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Letzte Aktualisierung: Donnerstag 30.07.2020, 09:55 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag 02.07.2020
Veröffentlicht: Donnerstag 02.07.2020


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Die erste Meldung des Coronavirus bei der WHO ereignete sich am 31. Dezember 2019



Neues Syndrom (MIS-C) tritt Wochen nach Corona auf und ist große Gefahr Icon zur Kennzeichnung von externen Links

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Spätfolgen scheinen verheerend Icon zur Kennzeichnung von externen Links

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Szenario und Warnung Icon zur Kennzeichnung von externen Links

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Rund 800 Neuinfektionen binnen 24 Stunden Icon zur Kennzeichnung von externen Links

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Neuinfektionen steigen weiter - mit besorgniserregendem Trend Icon zur Kennzeichnung von externen Links

Woher Coronavirus SARS-CoV-2 kommt Icon zur Kennzeichnung von externen Links

Historisches Außmaß: Deutsche Wirtschaft bricht dramatisch ein - Schock für Deutschland Icon zur Kennzeichnung von externen Links

Insgesamt stieg die Zahl der Erwerbslosen von Juni 2020 auf Juli 2020 um 57 000 auf 2,91 Millionen Icon zur Kennzeichnung von externen Links



02.07.2020
Neues Syndrom (MIS-C) tritt Wochen nach Corona auf und ist große Gefahr
Mysteriöse Krankheit ist in Deutschland angekommen.

US-Forscher haben zwei ausführlichere Studien zu einem Syndrom veröffentlicht, das im Zusammenhang mit Coronavirus-Infektionen bei 1) Kindern und 2) Jugendlichen auftritt. Die im Fachblatt "New England Journal of Medicine" veröffentlichten Untersuchungen beleuchten das sogenannte pädiatrische entzündliche Multisystem-Syndrom, abgekürzt MIS-C.

Rund 1 000 Fälle
Die Wissenschaftler werteten dazu die Krankenakten von knapp 300 Kindern und jungen Menschen unter 21 Jahren aus, die zwischen März 2020 und Mai 2020 in den USA behandelt wurden.

Bei allen war eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus festgestellt worden oder es bestand der dringende Verdacht einer solchen Infektion. Großbritannien hatte Ende April 2020 vor dem Syndrom bei Kindern im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 gewarnt, im Mai 2020 schloss sich auch die US-Gesundheitsbehörde CDC der Warnung an. Weltweit wurden rund 1 000 Fälle des Syndroms registriert, wie Michael Levin in einem Kommentar zu den US-Studien schrieb.

Das Europäische Zentrum
für Seuchenprävention und -kontrolle
meldete bis zum 15. Mai 2020 * 230 * Fälle in Europa. Die nun veröffentlichten US-Studien zeigen, dass das Syndrom erst (einige) Wochen nach einer Corona-Infektion auftritt. Das häufigste Symptom sind nicht Atemwegsbeschwerden wie bei Covid-19: Vielmehr litten mehr als 80 Prozent der Patienten unter Magen-Darm-Beschwerden wie Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen und Durchfall. Viele Betroffene hatten auch Hautausschlag. Alle Betroffenen hatten den Studien zufolge Fieber. Bei 80 Prozent der Betroffenen traten Herz-Kreislaufprobleme auf, 9 Prozent der Kinder entwickelten ein Aneurysma an den Herzarterien, also eine potenziell gefährliche Erweiterung der Arterien. Die Todesrate lag bei 2 Prozent.

Bei den ersten Fällen des Syndroms
hatten Mediziner auf Ähnlichkeiten mit dem Kawasaki-Syndrom hingewiesen, bei dem insbesondere bei Kindern Entzündungsreaktionen an Blutgefäßen und mitunter Herzprobleme auftreten. Die neuen US-Studien bestätigen, dass es Gemeinsamkeiten zwischen MIS-C und Kawasaki gibt. Allerdings leiden unter MIS-C in der Regel ältere Kinder und die Entzündungsreaktionen fallen heftiger aus.

Seit Beginn des Jahres 2020
wurden in Europa 230 Verdachtsfälle der seltenen Entzündungskrankheit bei Kindern beobachtet. Vermutlich durch Bakterien oder Viren ausgelöst.

