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Letzte Aktualisierung: Dienstag 28.04.2020, 09:55 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Samstag 11.04.2020
Veröffentlicht: Mittwoch 01.04.2020


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Die erste Meldung des Coronavirus bei der WHO ereignete sich am 31. Dezember 2019


01.04.2020
In Belgien ist ein zwölfjähriges Mädchen an Covid-19 gestorben. Demnach hatte das Kind zuvor drei Tage lang Fieber gehabt.

01.04.2020
Zhugen Yang von der Cranfield University in Großbritannien und seine Kollegen von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften:

Untersuchungen haben gezeigt, dass sich lebende SARS-CoV-2-Viren auch aus dem Stuhl und Urin von infizierten Personen isolieren lassen.
Ergänzende Studien zeigen zudem, dass das Coronavirus nach Verlassen des Körpers noch bis zu mehrere Tage lang in der Umwelt überleben kann. Ein Nachweis der Viren beziehungsweise ihrem Erbgut im Abwasser ist durchaus realistisch.

Environmental Science & Technology   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

01.04.2020
Der Höhepunkt des Infektionsgeschehens in NRW ist voraussichtlich von Mitte Juni 2020 bis Mitte Juli 2020 zu erwarten.

01.04.2020
14 975 Personen in NRW infiziert – 15 weitere Todesfälle.

Rund 500 neue Infizierungen mit Covid19 sind von Montag (30.03.2020) auf Dienstag (31.03.2020) bekannt geworden.

Köln hat nun die meisten nachgewiesenen Corona-Infektionen.

Gastronomien, Einzelhandel und Kulturstätten spüren den Ausnahmezustand bereits deutlich.
Rund drei Viertel der Unternehmen in Nordrhein-Westfalen werden nach Schätzungen von der Corona-Krise sehr stark getroffen.
Die wirtschaftlichen Einbußen für NRW durch die Coronakrise könnten bei mindestens 50 Milliarden Euro liegen.
Das Münchener Ifo-Institut hat berechnet, dass die Corona-Krise Deutschland ca. 729 Milliarden Euro kosten könne.

Entscheidungen der NRW-Landesregierung - Tagesaktuelle Informationen   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

01.04.2020
Zur Versorgung Obdachloser in der Corona-Krise stellt das Land NRW 500 000 Euro bereit. Die freien Träger der Wohnungslosenhilfe könnten damit Menschen, die auf der Straße leben, mit dem Lebensnotwendigsten wie Lebensmitteln, Essensgutscheinen, Hygieneartikeln oder Kleidung versorgen, teilte das Sozialministerium mit.

Es sei grundsätzlich Aufgabe der Kommunen, wohnungslose Menschen zu versorgen und unterzubringen, hieß es aus dem Sozialministerium.

Obdachlose sind immungeschwächt und deshalb besonders anfällig für eine Infizierung.

01.04.2020
Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: Wir befinden uns aktuell in der größten Herausforderung für das Gesundheitswesen in NRW.

Damit Krankenhausmitarbeiter ohne eigenes Auto in der Corona-Krise leichter zum Arbeitsplatz gelangen, können sie in NRW kostenlos einen Mietwagen nehmen. Für das vorerst bis zum 31. Mai 2020 befristete Sonderprogramm habe das Land eine Million Euro zur Verfügung gestellt.

01.04.2020
Durch die Coranvirus-Krise in Finanznöte geratene Mieter sollen einfacher Wohngeld erhalten. Eine zügige Bewilligung von Wohngeld sei auch nötig, damit auch die Energie- und Wasserversorger weiter bezahlt werden könnten.

01.04.2020
Weltweit stieg die Zahl der Virus-Toten auf mehr als 40 000 - In den USA sind mehr Menschen an dem Virus gestorben als in China. Rekordzahlen: In Frankreich, Spanien und Großbritannien starben an einem Tag mehr Menschen als in der Vergangenheit.

Frankreich berichtet: Fast 23 000 Menschen würden in Krankenhäusern behandelt, mehr als 5 000 davon auf Intensivstationen, sagte Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon.

Wie die Ärzteorganisation Royal College of Physicians mitteilte, ist jeder vierte Mediziner des staatlichen Gesundheitsdienstes NHS inzwischen "in Isolation". In Kliniken und bei Hausärzten fehlt es laut Ärztegewerkschaft British Medical Association an Ausrüstungen wie Masken und Einmal-Handschuhen. Krankenschwestern berichten, dass sie ohne Schutz Patienten versorgen. Ein weiters Problem ist, dass viel zu wenig Beatmungsgeräte bereitstehen.

01.04.2020
Zahl der Arbeitslosen wird deutlich zunehmen! Die Bundesagentur für Arbeit (BA) rechnet für April 2020 als Folge der Virus-Krise mit einer deutlichen Zunahme der Arbeitslosenzahl. "Wir gehen zur Zeit davon aus, dass die Arbeitslosigkeit um ca. 200 000 Menschen gestiegen ist", sagte BA-Chef Detlef Scheele. Es sei derzeit zu erkennen, dass Arbeitslosigkeit unausweichbar ist. Bundesweit haben nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit rund 470 000 Betriebe Kurzarbeit wegen des Coronavirus angekündigt. Die Bundesregierung rechnet mit über zwei Millionen Beschäftigten, die in diesem Jahr auf Kurzarbeitergeld angewiesen sein werden.

02.04.2020
Ein 13 Jahre alter Junge, ohne bekannte Vorerkrankungen, ist in London an der Lungenerkrankung Covid-19 gestorben. Der 13-Jährige war am vergangenen Donnerstag (26.03.2020) mit Atemwegsproblemen in das King’s College Hospital im Süden der Hauptstadt gebracht worden und am Montag (30.03.2020) gestorben. Die Klinik bestätigte, dass sich der Junge mit dem Coronavirus angesteckt hatte.

02.04.2020
Das RKI geht davon aus, dass die Quote steigen wird. Die Zahl der bestätigten Infektionen in Deutschland ist auf 67 366 gestiegen. Insgesamt starben 732 Menschen infolge einer Ansteckung - 149 mehr als am Vortag (31.03.2020).

RKI zur aktuellen Lage   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

Im Vergleich zu gestern (31.03.2020) wurden 5 453 Neuinfektionen gemeldet. Die amerikanische Johns-Hopkins-Universität, verzeichnete am 01.04.2020 Vormittag 71 808 Corona-Infizierte in Deutschland.

Das Durchschnittsalter der Infizierten in Deutschland liegt bei 47 Jahren, 52 % von ihnen sind männlich, 48 % weiblich, die jüngste Verstorbene ist 28 Jahre alt gewesen.

03.04.2020
Corona-Infizierte in NRW stärker gestiegen
Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen in Nordrhein-Westfalen ist wieder stärker gestiegen. Sie wuchs von Mittwoch (01.04.2020) auf Donnerstag (02.04.2020) um 1 255, wie das NRW-Gesundheitsministerium mitteilte. Am Donnerstag (02.04.2020, 10.00 Uhr) waren demnach insgesamt 17 254 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Am Mittwoch (01.04.2020) waren es noch knapp 15 999 gewesen. Die Zahl der Toten erhöhte sich am Donnerstag (02.04.2020) um 29 auf 197.

In Köln zählte das Gesundheitsministerium am Donnerstag (02.04.2020, 10.00 Uhr) 1 499 Corona-Infizierte und somit 94 mehr als am Tag zuvor. Die Zahl der Toten erhöhte sich um 5 auf 16.

Das Wachstumstempo legt zu.
Aktuell sind in Deutschland über 900 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben, mehr als 77 000 Menschen haben sich infiziert – weltweit steigt die Infizierten-Zahl auf über 950 000 Menschen (Stand Donnerstag, 02.04.2020, 12 Uhr) bei fast 50 000 Toten.

Bundes-Gesundheitsminister Jens Spahn: "...noch ist das die Ruhe vor dem Sturm." "Der schwerere Teil kommt noch".

