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Blumenhof



Hinweise zum Futter / (Futtermittelbehälter)

Müsli, Pellets, Einstreu
* , Hauptfutter * , Ergänzungsfutter * , Pferdesnacks, Heu * , Stroh * , Wiesenkräuter, Gras , Hafer * , Gerste * , Leinsamen, Zuckerrüben * , rote Bete * , Mais * , Proteine, Mineralstoffe, Energiebausteine,

(je 750 kg Futtermittelbehälter)

werden regelmäßig auf ihre Qualität von eigenen und unabhängigen Laboren geprüft.

Nur hochwertiges für Pferde bietet dem Tier den bestmöglichen Komfort.

Für jedes Pferd muss eine individuelle Zusammenstellung der optimalen Futtermittel gefunden werden. Die Grundlage für jedes Tier ist das Grobfutter (auch Raufutter genannt). Es wird täglich in Form von Heu, Stroh oder getrockneten Wiesenkräutern gefüttert. Es ist neben frischem Gras das wichtigste Grundfutter.

Ein hoher Gehalt an Rohfasern im Grobfutter ist für einen guten Verdauungsprozess notwendig und sorgt für die Anregung des Ruktus, also dafür dass das Tier wiederkaut. Durch den beim Wiederkauen gebildeten Speichel wird der pH-Wert im Pansen gepuffert. Dadurch werden die Bildung von Magengeschwüren und das Aufgasen des Magens verhindert.



Damit sich ein Pferd rundum wohl fühlt, sollte sein Besitzer einen besonderen Wert auf die richtige Tiernahrung legen.

Pferde besitzen ein empfindliches Verdauungssystem und sollten rohfaserreiche und pflanzliche Nahrung zu sich nehmen. Zur Sicherung der lebenswichtigen und grundlegenden Nährstoffe sollte für das Pferd als Pflanzenfresser genügend Grobfutter vorhanden sein.

Beispiele für geeignetes Raufutter sind das Gras sowie Heu, Stroh, Maissilage.

Jedes Tier ist anders, daher benötigt es auch jeweils andere Proteine, Mineralstoffe und Energiebausteine. Die am meisten verbreitete Getreideart ist Hafer. Aber auch Gerste, Leinsamen oder Zuckerrüben (trocken-Schnitzel) werden als Ergänzungsnahrung gefüttert.

Rote Bete („Runkelrübe“) sorgt als abwechslungsreicher Leckerbissen nicht nur für die Immunabwehr. Rote Bete wirkt als sehr spurenelementreiche Beilage appetitanregend, entschlackend sowie entzündungshemmend.

Rote Bete ist eine leichte, abwechslungsreiche Kost, ein guter Lieferant natürlicher Spurenelemente (reichlich Kupfer, Eisen, Folsäure [Folsäure macht glücklich, denn Folsäure aktiviert im Gehirn Botenstoffe für positives Empfinden], Chrom, Mangan, Zink, Selen, Vitamin B12).



Die Pferdefütterung ist ein komplexeres Thema.
Bei der Fütterung der Pferde geht es nicht nur darum die Pferde mit Grundfutter und Kraftfutter zu versorgen, sondern diese gesunderhaltend zu füttern. Dabei muss jedes Pferd einen individuell abgestimmten Futterplan haben. Denn viele gesundheitlichen Probleme hängen leider oft mit einem falschen oder schlechtem Fütterungsmanagement zusammen.

Allgemein sollte bei der Rationsgestaltung die Haltungsform des Pferdes, die Bewegungsleistung, der Gesundheitszustand, der aktuelle BCS (Body Condition Score), das Alter und die Rasse des Pferdes beachtet werden; und zusätzlich weitere Parameter, die berücksichtigt werden.

Die Futterration sollte immer an die aktuelle Bewegungsleistung angepasst werden.

Die Fütterungssequenz (Häufigkeit des Futters) muss sich an den Futtermengen und Fresszeiten je Mahlzeit orientieren. Es dürfen keine Fresspausen von mehr als 3,5 Stunden entstehen, aufgrund des komplexen Verdauungsprozesses der Pferde.


Mit einem großen Blutbild,
regelmäßig mindestens 2 im Jahr, können Mängel frühzeitig entdeckt und punktuell aufgefüttert werden. Wenn man regelmäßig 4 im Jahr ein Blutbild macht, bekommt man gute Vergleichswerte und eine stetige Überwachung des Gesundheitszustands.






* Wer nachhaltig wirtschaftet, kann Förderung [zinsgünstige Darlehen] erhalten und im ökologischen Landanbau ernten.
Gutes aus der Heimat. Frische kommt aus der Heimat. Frisches vom Bauer aus der Heimat. Eine große Auswahl an Futtermittel aus der Heimat. Ressourcen schonen. Sozialverträglichkeit gewährleisten. Wirtschaftlichkeit sicherstellen. Anbau in der Heimat mit Nachhaltigkeit - zur Verbesserung sozialer, ökologischer und ökonomischer Aspekte; Landwirtschaft so zu führen, dass es auf Dauer Bestand hat. Literatur: Ingo Balderjahn - Nachhaltiges Management und Konsumentenverhalten. UTB Lucius, München 2013, ISBN 978-3-8252-3902-2

Investitionen von Primärproduzenten in die Verarbeitung und Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte werden gemäß Verordnung EU(VO) Nr. 702/2014 gefördert (Höchstbetrag: 10 Mio. EUR; Laufzeit bis 20 Jahre, Sollzinsbindung für 10 Jahre, Zinstermine vierteljährlich nachträglich, jeweils zum Quartalsende), gefördert werden: - Gemeinschaftlicher Maschinenkauf, - Investitionen in den ökologischen Landbau, - Investitionen von Primärproduzenten in die Verarbeitung und Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte. Als Antragstellung gelten die Finanzierungsgespräche und der schriftliche Antrag (bei der Hausbank).

Tipp:
https://www.rentenbank.de/
Die Rentenbank wurde 1949 durch Gesetz als zentrales Refinanzierungsinstitut für die Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft mit Sitz in Frankfurt am Main errichtet.