03.07.2020
Corona - Covid-19: Remdesivir erhält Zulassung in Europa
Bislang gibt es gegen das Coronavirus kein zugelassenes Medikament. Nun hat die EU-Kommission einem Wirkstoff die Zulassung für den europäischen Markt erteilt. Der Wirkstoff Remdesivir wird in Europa unter Auflagen als erstes Mittel zur Therapie von Covid-19 zugelassen. Das gab die EU-Kommission bekannt. Es gehe darum, "einen ungedeckten medizinischen Bedarf" im Zusammenhang mit der Pandemie zu decken.

"Die heutige Zulassung eines ersten Medikaments zur Behandlung von Covid-19 ist ein wichtiger Fortschritt im Kampf gegen das Virus", erklärte Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides.

Die Zulassung ist im Schnellverfahren - weniger als einen Monat - nach dem Antrag ergangen.



Remdesivir gilt als eines von wenigen wirksamen Mitteln bei der vom Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19. Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA empfiehlt die Behandlung für Patienten ab zwölf Jahren, die eine Lungenentzündung haben und mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt werden müssen. Das Mittel wird per Infusion verabreicht und hemmt ein Enzym der Viren, das für deren Vermehrung nötig ist.

Ärzte sehen Remdesivir bei Covid-19 nicht als Allheilmittel, wohl aber als Lichtblick. Eine internationale Studie mit mehr als 1 000 Teilnehmern hatte Ende April 2020 gezeigt, dass Remdesivir bei Corona-Patienten die Zeit bis zu einer Genesung im Schnitt um vier Tage verkürzen kann. Die USA hatten bereits Anfang Mai 2020 eine Ausnahmegenehmigung für den begrenzten Einsatz des Wirkstoffes in Krankenhäusern erteilt. Auch in Deutschland war das Mittel bislang schon innerhalb eines Arzneimittel-Härtefallprogrammes zugänglich und wurde in klinischen Studien getestet. Um die Wirksamkeit und Sicherheit von Remdesivir besser belegen zu können, muss der US-Hersteller Gilead Sciences bis Dezember 2020 die Abschlussberichte der Remdesivir-Studien bei der EMA einreichen.

Viele Staaten ringen um ausreichende Mengen des Arzneimittels. Die US-Regierung hatte eine Vereinbarung mit dem Hersteller Gilead Sciences bekannt gemacht, wonach sie praktisch die gesamte Produktionsmenge des Mittels für die nächsten Monate aufkaufen werde. Allerdings haben einige Länder, zum Beispiel Deutschland, bereits Vorräte angelegt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erklärte, der Bedarf für die kommende Zeit sei gesichert. In der Zentralapotheke des Bundes gebe es entsprechende Reserven. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn forderte vom Hersteller des Medikaments, trotz des Großeinkaufs der USA, weiterhin Lieferfähigkeit. Er erwarte von Gilead, "dass Deutschland und Europa versorgt werden, wenn es um ein solches Medikament geht", sagte der CDU-Politiker. Die EU-Kommission verhandelt ebenfalls mit dem Hersteller, um sich ausreichende Mengen des Wirkstoffs zu sichern. Der CDU-Europapolitiker Peter Liese betonte, Bedingung für die Zulassung in Europa sei, dass der Hersteller auch nach Europa liefere.

Eine mögliche Lösung für Engpässe wäre, dass Gilead seine Kenntnisse mit anderen Herstellern teile und diese gegen Lizenzgebühren produzieren lasse. Auch damit könne Gilead sehr viel Geld verdienen, sagte Peter Liese, CDU-Europapolitiker.

04.07.2020
Dünne Luft: Hilft ein Dopingmittel gegen Covid-19?
Menschen, die in Höhenlagen leben, zeigen seltener Symptome bei einer Covid-19-Infektion als jene im Flachland. Des Rätsels Lösung könnte im körpereigenen Hormon Erythropoetin, kurz Epo, liegen. Das Wachstumshormon Epo hat einen schlechten Ruf - bekannt ist es vor allem in Zusammenhang mit Doping-Skandalen im Sport. Denn das natürlich im Körper vorkommende Erythropoetin, kurz Epo, regt die Bildung roter Blutkörperchen an, was Sportlern zu mehr Leistung verhilft. Allerdings wird künstlich hergestelltes Epo auch als Medikament gegen Blutarmut eingesetzt. Forscher vermuten nun, dass es Patienten auch bei einem schweren Verlauf von Covid-19 helfen könnte. Darauf gibt es bereits einige Hinweise, wie Forscher des Max-Planck-Instituts für experimentelle Medizin in Göttingen in einer Studie schreiben.