Die Zahl der Infizierten in Deutschland ist bald höher als in China! Laut der renommierten Johns-Hopkins-Universität sind hierzulande schon über 77 000 Menschen infiziert. In China nur etwas mehr als 82 000



03.04.2020
Wie geht es weiter?
Die Bundes- und Landesregierung haben Unterstützungsprogramme auf den Weg gebracht. Diese sollen die Folgen der Infektion abmildern. Weitere Maßnahmen sollen das Durchschlagen auf den Arbeitsmarkt verhindern.

Nehmen Sie bitte regelmäßig die Informationsangebote war,
da sich ständig Änderungen ergeben.

Ein Problem für Selbstständige ist die weitere Finanzplanung.

- Nutzen Sie Beratungsangebote.
- Nehmen Sie Kontakt auf.
- Machen Sie sich ein umfassendes Bild in den Bereichen Finanzierung, Mieten, Sozialversicherung.
- Beziehen Sie internationale Berater mit ausgeprägtem Hintergrundwissen und tiefem wirtschaftlichem Verständnis in Ihre Planungen ein.



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03.04.2020
Selbstständigen steht ein Ersatz des Verdienstausfalls zu.
Die Höhe des Entschädigungsanspruchs bemisst sich dabei nach den Grundsätzen des allgemeinen Schadensersatzrechts: Der Geschädigte ist so zu stellen, wie er ohne die Anordnung stehen würde. Viele der Maßnahmen, die von den Behörden zur Verhütung einer Weiterverbreitung von SARS-CoV-2 Virus-Infektionen angeordnet wurden, sind Maßnahmen der Infektionsprophylaxe, die nur auf § 16 IfSG gestützt werden können. Sie sind damit, auch wenn sie sich als rechtmäßig erweisen sollten, nach § 65 IfSG entschädigungspflichtig.

Sämtliche Ansprüche müssen innerhalb von drei Monaten geltend gemacht werden.

Zu richten sind die Ansprüche gegen das Land, in dem die Anordnung erlassen wurde.

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DWF Rechtsanwaltsgesellschaft mbH   Icon zur Kennzeichnung von externen Links
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03.04.2020
Bewegungstrends
Durch die Maßnahmen in der Corona-Krise nutzen gut zwei Drittel weniger Menschen in Deutschland Bahnen und Busse. An Arbeitsplätzen hielten sich den Zahlen zufolge zuletzt rund 40 Prozent weniger Menschen auf. Die Daten sind für 131 Länder verfügbar.

Service-Informationen   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

Bewegungstrend - Report - pdf - englisch   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

04.04.2020
Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt nun allen eine Maske
Die Behörde, Robert Koch-Institut (RKI), ändert ihre Einschätzung - verbunden mit einer Warnung. Auf den Internetseiten mit den Corona-Empfehlungen des RKI heißt es nun, eine Schutzmaske könne das Risiko verringern. Das RKI empfiehlt nun auch das "vorsorgliche Tragen" eines Mund-Nasen-Schutzes in der Öffentlichkeit - also auch dann, wenn man selbst keinerlei Symptome hat. Nicht jeder bemerke, dass er mit dem Coronavirus infiziert sei.

Schutzmaske können Tröpfchen auffangen, beispielsweise beim Sprechen, und so vor einer Infektion schützen.


Befürworter des generellen Maskentragens

verweisen auf China, Hongkong und Taiwan; sie glauben, dass es vor allem diese Maßnahme war, die in Kombination mit anderen Regelungen die Ausbreitung des Virus eingedämmt hat – erwiesen ist dies allerdings nicht.


Mund-Nasen-Schutzmasken (MNS), auch OP-Masken genannt:

Sie sind aus mehrere Lagen Stoff, wobei eine davon eine Filterwirkung haben und die äußere Schicht flüssigkeitsabweisend sein muss. Die Filterwirkung entsteht, wenn das spezielle Material durch die Reibung an den beiden anliegenden Schichten statisch aufgeladen wird. Die Aufladung als auch der flüssigkeitsabweisende Schutz geht beim Waschen verloren, weshalb in der EU nur Wegwerfprodukte zugelassen sind.

Die EU-Normen schreiben vor, dass die Mund-Nasen-Schutzmaske "aus einer Filterschicht besteht, die zwischen Stoffschichten eingebettet, mit diesen fest verbunden oder in diese eingepasst ist." (EN 14683:2019+AC:2019).

Mund-Nasen-Schutzmaske ohne spezielle Filterschicht können gefährlich sein, schützen definitiv nicht vor Viren. Solche Masken entsprechen weder den Bestimmungen als Medizinprodukt noch den arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen als persönliche Schutzausrüstung.

Bei Viren der Gefahrenklasse 3, wozu das Coronavirus (derzeit) zählt, sind wegen der Filtrierleistung und der kleinen Gesamtleckageraten mindestens Masken der Schutzstufe drei einzusetzen. Hiervon sind Stofftücher meilenweit entfernt.


Die Gesamtleckageraten,

die die Norm erwähnt, betreffen das Eindringen von Viren von der Seite und erklären, warum auch zertifzierter Mund-Nasen-Schutz in der Coronakrise nur eine Wahl sein kann. Nur dicht abschließende Atemschutzmasken der Schutzstufe zwei und drei können wirkliche Sicherheit geben.


Wiederverwendung von Schutzmasken

Sicherheit geht nur mit der richtigen Schutzausrüstung. Mund-Nasen-Schutz, um nicht Bakterien und Viren zu übertragen, sollte Standard in Deutschland sein. Und Standard ist: einmal zu verwendende Artikel, die nach Gebrauch sofort zu entsorgen sind. Wenn Masken ständig weiterverwendet werden, bieten sie keinen Schutz mehr.

In der Kette der Schutzausrüstung, braucht nur ein Faktor falsch sein und dann ist alles für die Katz, geradezu gefährlich und verschlimmert die Lage.


SARS-CoV-2

Tragen von Schutzmasken kann vermutlich vorsorglich dazu beitragen, das Übertragungsrisiko zu vermindern. Deshalb kann das Tragen von Schutzmasken durch Personen, die öffentliche Räume betreten, in denen der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann, vermutlich dazu beitragen, die Weiterverbreitung von SARS-CoV-2 einzudämmen. Denn nicht jeder, der mit SARS-CoV-2 infiziert ist, bemerkt das.

04.04.2020
Neuer Sprung bei den Todeszahlen!
Laut der Johns-Hopkins-Universität sind aktuell in Deutschland 1 275 Menschen infolge einer Ansteckung des Coronavirus gestorben.

05.04.2020
An der deutsch-schweizerischen Grenze
in Konstanz am Bodensee werden Menschen nun durch zwei Zäune getrennt. Zwischen den Zäunen ist ein Abstand von 2 Meter. An den vergangenen Tagen hatten sich viele Paare an der Grenze getroffen.

05.04.2020
Die Coronavirus-Pandemie wird
nach Ansicht von Weltbank-Präsident David Malpass wohl eine "große globale Rezession" auslösen.

05.04.2020
In Großbritannien sind
binnen 24 Stunden 708 neue Todesfälle registriert worden. Damit starben in Großbritannien insgesamt mehr als 4 300 Menschen an der durch das Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19.
In Spanien starben bislang mehr als 11 700 Menschen an den Folgen der Corona-Infektion.

05.04.2020
Im März 2020
sind die Passagierzahlen an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld um 64,7 % gesunken. Aktuell (04.04.2020) liege der Rückgang bei 95 %.

05.04.2020
"Um auch in der Coronakrise eine breite Versorgung
der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln aufrechtzuerhalten, ist es unerlässlich, die Grenzen innerhalb der Europäischen Union offenzuhalten", sagte der Präsident des Deutschen Bauernverbands, Joachim Rukwied. "Bei allem Verständnis für die Notwendigkeit, die Verbreitung des Virus einzudämmen, müssen andere Wege gefunden werden, als die Binnengrenzen der EU zu schließen und damit möglicherweise Lieferketten zu gefährden." Wegen Grenzschließungen kommt es vielerorts in der Europäischen Union zu kilometerlangen Staus. Deutschland lässt die Grenzen mit Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg und Dänemark kontrollieren, um die Ausbreitung des neuen Coronavirus einzudämmen.

