schutzmasken-Pflicht gelten in Österreich. Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie müssen die Menschen in Österreich künftig eine Schutzmaske beim Einkaufen tragen. Die Geschäfte sollen Masken am Eingang anbieten. Bald sollen Mund- und Nasenschutz überfall dort getragen werden, wo man an Menschen vorbeigeht.

    838 Tote an einem Tag

    In den vergangenen 24 Stunden gab es spanischen Angaben zufolge 838 Tote, ein Höchststand an Corona-Todesfällen an einem Tag.

    Die Zahl der Coronavirus-Todesfälle in Deutschland nahm um 20 auf 455 zu (Stand 30.03.2020, 8:00 Uhr)

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    Verwendete Quellen ...

      abgerufen ab 01. Januar 2020
      Eigene Recherchen,

    [A] abgerufen 25. März 2020
      wikipedia ⁄ Infektionskrankheiten, Epidemien, Pandemien, Liste, Gebiete

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    Erscheint in loser Folge.

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