Webseite: Molecular Medicine - Springer Nature
Titel: Erythropoietin as candidate for supportive treatment of severe COVID-19, englisch
Aktuell: 04.07.2020 Typ: html Icon zur Kennzeichnung von externen Links
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Im Iran wurde
einem Covid-19-Patienten mit (schweren) Symptomen Epo verabreicht, da er schlechte Blutwerte hatte. Das Erstaunliche: Einige Tage nach Beginn der Behandlung konnte der Patient das Krankenhaus (wieder) verlassen. Auch Beobachtungen aus Südamerika liefern Hinweise auf einen Effekt von Epo auf den Verlauf von Covid-19. Dort sind schwere Erkrankungen bei Menschen, die in höheren Regionen leben, seltener als bei jenen aus dem Flachland.

Bekanntermaßen sinkt der Sauerstoffgehalt
der Luft, je höher es (in die Berge) geht. Da Epo vom Körper als natürliche Reaktion auf Sauerstoffmangel ausgeschüttet wird, scheint der Zusammenhang naheliegend: Die höhere Epo-Konzentration im Blut bei Bergbewohner schützt vor den Auswirkungen des Coronavirus. Es gibt weitere Hinweise: "Wir haben beispielsweise beobachtet, dass Dialyse-Patienten Covid-19 auffällig gut überstehen - und genau diese Patienten erhalten im Rahmen ihrer Dialyse regelmäßig Erythropoetin", sagt Studien-Co-Autorin Hannelore Ehrenreich laut Mitteilung des Instituts.

Aber wie genau
könnte Epo gegen Covid-19 wirken?
"In den vergangenen 30 Jahren wurde mehr und mehr deutlich, dass Epo in vielen Organen und Geweben des Körpers freigesetzt wird", schreiben die Autoren der Studie. Dort erfülle es viele Funktionen und schütze verschiedene Formen von Gewebe - nicht nur Blutzellen.

Epo, so glauben die Göttinger Forscher,
könnte daher bei einer ganzen Reihe von Covid-19-Symptomen wirken. Tierversuche hätten gezeigt, dass das Hormon auf Bereiche im Hirnstamm und Rückenmark wirkt, die die Atmung kontrollieren, wodurch sich die Atmung bei Sauerstoffmangel verbesserte. Auch wirkt Epo entzündungshemmend, was die häufig überschießende Immunantwort bei Covid-19-Patienten abmildern könnte. Zudem könnte das Molekül vor neurologischen Symptomen der Erkrankung schützen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Ausfällen des Geschmack- und Geruchssinns.

Was fehlt, sind klinische Belege
für die Wirksamkeit von Epo gegen Covid-19. Pharmaunternehmen hätten nur begrenztes Interesse daran, weitere notwendige Studien zu zugelassenen Wirkstoffen wie Erythropoetin zu finanzieren, heißt es in der Mitteilung des Instituts. Vor allem für Medikamente wie Epo, für die zudem auch noch der Patentschutz abgelaufen sei.

Die Göttinger Forscher: "Covid-19 kann so schwere Folgen für die Gesundheit haben, dass wir jedem Hinweis auf eine schützende Wirkung von Epo nachgehen müssen."

10.07.2020
Covid-19 | Pandemie-Stress geht aufs Herz
Der Pandemie-Stress hat vielen Menschen das Herz gebrochen. Das "Broken-Heart"-Syndrom kommt mancherorts fünfmal häufiger vor als zuvor. Die Zunahme "Broken-Heart"-Syndrom unterstreicht die psychischen Belastungen, die die Pandemie mit sich bringt. Wenn Menschen emotionale Krisen erleben, leidet nicht nur die Psyche. Erfahrungen wirken sich auch direkt auf den Körper aus – und können sogar das Herz schwer in Mitleidenschaft ziehen, wie Mediziner in den 1990er Jahren entdeckten. Betroffene des "Broken-Heart"-Syndroms leiden an: Schmerzen in der Brust, Luftnot und erleiden oft einen Kreislaufkollaps. Auch das EKG zeigt Auffälligkeiten. Es sind aber keine verstopfte Herzkranzgefäße schuld. Stattdessen ist das Herz vor allem im Bereich der linken Herzkammer auffällig und schlägt nicht mehr richtig. Die Pumpe scheint unter einer Art Krampf zu leiden. Warum ist unbekannt.