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05.04.2020
Kann ich mein Immunsystem stärken, um das Virus besser abwehren zu können?

Fragen und Antworten   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

06.04.2020
Kanzleramtsminister Helge Braun:
Deutschland steht das Schlimmste noch bevor

Es sei nun die Aufgabe der Bundesregierung, "uns für unsere Bevölkerung auf den schwierigsten Teil dieser Krise vorzubereiten", sagte Braun der "Allgemeinen Sonntagszeitung".


06.04.2020
Weltweit sind US-Experten zufolge
bereits mehr als 65 000 Menschen infolge der vom neuartigen Coronavirus verursachten Lungenkrankheit gestorben. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit Sars-CoV-2 stieg bis zum 05.04.2020 auf mehr als 1,2 Millionen, wie aus Daten der Universität Johns Hopkins hervorgeht.

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06.04.2020
Nervig ist es, sich im Wirrwarr der Regierung zurechtzufinden.
§ 65 IfSG
Gesetz zur Verhütung
und Bekämpfung von Infektionskrankheiten
beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG)

§ 65 Entschädigung bei behördlichen Maßnahmen

(1) Soweit auf Grund einer Maßnahme nach den §§ 16 und 17 Gegenstände vernichtet, beschädigt oder in sonstiger Weise in ihrem Wert gemindert werden oder ein anderer nicht nur unwesentlicher Vermögensnachteil verursacht wird, ist eine Entschädigung in Geld zu leisten;

eine Entschädigung erhält jedoch nicht derjenige, dessen Gegenstände mit Krankheitserregern oder mit Gesundheitsschädlingen als vermutlichen Überträgern solcher Krankheitserreger behaftet oder dessen verdächtig sind.

§ 254 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist entsprechend anzuwenden.

(2) Die Höhe der Entschädigung nach Absatz 1 bemisst sich im Falle der Vernichtung eines Gegenstandes nach dessen gemeinem Wert, im Falle der Beschädigung oder sonstigen Wertminderung nach der Minderung des gemeinen Wertes.

Kann die Wertminderung behoben werden, so bemisst sich die Entschädigung nach den hierfür erforderlichen Aufwendungen.
Die Entschädigung darf den gemeinen Wert nicht übersteigen, den der Gegenstand ohne die Beschädigung oder Wertminderung gehabt hätte.
Bei Bestimmung des gemeinen Wertes sind der Zustand und alle sonstigen den Wert des Gegenstandes bestimmenden Umstände in dem Zeitpunkt maßgeblich, in dem die Maßnahme getroffen wurde.

Die Entschädigung für andere nicht nur unwesentliche Vermögensnachteile darf den Betroffenen nicht besser stellen, als er ohne die Maßnahme gestellt sein würde. Auf Grund der Maßnahme notwendige Aufwendungen sind zu erstatten.


Hintergrund:
Es ist (bei alledem) nicht ausgeschlossen, dass die nun (zunehmend) angeordneten Betriebsschließungen zumindest in Teilen unverhältnismäßig und damit rechtswidrig sind – nicht zuletzt angesichts der damit verbundenen weit reichenden und sehr eingriffsintensiven Maßnahmen, die für viele Betriebe (sogar auch) existenzgefährdend sein können. In solchen Fällen kämen Entschädigungsansprüche [etwa Amtshaftungsansprüche oder Ansprüche aus enteignungsgleichem Eingriff] in Betracht.

Es ist Sache des Gesetzgebers, Entschädigungen für von Betriebsschließungen infolge der Corona-Krise betroffene Unternehmen und Betriebe einzuführen. Einige EU-Mitgliedstaaten haben solche Maßnahmen (offenbar) bereits ergriffen, und die EU-Kommission erachtet solche Maßnahme beihilferechtlich grundsätzlich für zulässig.

07.04.2020
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Sender Sendung Titel Beschreibung Webseite
tagesschau24
ARD
Quarks Die Macht der Viren Wie verbreitet sich ein Virus eigentlich? Wie schaffen wir es, uns gegen einen neuartigen Erreger zu wehren? Fragen und Antworten   Icon zur Kennzeichnung von externen Links
tagesschau24 ARD Lautlose Killer Das Imperium der Viren Fragen und Antworten   Icon zur Kennzeichnung von externen Links
tagesschau24 ARD Der unsichtbare Feind Das Imperium der Viren Fragen und Antworten   Icon zur Kennzeichnung von externen Links
tagesschau24
ARD
W wie Wissen Corona Ein Virus verändert die Welt Fragen und Antworten   Icon zur Kennzeichnung von externen Links
tagesschau24
ARD
odysso extra Corona Was erwartet uns Fragen und Antworten   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

07.04.2020
Tiger am Coronavirus erkrankt
Hat sich vermutlich bei einem Pfleger mit dem Coronavirus angesteckt. Bereits am 27.03.2020 soll die Großkatze erste Symptome gezeigt haben. Weitere Tiere könnten erkrankt sein. "Es ist - unseres Wissen nach - das erste Mal, dass ein wildes Tier sich durch einen Menschen mit Covid-19 angesteckt hat", sagte der leitende Tierarzt, Paul Calle, dem Magazin "National Geographic". Der Tiger habe einen trockenen Husten.

Auch drei Löwen zeigten Symptome, seien aber nicht getestet worden. Man wisse nicht, wie sich die Krankheit bei Großkatzen entwickle. Es wurden in diesem Jahr mehrere Fälle bekannt, in dem der Erreger mutmaßlich von Menschen auf Tiere übersprang.

Weltgesundheitsorganisation:
Forscher versuchen herauszufinden, welche Tierarten besonders anfällig sind und wie das Virus in der Tierwelt weitergegeben wird.

Der unsichtbare Feind. Die Macht der Viren. Lautlose Killer. Was erwartet uns?

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Gesundheitsthema Icon zur Kennzeichnung von externen Links

Zucker-Schutzschirm   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

07.04.2020
Scabies (Krätze), Flusskrankheit, Kopflaus,
Medikament tötet Covid-Virus - Zellkulturen im Laborversuch
Schon nach 24 Stunden gab es eine signifikante Reduktion. Der Wirkstoff ist weltweit und umfangreich verfügbar.
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Gesundheitsthema Icon zur Kennzeichnung von externen Links

Studie (englisch)   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

PM MONASH University (englisch)   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

08.04.2020
In den BMW-Werken in Europa
BMW hat von Januar 2020 bis Ende März 2020, 20,6 Prozent weniger Autos verkauft als im ersten Quartal (01.01. - 31.03.) des vergangenen Jahres.

In Europa sind derzeit aufgrund des Coronavirus rund 80 Prozent aller Händlerbetriebe geschlossen.

In den BMW-Werken in Europa steht die Produktion.

Im ersten Quartal (01.01. - 31.03.2020) verkaufte der Konzern 477 111 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce.

08.04.2020
Bill Gates
Die gegenwärtige Lage kann sich nach Ansicht von Bill Gates erst dann völlig normalisieren, wenn es für alle Menschen auf der Welt einen Impfstoff gegen das Coronavirus gibt. Es müsse mit Hochdruck an dessen Entwicklung gearbeitet werden, damit möglichst schnell eine "Kapazität von Milliarden Dosen" verfügbar sei, sagte der Microsoft-Gründer und Co-Vorsitzende der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung dem Sender Fox News.

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FOXnews (englisch)   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

Bill Gates: "Wir müssen das Virus auf der ganzen Welt besiegen", forderte er. Bis es so weit sei, könne das Leben nicht zum Normalzustand zurückkehren. Die Pandemie nannte Gates ein "Albtraum-Szenario".

08.04.2020
In Deutschland
sind bis Montagvormittag (06.04.2020, 10:50 Uhr) mindestens 95 900 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Mindestens 1 418 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind bislang bundesweit gestorben. Experten rechnen auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer.

Keiner kann sagen, wie viele Menschen sich bislang mit dem Sars-CoV-2 infiziert haben und wie viele jeden Tag hinzukommen.