"Die Covid-19-Pandemie hat Stress auf vielen Ebene ausgelöst: Menschen haben Angst, dass sie und ihre Familien krank werden, sie müssen mit ökonomischen und emotionalen Problemen kämpfen und mit Einsamkeit und Isolation", erklärt Abris, von der Cleveland Clinic in Ohio. Die hervorgerufene veränderte Aktivität in den Herzzellen kann Langzeitfolgen für die Gesundheit von Betroffenen haben.

Unter normalen Bedingungen liegt der Anteil der "Broken-Heart"-Fälle bei 1,5 bis 1,8 Prozent. Doch während der Corona-Pandemie leiden 4,5 Mal mehr. Zudem mussten die Betroffenen im Schnitt länger im Krankenhaus behandelt werden, bis ihr Herz sich wieder regeneriert hatte. Pandemie-Stress demonstriert, dass auch Menschen, die nicht selbst infiziert sind, im Zuge der Pandemie krank werden können. In Pandemiezeiten ist es besonders wichtig, auf sich zu achten! Wer unter Ängsten und/oder Stressgefühlen leidet, solle sich nicht scheuen, sich einem Arzt anzuvertrauen.

Webseite: Cleveland Clinic - JAMA Network
Titel: Incidence of Stress Cardiomyopathy During the Coronavirus Disease 2019 Pandemic, englisch
Aktuell: 10.07.2020 Typ: html Icon zur Kennzeichnung von externen Links
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12.07.2020
"Corona-Sturm": Binnen 24 Stunden 6 615 Neuinfektionen registriert
In Russland haben sich insgesamt fast 730 000 Menschen nachgewiesenermaßen mit dem Coronavirus angesteckt. Binnen 24 Stunden seien 6 615 Neuinfektionen registriert worden. Damit stieg die Zahl der Infizierten auf 727 162. Am Tag zuvor waren es 6 611 Neuinfektionen.

In den USA hat die Zahl der täglich registrierten Neuinfektionen einen neuen Höchststand erreicht. Binnen 24 Stunden wurden nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität 66 528 Ansteckungsfälle verzeichnet. Insgesamt infizierten sich nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität inzwischen 3,24 Millionen Menschen in den USA mit dem Coronavirus.

Unter den gegebenen Umständen ist eine Ausmerzung von Coronavirus laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) fraglich. Die WHO meldet 228 102 neue bekannte Fälle innerhalb von 24 Stunden.

13.07.2020
Alleinerziehende Frauen besonders von finanziellen Folgen der Coronakrise betroffen
Alleinerziehende Frauen sind besonders von den finanziellen und wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise betroffen. In Deutschland treffen die Folgen vor allem die unteren sozialen Schichten und die Selbstständigen - und dabei besonders alleinerziehende Frauen, geht aus einer bundesweiten Befragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa hervor. Laut Forsa-Chef Manfred Güllner haben sich bei den abhängig Beschäftigten, also den Arbeitern, Angestellten und Beamten, 19 Prozent derjenigen mit Kindern im Haushalt beurlauben oder freistellen lassen, um ihre Kinder zu betreuen.

Bei den alleinerziehenden Frauen waren dies 30 Prozent. Besonders gravierend waren die Auswirkungen der Corona-Krise für die Selbstständigen insgesamt, von denen 22 Prozent ihre Arbeit ganz einstellen mussten.

Von den weiblichen Selbstständigen konnten nur 32 Prozent und von den alleinerziehenden Frauen unter den Selbstständigen sogar nur 15 Prozent ihre Arbeit unverändert fortführen.


13.07.2020
Immer mehr Kunden der Deutschen Bank
können wegen der Coronakrise ihre Kredite nicht mehr bedienen (zurück zahlen). "Wir haben bislang insgesamt etwa 70 000 Stundungsanträge von Privatkunden der Deutschen Bank und der Postbank erhalten", sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Karl von Rohr.

Ein schärferes Sparprogramm oder weitere Filialschließungen hält Karl von Rohr derzeit aber nicht für nötig. Deutschlands größtes Kreditinstitut hatte sich im vergangenen Sommer (2019) einen radikalen Umbau verordnet, in dessen Zuge 18 000 Jobs wegfallen sollen. Den Aktienhandel komplett eingestellt.