Die Fälle, von denen wir Tag für Tag hören, beschreiben nur, wer positiv auf das neue Virus getestet wurde.
Die Zahl der Toten beschreibt, wie viele Menschen mit dem Virus gestorben sind.

Wie viel Fälle durch das Virus gestorben sind, also ursächlich für den Tod war, lässt sich nicht ablesen.

- Mit dem Virus gestorben, oder
- durch das Virus gestorben?

Gestorben mit dem Covid-19, oder am Covid-19 gestorben?

Wir warten auf die Flut, kennen aber die Höhe der Welle nicht.

Johns Hoplins University Medicine (englisch)   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

Rechtsthema Icon zur Kennzeichnung von externen Links

09.04.2020
Coronavirus: Darf man Selfmade-Masken verkaufen?
Um sich und andere zu schützen, greifen viele zu Nadel und Faden, um selbst Mundbedeckungen herzustellen. Worauf Sie dabei achten müssen:

Sind Selfmade-Masken erlaubt und wie darf man sie bezeichnen?
Mundbedeckungen sind Medizinprodukte der Klasse I, die sich nach den strengen Maßgaben des Medizinproduktgesetzes (MPG) richten.
In § 3 Nr. 1 MPG ist festgelegt, dass ein Medizinprodukt vorliegt, wenn es vom Hersteller zum Zweck der Verhütung von Krankheiten hergestellt und dazu bestimmt ist.

Der Hersteller von Selfmade-Masken (Mundbedeckung) hat das wesentliche Ziel, die Übertragung von Viren per Tröpfcheninfektion auf andere zu verhindern.

Folge davon ist, dass eine Irreführung vorliegen kann, wenn die Wirkung zwangsläufig nicht vorliegt.

Namen wie etwa "Mund- und Nasen-Bedeckung" oder "Behelfsbedeckung" eignen sich als Bezeichnung für die Selfmade-Masken.

Auf keinem Fall sollte der Begriff "Schutz" verwendet werden. Bei diesem Begriff kann assoziiert werden, dass das Produkt eine erprobte Schutzwirkung entfalten kann.

Der Schneider der "Mund- und Nasen-Bedeckung" unterliegen keiner Haftung, solange sie nicht damit werben und verkaufen.

09.04.2020
Zahlen und Fakten zeigen, dass niemand auch nur ungefähr weiß, wo die Wahrheit ist.
In der angespannten Lage muss mehr obduziert werden, um Todesursachen exakt zu bestimmen. Nur so kann man sagen: Gestorben durch Covid-19.

Möglichst viele Obduktionen bei Coronavirus-Toten fordern zwei Pathologie-Fachverbände. Sie seien nötig, um mehr über die Erkrankung "und deren oft erstaunlich fulminanten Verlauf" zu erfahren, teilten der Bundesverband Deutscher Pathologen (BDP) und die Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) mit. Bestenfalls könne man aus den Erkenntnissen weitere Optionen für die Behandlung ableiten, hieß es.

Robert Koch-Instituts-Präsident Lothar Wieler sagte, es sei zum Beispiel noch unklar, woran etwa jüngere Covid-19-Patienten sterben. Angesichts von Wissenslücken über die neue Erkrankung seien Obduktionen sehr wichtig.

Obduktionen bei Coronavirus-Toten geben einen besseren Überblick, um eine Datenlage zu schaffen und fundierter entscheiden zu können.

09.04.2020
An Ostern gedenken Christen der Auferstehung
Jesu Christi. Die Bundesbürger wirkten erstaunlich sorglos – oder cool.

Bayer verzeichnet nach Konzernangaben derzeit eine erhöhte Nachfrage nach rezeptfreien Medikamenten. Man sei "sehr gut in der Lage", die höhere Nachfrage zu bedienen.

Bei Erkältungs- und Schmerzmitteln gebe es viele Präparate.

09.04.2020
Marktmacht. Es drohen Engpässe.
Bei Rohstoffen hat China eine enorme Marktmacht. Die Belieferung von Handelspartnern, wie zum Beispiel, Deutschland gerät in Gefahr.
Die Rohstoff-Großmacht China könnte wegen der Folgen der Corona-Krise künftig deutlich geringere Mengen an Handelspartner wie Deutschland liefern. Die aktuelle Strategie hat das Risiko, dass kritische Rohstoffe verstärkt für die eigene industrielle Fertigung eingesetzt werden, um höherwertige Produkte herstellen zu können. Bei mineralischen Ressourcen wächst der Eigenbedarf. Zudem erkennen chinesische Unternehmen, dass die Beschaffung von Rohstoffen eine wichtige Voraussetzung für gute Geschäfte darstellt. Viele Länder müssen chinesische Rohstoffe beziehen.

09.04.2020
Aus für Germanwings
Die Pandemie zwingt die Lufthansa zu drastischen Einschnitten. Das Unternehmen stellt den Betrieb der Kölner Tochterfirma Germanwings ein. Auch Flugzeuge anderer Teilgesellschaften sollen stillgelegt werden.

Germanwings flog bislang für Eurowings.

Die Lufthansa Group ist schwer von den Folgen der Pandemie getroffen. Der Konzern schickte Ende März 2020 Zehntausende Mitarbeiter in Kurzarbeit und warb bereits um Staatshilfen.

09.04.2020
Microsoft bietet Mitarbeitern Pandemie-Sonderurlaub
Der Redmonder Konzern bietet seinen Angestellten eine fantastische Unterstützung an, nämlich einen zwölfwöchigen bezahlten Pandemie-Sonderurlaub. Eltern können die zwölf Wochen am Stück bei voller Bezahlung nehmen. Es ist nicht das erste Mal, dass Microsoft während der aktuellen Krise durch Fairness zu seinen Mitarbeitern auffällt.

Thurrott (englisch)   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

09.04.2020
Die Deutsche Post DHL
will Kurzarbeit für 4 000 Mitarbeiter beantragen. Betroffen sind insbesondere Tochterunternehmen.

Auch im Geschäft mit Expresslieferungen in Deutschland und in der Speditionssparte soll Kurzarbeit eingeführt werden.

09.04.2020
Forscher des IHME-Instituts der University of Washington
rechnen Europaweit bis Juli 2020 mit

151 680 Tote.

09.04.2020
In Spanien ist die Zahl
der Todesfälle wieder deutlich angestiegen. Binnen eines Tages wurden 743 neue Corona-Tote gemeldet, wie das spanische Gesundheitsministerium mitteilte. Insgesamt sind in Spanien bisher bereits 13 798 Menschen nach Infektionen mit dem Coronavirus gestorben.

09.04.2020
3 Stunden in der Luft aktiv
Neue Forschungsergebnisse legen nahe: Schon beim Ausatmen können die Sars-CoV-2-Erreger in die Luft geraten – und Gesunde können die Erreger einatmen.

Bislang galt die Annahme, dass die Erreger in den großen Tröpfchen stecken, die Menschen beim Husten oder Niesen ausschleudern. Diese großen Tröpfchen sind bis zu einem Millimeter groß und fliegen beim ausschleudern bis zu zwei Meter.

Neue Untersuchungen und es ist wahrscheinlich: Die Erreger fliegen mit dem Feuchtigkeitsnebel, den jeder Mensch beim Ausatmen in die Umgebung abgibt, durch die Luft. Diese können bis zu drei Stunden lang durch die Luft schweben, dabei bleiben die Erreger infektiös. Damit könne das Virus etwa bei Gesprächen übertragen werden. Ob die Virusmenge ausreicht um zu infizieren, ist noch nicht geklärt.

Inzwischen weisen andere Untersuchung in die gleiche Richtung. So fanden Forscher in Räumen, in denen Covid-19-Patienten alleine isoliert wurden, Viren-RNS (viraler Erbsubstanz) selbst auf schwer erreichbaren Oberflächen, ebenso in Luftproben, die in mehr als zwei Metern Abstand von den Patienten genommen wurden. Allerdings fanden sich in den Proben keine vollständigen Viren.

Ein US-amerikanisches Forscherteam ermittelte, dass der Abstand von 2 Metern aufgrund der Übertragung durch die Luft nicht ausreichen könnte. Stattdessen könne sich das Virus auch über eine Strecke von bis zu 8 (!!!) Metern verbreiten.

Sie stellten auch fest, dass sich die Viruströpfchen in einer feuchtwarmen Umgebung mit einer Geschwindigkeit bis 30 Metern pro Sekunde fortbewegten.

Chemikerin Kimberly Prather von der University of California in San Diego: Dieser zusätzliche Übertragungsweg durch die Luft hilft die schnelle Verbreitung des Virus zu erklären.

Aber, beweisen virale RNS in Umweltproben nicht, dass dort vollständige infektiöse Viren vorhanden sind, die übertragen werden könnten.

Der letzte Nachweis einer Ansteckungsgefahr durch die Luft steht noch aus.

The NEW ENGLAND Journal of Medicine (englisch)   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

The National Academies of Medicine Download PDF (englisch)   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

University of Nebraska Medical Center Download PDF (englisch)   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

Social distancing strategies Medical Center Download PDF (englisch)   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

09.04.2020
Die Stadt Paris verschärft
die ohnehin strengen Ausgangsbeschränkungen weiter und verbietet Sport an der frischen Luft. Die neue Regelung gelte ab Mittwoch (08.04.2020), teilten Bürgermeisterin Anne Hidalgo und die Polizeipräfektur mit. Außerdem sind Spaziergänge im ganzen Land auch nur noch im Radius von einem Kilometer zur Wohnung und nur eine Stunde am Tag erlaubt.

09.04.2020
Das Coronavirus hat sich
in Deutschland aus Sicht des Virologen Christian Drosten noch nicht weit verbreitet. Die Bevölkerung insgesamt sei nicht stark verseucht.

09.04.2020
Das durchschnittliche Alter
der Covid-19-Erkrankten in Deutschland beträgt derzeit 48 Jahre. Die Verstorbenen nach einer Infektion mit dem Coronavirus waren im Durchschnitt 80 Jahre alt; weil es vermehrt Ausbrüche in Krankenhäusern und Pflegeheimen gebe. Das gab das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin bekannt.

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat die Unterstützung der Bundeswehr in Gesundheitsämtern und Pflegeheimen in Aussicht gestellt. "Die Bundeswehr steht da zur Verfügung, wo sie gerufen wird", sagte Kramp-Karrenbauer am Dienstag (07.04.2020) im Deutschlandfunk.

09.04.2020
Corona-Mutation? Im Abwasser?
Im Abwasser läßt sich das Erbgut von Viren finden. Viele wissen nicht, dass sie das Virus in sich tragen. Forscherinnen und Forscher in den Niederlanden haben Spuren von Sars-CoV-2 im Abwasser gefunden. In menschlichen Ausscheidungen ist eine große Menge Viruserbgut. Forscherinnen und Forscher in den Niederlanden konnten Anfang März 2020 den Erreger an sechs verschiedenen Orten im unbehandelten Abwasser nachweisen.

Unklar ist: Wann ein Erkrankter welche Menge an Virenmaterial ausscheidet.

Wie viele Menschen haben sich wirklich mit dem Virus angesteckt? Letztlich stehen die Forscher immer wieder vor neuen Rätseln. Spekuliert wird rund um das Coronavirus derzeit viel. Weil es an Gewissheiten fehlt.



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09.04.2020
Betriebsschließung wegen Coronavirus – zahlt die Betriebsunterbrechungsversicherung?
Viele Betriebe wurden aufgrund behördlicher Anordnung geschlossen.

Können Entschädigungsansprüche nach dem Infektionsschutzgesetz geltend gemacht werden?

Das Coronavirus bringt viele Unternehmer in massive finanzielle Schwierigkeiten. Vor allem Betriebe und Unternehmen könnten von eventuellen Klauseln profitieren. Im Fall des SARS-CoV-2 Virus wurden bereits entsprechende umfassende Verordnungen erlassen, damit handelt es sich unzweifelhaft um eine behördliche Anordnung. Sie haben eventuell nach dem Infektionsschutzgesetz (InfSG) Anspruch auf Entschädigung durch die Behörde.

Die Höhe des Entschädigungsanspruchs bemisst sich dabei nach den Grundsätzen des allgemeinen Schadensersatzrechts

Sämtliche Ansprüche müssen innerhalb von drei Monaten geltend gemacht werden.

Individuelle Prüfung durch einen auf Versicherungsrecht spezialisierten Anwalt. Unternehmer sollten sich von einem Rechtsanwalt bzw. einer Rechtsanwältin für Versicherungsrecht beraten lassen.

Service-Informationen   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

Tipps für Betriebe, Unternehmen, Freiberufler oder Selbstständige   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

10.04.2020
Rechtsmediziner Professor Klaus Püschel und sein Team
kommen zu einem überraschenden Ergebnis.

Gemeinsam mit seinem Team hat Professor Klaus Püschel die am Coronavirus verstorbenen Menschen aus der Hansestadt Hamburg untersucht. Dabei sind sie zu einem überraschenden Ergebnis gekommen.

Rechtsmediziner Professor Klaus Püschel: "Ich bin überzeugt, dass sich die Corona-Sterblichkeit nicht mal als Peak in der Jahressterblichkeit bemerkbar machen wird."

Alle Untersuchten (verstorbene Menschen) haben demnach an weiteren schweren Krankheiten gelitten,

etwa Krebs,
chronischen Lungenerkrankungen und/oder
Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Einige seien Diabetiker,
stark fettleibig und/oder
starke Raucher gewesen.

Corona sei der letzte Tropfen gewesen, der das Fass zum Überlaufen gebracht habe. Der allerletzte! Der Sargnagel.

Die Sorge der Menschen kann der Rechtsmediziner allerdings nachvollziehen, schließlich breite sich das Virus schnell aus.

"Covid-19 ist nur im Ausnahmefall eine tödliche Krankheit."

10.04.2020
Kleinstbetriebe betroffen -
NRW stoppt Corona-Soforthilfen

Über Fake-Seiten werden (nun) im Netz illegal Daten abgezapft.

Das NRW-Wirtschaftsministerium stoppt daher die Auszahlungen an Solo-Selbstständige und Kleinstbetriebe.

Nach Hinweisen auf Betrugsverdacht hat das Land Nordrhein-Westfalen die Zahlung der Corona-Soforthilfe für Solo-Selbstständige und Kleinstbetriebe gestoppt. In Abstimmung mit dem Landeskriminalamt (LKA) sei der Stopp verfügt worden. In den vergangenen Wochen wurden bereits Hunderttausende Anträge in NRW bewilligt. Antragsteller, die auf ihre Überweisung warten, wurden um Geduld gebeten.

11.04.2020
Bioterrorismus: Viren als Waffe
UN-Generalsekretär António Guterres hat vor einer Bedrohung des internationalen Friedens und der Sicherheit durch das Coronavirus gewarnt. Er sieht in der Zukunft eine wachsende Gefahr von Angriffen durch Bioterroristen, die zum Ziel haben könnten, neue Pandemien wie die gegenwärtige auszulösen.

António Guterres: "Nichtstaatliche Gruppen könnten Zugang zu virulenten Stämmen erhalten, die für Gesellschaften auf der ganzen Welt eine ähnliche Verwüstung bedeuten könnten."

Es gehe nicht nur darum, das Virus einzudämmen. Sondern auch darum, gemeinsam mit seinen wirtschaftlichen Folgen fertig zu werden.

11.04.2020
Sterberate unter Covid-19-Patienten steigt
Es sterben derzeit Tag für Tag mehr Menschen an Covid-19 als je zuvor. Mehr als 2 200 Menschen sind in Deutschland im Zusammenhang mit einer Sars-CoV-2-Infektion bereits gestorben. Dem gegenüber stehen mehr als 112 000 nachgewiesene Infektionsfälle.

Das Durchschnittsalter der Infizierten in Deutschland liegt nach wie vor bei etwa 49 Jahren.

12.04.2020
Dramatischer Anstieg von Neuinfektionen
in NRW:

Innerhalb der letzten 24 Stunden gibt es 1 150 neue Fälle. In den letzten 24 Stunden starben 32 weitere Patienten.