 L i n k s a m m l u n g 

14.07.2020
Atemnot: Covid-19-Patienten leiden über Wochen und Monate
Die Krankheit fängt an mit körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen, Erschöpfung. Dann Fieber, Husten, Verwirrung und Atemnot. 13 Millionen Corona-Infektionen wurden weltweit gezählt. Einige der Erkrankten leiden nach Wochen oder sogar Monaten an der Infektion. Am häufigsten seien Erschöpfung und Atemnot. Viele leiden nicht nur unter den körperlichen Beschwerden, sondern auch unter dem Unverständnis, mit dem ihnen Arbeitgeber angesichts der anhaltenden Symptome oftmals begegnen. "Viele leiden an einer lähmenden Müdigkeit", sagt Professor Tim Spector, am King's College in London.

Der Mediziner hält Covid-19 für "noch merkwürdiger" als seltene Autoimmunerkrankungen.

Noch ist unklar, ob es sich um eine überschießende Immunantwort des Körpers auf den Erreger handelt.



Hirnschaden durch Covid-19
Covid-19 kann schwerwiegende Hirnschäden verursachen - beunruhigend für alle, die sich nach leichten Symptomen sicher wähnten. Neurologen berichten im Fachmagazin Brain, dass die Hirnschädigungen meist viel zu spät erkannt werden. Das Forscherteam um Michael Zandi hat 43 "Covid-19"-Patienten untersucht: Bei neun der Betroffenen konnten die Wissenschaftler des "University College (UCL)" in London eine akute "demyelinisierende Enzephalomyelitis" diagnostizieren.

Dabei handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung, die eine (degenerative) Zerstörung des zentralen Nervensystems zur Folge hat. "Die Art und Weise, wie Covid-19 das Gehirn attackiert, haben wir bei anderen Viren noch nie zuvor gesehen", erklärt Zandi. Das "University College" hat seit Beginn der Pandemie einen massiven statistischen Anstieg der akuten entzündlichen Erkrankungen des Nervensystems festgestellt. Ist ein Patient betroffen, komme es zu Schwellungen im Hirn und zu tauben Gliedmaßen.

Covid-19 hält die Welt in Atem.

Webseite: NHS * University College London Hospitals
Titel: Michael Zandi
Aktuell: 14.07.2020 Typ: ASPX - englisch Icon zur Kennzeichnung von externen Links
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Webseite: "University College (UCL)"
Titel: Delirium, rare brain inflammation and stroke linked to Covid-19
Aktuell: 14.07.2020 Typ: HTML - englisch Icon zur Kennzeichnung von externen Links
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17.07.2020
Spätfolgen scheinen verheerend
Coronavirus forderte hunderttausende Menschenleben. Schwerwiegende Schäden am Hirn und am zentralen Nervensystem. Langzeitfolgen des Coronavirus sind nicht zu unterschätzen. Seit dem Ausbruch des Coronavirus Sars-CoV-2 Anfang des Jahres 2020 scheint es mehr Fragen als Antworten zu geben. Ist man zu Beginn der Coronavirus-Pandemie davon ausgegangen, dass es sich um eine reine Lungenkrankheit handelt, existieren mittlerweile viele Hinweise darauf, dass das Virus auch andere Organe angreift und ihnen massiv zusetzen kann. Wie im Fachmagazin "Brain" berichtet, kann das Coronavirus bereits bei Patienten mit nur leichten Symptomen oder bei Genesenen Hirnschäden verursachen. Diese würden aber viel zu spät oder gar nicht erkannt werden. Bei einigen Patienten wird eine langfristige Behinderung zurückbleiben.

Neuinfektionen: Coronavirus verbreitet sich weltweit so schnell wie nie zuvor. Die Gesamtheit der Spätfolgen, wie Psychose Eine Psychose beschreibt eine Reihe von Symptomen, bei denen Betroffene die Realität anders wahrnehmen. Organische Psychosen können etwa durch Hirnverletzungen oder -entzündungen ausgelöst werden. und Schlaganfälle, ist überhaupt noch nicht erfasst worden.

Immer mehr junge Menschen anfällig für Covid-19
Es mehren sich Berichte über schwer erkrankte junge Patienten. Immer mehr jüngere Infizierte entwickeln einen schweren Verlauf. Der Anteil der jüngeren Menschen ist nicht so gering wie zu Beginn der Pandemie erwartet. Aktuelle Daten aus den USA zeigen, dass sich seit April 2020 der Anteil junger Corona-Patienten, die in Krankenhäusern behandelt werden mussten, deutlich erhöht hat. So gab es dort laut der Seuchenschutzbehörde CDC bis Mitte April 2020 * 8,7 * Krankenhauseinweisungen pro 100 000 Einwohner aus der Altersgruppe junge Menschen. Bis Ende Juni 2020 hat sich der Anteil der jungen Erwachsenen allerdings verdreifacht (26,1 pro 100 000 Einwohner).