Die aktuellen Zahlen aus NRW: 25 651 bestätigte Fälle, 534 Todesfälle (Samstag, 11.04.2020, 12.30 Uhr)

Die aktuellen Zahlen aus Deutschland: 122 171 bestätigte Fälle, 2 736 Todesfälle.

In den letzten 24 Stunden wurden 4 133 neue Nachweise von Infektionen gemeldet.

Durch den Feiertag (10.04.2020) kann es womöglich bei einigen Gesundheitsämtern zur Verzögerungen bei der elektronischen Übermittlung an das RKI kommen.

Weltweit wird die Zahl der gemeldeten Infektionen mit 1 699 490, die Zahl der Toten mit 102 800 beziffert.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bezeichnete die Lage als fragil.

12.04.2020
In seinem Livereport zur Coronakrise
sprach Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon, von einer "erstaunlichen Mortalitätsrate" im Département Seine-Saint-Denis in Paris.

In der letzten Märzwoche 2020 seien dort 63 Prozent mehr Menschen gestorben als in der Woche zuvor; das sind fast dreißig Prozent mehr als im nationalen Durchschnitt des Landes. Dabei leben im Département außergewöhnlich viel junge Franzosen: fast ein Drittel ist unter 20 Jahre alt.

1,6 Millionen Menschen wohnen im Département Seine-Saint-Denis. "Entgegen aller Vorurteile halten sich die Leute hier an die Regeln.", sagt Anouk Giana.

Die Bürgermeisterin, Sylvine Thomassin, dokumentiert den Ausnahmezustand in ihrer Stadt täglich auf ihrer Facebook-Seite. Noch nie habe sie in so kurzer Zeit so viele Todesscheine ausstellen müssen, schreibt sie. Und, die häusliche Gewalt hat seit Beginn der Ausgangssperre hier um 36 Prozent zugenommen.

13.04.2020
Zahl der Coronavirus-Infektionen steigt
Weltweit wurde der Erreger bei 1 850 807 Menschen nachgewiesen. 114 251 Personen sind nach einer Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben.

In Deutschland sind mehr als 127 850 Menschen infiziert, mehr als 3 020 sind gestorben (Sonntag, 12.04.2020, 12.30 Uhr).

14.04.2020
Zu Beginn der Erkrankung haben viele neurologische Symptome
Meist zu Beginn der Erkrankung kommt es häufig zu neurologischen Symptomen. Chinesische Mediziner haben in Autopsien eine Hyperämie (vermehrte Ansammlung von Blut, Blutfülle in bestimmte Körperabschnitte) des Gehirns und Nervenschäden beobachtet, wie ein Team um Bo Hu von der Universität für Wissenschaft und Technik (HUST) in Wuhan berichtet.

Die Forscher haben die Krankenakten von 234 Patienten ausgewertet, die zu Beginn der COVID-19-Epidemie in 3 Kliniken behandelt wurden. Eine Infektion mit SARS-CoV-2 geht offenbar häufig mit neurologischen Symptomen einher.

Die Patienten waren im Durchschnitt 52,7 Jahre alt.

Bei jedem 3. Patienten (78 Patienten) (33 %) hatten die Ärzte
neurologische Symptome bemerkt.

6 Patienten (2,56 %) erlitten einen Schlaganfall.

2 der Schlaganfall-Patienten (33 %) hatten bei Ankunft in der Klinik noch keine Atemwegssymptome entwickelt.

Bei 23 Patienten (9,82 %) wurden Hinweise auf eine Muskelschädigung gefunden.

Die neurologischen Symptome traten bereits in den ersten Erkrankungstagen auf.

Wie die neurologischen Symptome zustande kommen, ist nicht bekannt.

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Neurologische Symptome | Infektion mit SARS-CoV-2 (englisch)   Icon zur Kennzeichnung von externen Links
Hyperämie | Infektion mit SARS-CoV-2   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

14.04.2020
Nix reicht nicht
Deutschland zählt zu den reichsten Ländern. Der Staat profitiert von den entsprechend umfangreichen Steuer-Einnahmen der Bürgerinnen und Bürger. Seit der Corona-Pandemie funktioniert dies nicht mehr. Konzerne, mittelständische Firmen, Familienbetriebe, Einzelhändler, und so weiter droht die Pleite, obwohl sie erst seit wenigen Wochen kein normales Geschäft mehr abwickeln können.

Immer mehr Arbeitnehmern wird gekündigt. Wie reich waren denn Konzerne, mittelständische Firmen, Familienbetriebe, Einzelhändler vorher gewesen, die jeden Monat auf ein Einkommen angewiesen waren, um auszukommen? Und die jetzt, da die Zahlungen ausbleiben, vor dem Nichts stehen? Von heute auf morgen.

Nix reicht nicht, um Miete und laufende Kosten zu tragen. Wenn die Konzerne, mittelständische Firmen, Familienbetriebe, Einzelhändler, weniger Geschäfte machen, müssen die Arbeitnehmer halt den Gürtel enger schnallen.

Menschen zu bezahlen, die keinen Gewinn erwirtschaften, geht nun einmal nicht. Das ist so klar wie Suppe. Leistung in der Marktwirtschaft wird nur dann entlohnt, wenn sie sich lohnt - für den Arbeitgeber.

Wenn Waren nicht verkauft werden, sind sie Schrott. Auch wenn hochwertig und nützlich. Einkommen, das dem abhängigen Arbeitnehmer eine komfortable Existenz sichert, kommt in diesem Verhältnis nicht vor. Personal-Ausgaben reduzieren den Gewinn.

Es wird ungemütlich die Lage, von Tag zu Tag etwas mehr. Wie dünn das Eis ist, wird sich zeigen. Monat für Monat müssen die Arbeitnehmer hoffen, ihr Gehalt zu bekommen - sonst ist ihre Lage in kürzester Zeit prekär. Wer kein Kapital hat, ist arm dran. Kein Kapital zu besitzen, das einen vom Zwang befreit. Wieviel Kapital ist rätselhaft.

Die grundsätzliche Armut der besitzlosen Menschen und ihre damit ständig prekäre Lage gibt es, seit es Handel gibt. "Corona" macht für sie alles noch viel schlimmer.

Die Kreditvergabepraxis,
dass aufgedrängeln wird nun zur Falle. "Corona" haut jetzt dazwischen. Es droht Arbeitslosigkeit und damit auch die Schuldenfalle. Die Banken werden keine Rücksicht nehmen. Nach "Corona" kommt hochverschuldete Staaten, eine Rezession, hochverschuldetete Unternehmen und hohe Arbeitslosigkeit. All das geht eine Zeit lang gut.

Wenn das Fundament bröselig ist, dann gerät alles aus dem Ruder.

Ich prophezeie: Nach der Nacht, kommt der Tag. Wir haben eine Vertrauenswährung; und keine Wertbindung.

15.04.2020
Schwere Wirtschaftskrise
Die Wirtschaftsleistung werde um 7,5 Prozent schrumpfen, betonte der IWF in seiner jüngsten Prognose zur globalen Konjunkturentwicklung. Die Organisation warnte, dass die jüngste Prognose wegen der anhaltenden Pandemie noch mit "extremer Unsicherheit" behaftet sei. Es bestehe sogar das "erhebliche Risiko", dass die Rezession 2020 am Ende schlimmer ausfallen könnte, als gegenwärtig angenommen. Die Unsicherheit sei groß, wie sich die wirtschaftliche Landschaft nach dem Ende entwickeln wird.

17.04.2020
Die Zahl der Todesfälle übersteigt die Marke von 4 000
Insgesamt starben in Deutschland 4 110 Menschen mit den Folgen der Infektion Corona. Das sind 267 mehr als am Vortag (16.04.2020).

Mit dem Virus Corona infiziert sind beziehungsweise waren 137 439 Menschen.

In den letzten 24 Stunden wurde bei 3 609 Menschen das Virus Corona nachgewiesen, am Vortag waren es noch 2 993.