Forscher der University of California San Francisco (UCSF) haben mögliche Ursachen für diesen Anstieg untersucht. Sie fanden anhand repräsentativer Daten von mehr als 8 400 Probanden heraus, dass jeder dritte junge Mensch anfällig für einen schweren Covid-19-Verlauf sein könnte. Die Ergebnisse der Studie wurden im englischsprachigen Fachblatt "Journal of Adolescent Health" veröffentlicht. Die Forscher betonen, dass selbst junge Menschen ohne Vorerkrankungen ein Risiko für einen schweren Covid-19-Fall haben können - teilweise sogar mit tödlichem Ausgang.

Jugend schützt nicht gegen Covid-19. Das Bild von Covid-19 als eine Krankheit der Alten muss modifiziert werden.

Darstellungsfehler: Jugend ist kein Schutzschild.

Webseite: "Journal of Adolescent Health"
Titel: "Medical Vulnerability of Young Adults to Severe COVID-19 Illness – Data From the National Health Interview Survey"
Aktuell: 17.07.2020 Typ: HTML - englisch Icon zur Kennzeichnung von externen Links
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Webseite: "University of California San Francisco (UCSF)"
Titel: "1 in 3 Young Adults May Face Severe COVID-19, UCSF Study Shows"
Aktuell: 17.07.2020 Typ: HTML - englisch Icon zur Kennzeichnung von externen Links
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18.07.2020
Szenario und Warnung
Corona mit Tests, Quarantäne und Unterbrechung der Infektionsketten kann man nicht beenden.
Auf keinen Fall, ist sich Virologe Hendrik Streeck sicher. Auf die Entdeckung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus sollte man sich nicht verlassen.

Virologe Hendrik Streeck begründet das damit, dass man bisher für keines der verschiedenen Coronaviren einen Impfstoff gefunden habe - ähnlich wie bei Malaria, Dengue, Tuberkulose oder HIV. Alle Sars-CoV-2 Infektionen zu unterbinden sei unmöglich.
"Wir müssen Maßnahmen für jene finden, die einen schweren Verlauf haben, und genau diese Menschen schützen", fordert er. "Wir müssen realisieren, dass das Virus hier ist und nicht mehr weggehen wird, dass wir es gewissermaßen mit einer Dauerwelle zu tun haben." "Das Virus auszutreiben. Das wird nicht möglich sein."

19.07.2020
Corona-Ausbruch in Wiesenhof-Hähnchen-Schlachthof
Neuer Corona-Ausbruch in einem Schlachthof: 66 Menschen sind in einem Wiesenhof-Hähnchenschlachthof in Lohne (Niedersachsen) positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der Landkreis Vechta am 18.07.2020 mit.
Von den neuinfizierten Personen wohnen 35 im Landkreis Vechta, 27 im Landkreis Diepholz, zwei im Landkreis Osnabrück und jeweils eine im Landkreis Cloppenburg und in der Stadt Delmenhorst.

Damit sind seit Beginn der Corona-Krise mindestens 201 372 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. In Deutschland starben den RKI-Angaben zufolge bislang 9 083 mit dem Virus infizierte Menschen.

Mehrere Experten aus dem Gesundheitswesen warnen vor zurückkehrende Mallorca-Urlauber. Frank Ulrich Montgomery, Vorstandsvorsitzender des "Weltärztebunds" forderte zum Beispiel eine zweiwöchige Quarantäne für Mallorca-Urlauber. Den Touristen müsse klar werden, dass sie nicht Urlaub vom, sondern mit dem Coronavirus "Sars-CoV-2" machen.

Karl Lauterbach: "Was sich auf Mallorca und in anderen Ländern abspielt, kann eine zweite Welle in Deutschland auslösen".

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Bürger vor Nachlässigkeit im Umgang mit der Corona-Pandemie gewarnt. Er rief die Bevölkerung auf, nicht übermütig zu werden.

22.07.2020
Berliner Charité - Forscher decken fatales Zusammenspiel auf - Corona: Wie das menschliche Immunsystem zum Virus-Helfer wird
Klarer wird, dass das Immunsystem bei Infektionen eine entscheidende Rolle spielt. Dass innere Organe betroffen sind, wird immer deutlicher - gleichzeitig machen sich Forscher und Ärzte auf die Spur des Immunsystems. Denn es ist nicht nur das Virus selbst, das Organgewebe befällt und damit Multiorganversagen auslösen kann - sondern auch eine überschießende Reaktion des Immunsystems, wie Forscher der Berliner Charité und der Unikliniken Heidelberg sowie Leipzig herausfanden.

Webseite: "Fachmagazin HealthCapital Berlin Brandenburg"
Titel: "Die gefährliche Doppelrolle des Immunsystems bei Covid-19"
Aktuell: 22.07.2020 Typ: HTML - deutsch Icon zur Kennzeichnung von externen Links
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Jede Zelle reagiere anders auf die Infektion und liefere individuelle Informationen und damit Antworten Tausender Gene in jeder Zelle. Die Forscher entdeckten einen fatalen Kreislauf: Das Coronavirus befällt zuerst ACE-Rezeptoren der Zelle, die das Immunsystem zur Hilfe rufen. "Im Fall von COVID-19 hilft das Immunsystem so dem Virus, weitere Zellen zu infizieren und verstärkt somit die Erkrankung", fasst die Immunologin Irina Lehmann zusammen.

25.07.2020
Rund 800 Neuinfektionen binnen 24 Stunden
Aktuell nehmen die Fälle wieder deutlich zu – ohne dass es einen Hotspot gibt. Das Coronavirus breitet sich in Deutschland wieder stärker aus. Die Gesamtzahl erhöht sich auf * 204 964 *. Mehr als 800 Infektionen binnen 24 Stunden hatte es – lässt man den Ausbruch beim Schlachtbetrieb außen vor – zuletzt Mitte Mai 2020 gegeben.

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 in Deutschland bereitet Experten aktuell Sorge.

Was besonders zu verunsichern scheint, ist die diffuse Verbreitung der neuen Corona-Fälle. Es treten viele kleinere Geschehen in verschiedenen Landkreisen auf.

Webseite: "ROBERT KOCH INSTITUT"
Titel: "Situationsbericht"
Aktuell: 25.07.2020 Typ: PDF - deutsch Icon zur Kennzeichnung von externen Links
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Weltweit sind auf Basis der wissenschaftlichen Expertise des RKI derzeit rund 130 Staaten als Coronavirus-Risikogebiete eingestuft.

26.07.2020
Pandemie: Fast alle Deutschen fühlen sich gestresst
91 Prozent der Deutschen gestresst, im privaten und/oder beruflichen Alltag, das ergab eine repräsentative Umfrage des FORSA-Instituts (Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH). Etwa jede:r zweite gibt als Grund für das Stressempfinden die Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie an, weil dadurch der Austausch mit Freunden und Familie fehlt (49 Prozent) oder Freizeitaktivitäten wie Sport, Kino oder Restaurantbesuche eingeschränkt sind (48 Prozent). Fast jede:r Dritte (30 Prozent) fühlte sich aufgrund veränderter Arbeitsbedingungen wie Mehrarbeit, Home-Office oder der Einführung von Schichtarbeit gestresst - und jede:r Vierte (26 Prozent), weil es weniger Urlaubsmöglichkeiten gibt.
Basis: 1 100 Befragte (nach dem Zufallsprinzip) ab 18 Jahren, gefragt nach den "letzten 4 Wochen" (27.06.2020 bis 25.07.2020).

29.07.2020
Neuinfektionen steigen weiter - mit besorgniserregendem Trend
In den vergangenen 24 Stunden haben die Gesundheitsämter 684 neue Corona-Fälle und sechs Todesfälle an das Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet. In Deutschland gibt es demnach rund 6 498 aktive Corona-Fälle. Seit Beginn der Covid-19-Pandemie in Deutschland haben sich * 206 242 * Menschen nachweislich mit dem Erreger Sars-CoV-2 angesteckt. 9 122 mit dem Virus infizierte Personen sind laut Datenstand vom 28. Juli 2020 (24 Uhr) hierzulande an oder mit Covid-19 gestorben.

Remdesivir, ein Virushemmer (antivirale Wirkstoff) und Dexamethason, ein Medikament, dass die Immunantwort, die Entzündungsreaktion, schwächen kann, werden mittlerweile eingesetzt.

Eine Befragung des Robert-Koch-Institut (RKI) in Zusammenarbeit mit der Universität Erfurt habe gezeigt, dass das Coronavirus von der Bevölkerung als ein geringeres Risiko eingschätzt werde als zuvor.