18.04.2020
In den USA hält sich hartnäckig die These,
dass das Coronavirus aus einem Forschungslabor in Wuhan stammen könnte. Der Chef des Instituts für Virologie im chinesischen Wuhan hat Vorwürfe zurückgewiesen, wonach das neue Coronavirus aus seinem Labor stammen könnte. Er wisse, dass dies unmöglich sei, sagte Yuan Zhiming. Es ist schlimm, wenn einige versuchen, die Menschen in die Irre zu führen.

Auch Chinas Außenministerium weist die Vorwürfe als "wissenschaftlich unbegründet" zurück. "Es gibt keine Beweise, die zeigen, dass das Virus künstliche oder synthetische Spuren hat."

Auch Frankreich sieht keine Beweise dafür, dass das Coronavirus aus einem Labor in der chinesischen Stadt Wuhan stammen soll. "Wir unterstreichen, dass es bis zu diesem Tag keine Belege für diese Berichte gibt, die in US-amerikanischen Medien zirkulieren", sagte ein Offizieller im französischen Präsidentschaftspalast.

Die Biosicherheitswissenschaftlerin Filippa Lentzos vom Londoner King's College sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Ursprungsort der Coronavirus-Pandemie sei nach wie vor unbekannt.

Das Wuhan Institut für Virologie hat mehr als 1 500 verschiedene Erregerstämme, laut der Website des Instituts. Das Institut ist das erste Bioforschungslabor der höchsten Sicherheitsstufe in ganz Asien. Im Institut werden hochansteckende Krankheitserreger aufbewahrt, zum Beispiel Ebola-Viren.

19.04.2020
Virus-Lage
Kanzleramtschef Helge Braun: "Um nur die Hälfte der deutschen Bevölkerung in 18 Monaten zu immunisieren, müssten sich jeden Tag 73 000 Menschen mit Corona infizieren". "So hohe Zahlen würde unser Gesundheitssystem nicht verkraften und könnten auch von den Gesundheitsämtern nicht nachverfolgt werden. Die Epidemie würde uns entgleiten."

"Eine Epidemie ist erst zu Ende,
wenn ein Anteil von 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung
immun gegen das Virus ist."

"Selbst wenn wir das Virus stark zurückdrängen, kommt es dann aus dem Ausland immer wieder zurück", sagte Braun.

20.04.2020
Eindämmung der Pandemie - Weitere Anti-Corona-Gesetze
Die Große Koalition plant ein zweites Gesetzespaket zur Bekämpfung der Coronakrise. Das Gesetz soll im Schnellverfahren beraten werden.

"Testungen in Bezug auf Covid-19 sollen symptomunabhängig Bestandteil des Leistungskatalogs der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) werden", heißt es in dem Entwurf. Anders gesagt: Die Gesetzlichen Krankenversicherungen sollen die Kosten für Tests auf das Coronavirus bei Menschen auch ohne eine entsprechende Symptomatik übernehmen.

Pflegebedürftige, die Bewohner in Alten-, Pflegeheimen sollen also verstärkt auf den Erreger getestet werden, auch wenn bei ihnen keine Symptome auftreten.

Labors und Ärzte müssen den Gesundheitsämtern künftig Coronafälle melden. Auch negative Labortests müssen gemeldet werden.

Das zweite Gesetzespaket zur Bekämpfung der Coronakrise schafft die Grundlage für Massentests (ca. 60 Euro für Standard-PCR-Test mit Stäbchen).

21.04.2020
Obduktion von Coronavirus Verstorbene
Es werden nun mehr Verstorbene obduziert.

In der Schweiz gab es "keine Vorgaben", sagt Alexandar Tzankov, Leiter des Fachbereichs Autopsie am Unispital in Basel. "Wir sind ein sehr liberaler und nicht zentralistischer Staat." In der Schweiz obduziere bislang schon jeder Pathologe je nach Ausstattung der Autopsiesäle und "je nach Mut". Für Alexandar Tzankov ist es auch selbstverständlich zu obduzieren. Denn nur so könne man die genaue Todesursache ermitteln - die "Physiologie des Sterbens" - die auch für die Behandlung schwerkranker Corona-Patienten wichtig sei.

Am interessantesten seien aber die feingeweblichen Untersuchungen gewesen, berichtet der Pathologe Alexandar Tzankov. "Die wenigsten Patienten hatten eine Lungenentzündung, sondern das, was wir unter dem Mikroskop gesehen haben, war eine schwere Störung der Mikrozirkulation der Lunge." Das heißt, der Prozess des Sauerstoffaustauschs funktionierte nicht mehr.

"Man kann dem Patienten so viel Sauerstoff geben wie man will, der wird dann einfach nicht mehr weiter transportiert."

Pathologen der Universität Zürich hatten vergangene Woche (16/2020) im Fachblatt "Lancet" darauf hingewiesen, dass das Coronavirus nicht nur die Lunge angreift, sondern zu einer schwerwiegenden Gefäßentzündung verschiedenster Organe führen kann.

In Deutschland sterben aktuell 30 Prozent aller Covid-19-Patienten, die auf Intensivstationen liegen.

21.04.2020
Mediziner aus Österreich, Infektiologe Christoph Wenisch,
Leiter der Infektionsabteilung am Wiener Kaiser-Franz-Josef-Spital, glaubt, dass selbst dann, wenn der Impfstoff gegen den Erreger Sars-CoV-2 gefunden ist, es Jahre dauern wird, ehe die Gesellschaft wieder in eine geregelte Normalität zurückkehren kann. Es sollen ja sieben Milliarden Menschen so eine Impfung bekommen.

Distanzieren ist derzeit der Schlüssel zum Erfolg.

Krone Zeitung Wien | Infektiologe Christoph Wenisch   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

Hintergrund: 1) Wirtschaftliche Interessen bestehen an Behandlungen!

Vielfalt, um sich therapieren zu lassen.
Eine stetig wachsende Zahl von Menschen befindet sich immer häufiger auf der Suche nach Behandlungsmöglichkeiten von Krankheiten und weiteren Beschwerden.
Heutzutage kommen moderne Apparaturen zum Einsatz; die Geld verdienen.

2) Bis heute gibt es keinen Impfstoff gegen HIV (1980 bis jetzt, bisher ca. 36 Mio. Tote).
3) Woher kommt die Gewissheit, dass es jemals einen Impfstoff gegen Sars-CoV-2 geben wird?

Werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat.
Hebräer 10,35

22.04.2020
Christian Drosten: Neue Welle kann Wucht entwickeln
Die Zahl der Infizierten könne rasant steigen. Der Berliner Virologe Christian Drosten hat sich besorgt über möglicherweise bisher unbemerkte Effekte bei der Ausbreitung des Coronavirus geäußert. Wenn die sogenannte Reproduktionszahl nach Lockerung der Maßnahmen wieder über 1 kommen sollte – also ein Infizierter wieder mehr als einen anderen Menschen ansteckt –, könne die Epidemietätigkeit in nicht erwarteter Wucht losgehen, sagte Virologe Christian Drosten. Schon Ende der Woche 15/2020 hatte er vor der Gefahr einer zweiten Welle gewarnt.

22.04.2020
Cochrane Bibliothek
Cochrane-Datenbank ist temporär kostenlos zugänglich. Im Rahmen der COVID-19-Krise sind wissenschaftliche Quellen frei zugänglich, um die Forschung und den klinischen Austausch zu unterstützen.

Cochrane-Datenbank (englisch)   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

 22.04.2020 

CHIO Aachen 2020

Gekaufte Karten können in Tickets für den CHIO Aachen 2021 (25. Juni bis, 4. Juli 2021) umgewandelt werden.

Das Team vom CHIO Aachen nimmt Kontakt zu allen registrierten Kartenkunden auf und bittet darum, von telefonischen Nachfragen abzusehen.

Aufgrund der Corona-Krise 2020, sowie der von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen, haben sich die Organisatoren zur Absage entschlossen.

Rund 350 000 Besucher (950 Pferde, 350 aktive Reiter) aus aller Welt kamen im Jahr 2019 zu den zehn Turniertagen (Der erste Wettkampftag ist der Freitag und es geht bis zum Sonntag in der darauffolgenden Woche) auf das traditionsreiche Turniergelände (Springen, Dressur, Vierspänner, Vielseitigkeit und Voltigieren) vor den Toren Aachens mit 200 Aussteller.

23.04.2020
Hautflecken fielen vor allem den spanischen Ärzten auf
Je weiter sich die Krankheit ausbreitet, umso deutlicher wird: Es gibt auch viele andere Zeichen, die auf sie hindeuten.

Ärzte in mehreren Ländern beschreiben Hautveränderungen bei Covid-19-Patienten.

Immer deutlicher wird, dass das Virus nach seinem Eindringen im menschlichen Körper ein sehr komplexes Krankheitsgeschehen auslösen kann.

Aus mehreren Ländern gibt es Berichte, dass Covid-19-Patienten deutliche Hautveränderungen aufwiesen.


Unter anderem dokumentierte der Direktor für klinische Forschung in der Abteilung für Dermatologie am Mount Sinai-Krankenhaus in New York, Joshua Zeichner, diese häufig unspezifischen Befunde. Joshua Zeichner beschrieb sie in US-Medien als "Striemen oder Nesselsucht", als "Ausschlag ähnlich wie bei anderen Virusinfektionen" oder "blutergussartig".

Bei manchen Patienten erinnere das Hautbild an Erfrierungen oder an netzartige Muster, die normalerweise durch verstopfende Blutgerinnsel in kleinen Blutgefäßen entstehen.


Der italienische Arzt Dr. Sebastiano Recalcati hat seine Erkenntnisse bereits unter dem Titel "Hautmanifestationen bei Covid-19" zusammengefasst.

Sebastiano Recalcati leitet die Abteilung für Dermatologie am Allesandro Manzoni-Krankenhaus in Lecco in der Lombardei.

Auch Sebastiano Recalcati berichtet von Rötungen und nesselsuchtartigem Ausschlag, die sich am Körper zeigten.

Die spanische Akademie für Dermatologie bündelt die bisher gesammelten Erfahrungen unter dem Stichwort "Covid-Skin".

"Hautmanifestationen bei Covid-19" | Dr. Sebastiano Recalcati | PDF (englisch)   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

24.04.2020
Virologe Wolfram Brune
vom Heinrich-Pette-Institut, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie:
SARS-CoV-2 ist bereits ansteckend, wenn ein Infizierter noch keine Symptome hat. Infizierte verbreiten es also weiter, ohne zu wissen, dass sie das Virus in sich tragen, bedeutet dass das Virus noch für Jahre in der Bevölkerung bleiben wird, möglicherweise für immer.

SARS-Cov-2 ist nicht menschenspezifisch, ist ein RNA-Virus. Bei dieser Art Virus muss man davon ausgehen, dass es sich verändert. Es gibt Viren, die mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr verschwinden - nämlich solche, die eine chronische Infektion hervorrufen, wie HIV, Hepatitis B und C und Herpesviren.

Eine lebenslange Immunität ist ausgeschlossen.

Professor Wolfram Brune ist Virologe und Leiter der Abteilung "Virus-Wirt-Interaktion" am Heinrich-Pette-Institut, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie, in Hamburg.
Er beschäftigt sich vor allem mit der Frage, wie Viren es schaffen, die Abwehrmechanismen einer Zelle außer Kraft zu setzen und sie als Wirt zu nutzen.
Sein Spezialgebiet sind Herpesviren.

27.04.2020
Kein Schuppentier?
Neue Vermutung: Marderhund.

Bisher galt das Schuppentier, das auch auf dem Wildtier-Markt im chinesischen Wuhan gehandelt wurde, als letztes Puzzleteil in der Übertragungskette von der Fledermaus auf den Menschen.
Nun äußert Virologe Christian Drosten eine andere Vermutung: "In alter Literatur zum Sars-Virus gibt es eine interessante Stelle: Es wurde in Schleichkatzen gefunden, aber auch in Marderhunden – was bisher komplett übersehen wurde".

Über die Herkunft des Coronavirus SARS-CoV-2 kursieren lediglich Vermutungen und Verdächtigungen.

28.04.2020
Bei Covid-19 ist kein einheitliches Muster zu erkennen
Viele Mythen ranken sich um das Coronavirus, das die Krankheit Covid-19 auslöst. Aktuell finden Erkenntnisse aus der Rechtsmedizin immer mehr Beachtung.

Rechtsmediziner Klaus Püschel: Festgestellt haben wir, dass die Todesursachen sehr unterschiedlich sind.

Alexandar Tzankov, Leiter des Fachbereichs Autopsie: Die wenigsten Opfer sind an einer Lungenentzündung gestorben.

Thomas Voshaar, Chefarzt im Krankenhaus Bethanien in Moers und Präsident des Verbands pneumologischer Kliniken (VPK): Hohes Alter lässt den Patienten nicht automatisch zur Risikogruppe gehören, sofern er keine Vorerkrankungen hat. Wir haben beobachtet, dass sich die Risikogruppen, die von einer Erkrankung an Covid-19 am stärksten betroffen sein könnten, anders zusammensetzen, als am Anfang der Pandemie gedacht.
So haben wir festgestellt, dass Patienten mit Diabetes oder/und Bluthochdruck, unabhängig vom Alter am ehesten einen schweren Krankheitsverlauf erleben.

Auch bei Rauchern oder Asthmatikern ist bisher nicht gesichert, wie hoch ihr Risiko einer schweren Erkrankung ist. Das die Lunge gestört ist, kommt auch bei anderen Virusinfektionen vor, es ist kein spezifisches Merkmal einer Covid-19-Erkrankung.

Bisher hatten wir insgesamt 40 Coronavirus-Patienten, von denen einer verstorben ist.

Wir hatten einen unter 30-jährigen Mann, konnten die Covid-19-Erkrankung feststellen, aber die Lunge war nahezu nicht angegriffen. Dafür litt der Mann an einer schweren Herzrhythmusstörung - infolge einer Herzmuskelentzündung. Diese kommt mit und ohne Mikrozirkulationsstörung vor. Das Virus kann direkt den Herzmuskel befallen.

Auch von anderen Virusinfektionen kennen wir Beteiligungen des Herzens. Was wir außerdem festgestellt haben:

—  Ein Teil der Covid-19-Patienten hatte Embolien. Blutgerinnsel, die wie ein Torpedo zur Lunge schießen. Das Herz kann dann für eine angemessene Durchblutung der Lunge nicht mehr sorgen.

—  Wir können, davon ausgehen, dass Covid-19 Entzündungen in Gefäßzellen des ganzen Körpers verursachen kann – und dass es auch das Nervensystem befällt.
Genauere Erkenntnisse können wir nur gewinnen, wenn wir verstorbene Corona-Patienten sorgfältig untersuchen. Pathologen können Aussagen darüber treffen, wie andere Organe, zum Beispiel Herz, Leber oder Nieren von der Krankheit betroffen sind. Wichtig ist das Gehirn zu untersuchen. Sollte das Coronavirus zum Beispiel das Stammhirn befallen, das auch für die Atmung zuständig ist, wäre das eine wertvolle Erkenntnis.

Fakt ist, dass wir bisher immer noch zu wenig über die Krankheit wissen.

Die Krankheit kann sich auf diverse Arten auf den Körper auswirken.

Es sind Patienten an Covid-19 verstorben,
—  ohne dass ihre Lunge angegriffen war und
—  kurz nach Entlassung aus dem Krankenhaus, als die Lunge geheilt schien.

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Verwendete Quellen ...

  abgerufen ab 01. April 2020
  Eigene Recherchen.



[1] abgerufen 10. April 2020
   Prof. Dr. rer. nat. Gerd Antes, Medizinstatistik-Experte     Info - PDF   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

[1a] abgerufen 10. April 2020
   Medizinstatistik     Info - Google   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

[1b] abgerufen 10. April 2020
   Virologe Hendrik Streeck kritisierte das Robert-Koch-Institut und die Bundesregierung     Info - Google   Icon zur Kennzeichnung von externen Links

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