Die Übertragungen können im Grunde überall stattfinden.

Die Covid-19-Pandemie in Deutschland hat auf viele Bereiche des Lebens Auswirkungen - auch auf den Goldpreis. Schon vor Covid-19 ging der Gold-Wert stetig nach oben, aber die Sorge um die Folgen der Covid-19-Pandemie lässt den Kurs jetzt regelrecht explodieren!

Das Coronavirus könnte schon in den 1960er Jahren entstanden sein, wie Erbgutanalysen enthüllen. Wahrscheinlich gibt es weitere eng verwandte Coronaviren mit dem Potenzial zum Artsprung, so Forscher im Fachmagazin "Nature Microbiology". Wie Coronavirus SARS-CoV-2 entstand und woher es kommt, ist eine der großen Fragen! Als bislang ähnlichster Virenstamm gilt RaTG13, ein 2013 isolierter Coronavirentyp. Wer die nächsten Verwandten von SARS-CoV-2 sind, haben Maciej Boni von der Pennsylvania State University, University Park und seine Kollegen näher untersucht. Die Analysen enthüllten: SARS-CoV-2 und die gesamte Untergruppe dieser Coronaviren zeigen deutliche Hinweise auf einen regen Genaustausch untereinander und mit weiteren noch unbekannten Coronaviren. SARS-CoV-2 und das RaTG13 sind am engsten miteinander verwandt, beide gehen auf einen direkten gemeinsamen Vorfahren zurück. "Nach unserem konservativsten Ansatz liegt der Zeitpunkt für die Aufspaltung von SARS-CoV-2 und RaTG13 im Jahr 1969", berichten die Forscher, und sie sind möglicherweise nicht die einzigen. Wann und wo der Artsprung passierte, ist allerdings nach wie vor unklar.

Webseite: "Nature Microbiology"
Titel: "Evolutionary origins of the SARS-CoV-2 sarbecovirus lineage responsible for the COVID-19 pandemic"
Aktuell: 29.07.2020 Typ: HTML - englisch Icon zur Kennzeichnung von externen Links
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Woher Coronavirus SARS-CoV-2 kommt, ist eine der offenen Fragen
Sein für das Andocken an menschliche Zellen wichtiges Spike-Protein könnte älter sein als 1969. Im Laufe ihrer Evolution müssen diese Viren häufig Teile ihres Erbguts ausgetauscht haben. In den Zeiten nach/um 1948.
Damit könnte der Erreger der aktuellen Pandemie fast um die gleiche Zeit entstanden sein. Dies unterstreiche die Notwendigkeit einer engmaschigen Überwachung neuer und nicht auf bekannte Erreger zurückzuführender Krankheitsausbrüche.

30.07.2020
Historisches Außmaß: Deutsche Wirtschaft bricht dramatisch ein - Schock für Deutschland
Seit 1970 werden die vierteljährlichen Konjunkturdaten erhoben - und seitdem ist die deutsche Wirtschaft noch nie so stark eingebrochen wie derzeit - um 10,1 Prozent ging es Corona bedingt bergab. Im Rekordtempo ist im zweiten Quartal 2020 die deutsche Wirtschaft eingebrochen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Nach Angaben der Wiesbadener Behörde sind sowohl Exporte und Importe von Waren und Dienstleistungen als auch die privaten Konsumausgaben und die Investitionen der Unternehmen deutlich eingebrochen.

Im Vorjahresvergleich (2019) brach die Wirtschaftsleistung um 11,7 Prozent ein. Wie es um die Wirtschaft tatsächlich steht, zeigt sich zum Jahresende 2020. Was bislang weder Börsencrashs noch Ölpreisschocks geschafft haben, hat ein kleiner Winzling namens Corona vollbracht.

Insgesamt stieg die Zahl der Erwerbslosen von Juni 2020 auf Juli 2020 um 57 000 auf 2,91 Millionen
Hunderttausende mehr als vor einem Jahr suchen einen Job. Kurzarbeit verhinderte einen höheren Anstieg. Nach vorläufigen Daten bezogen im Mai 2020 * 6,7 Millionen * Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld. Die Zahl der tatsächlichen Kurzarbeiter liegt erfahrungsgemäß niedriger, weil Unternehmen Kurzarbeit zum Teil vorsorglich anzeigen.

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Verwendete Quellen ...

  abgerufen ab 01. Juli 2020
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