Erzeugerpreise Januar 2011: + 5,7 Prozent
gegenüber Januar 2010
Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag im Januar 2011 um 5,7%
höher als im Januar 2010.
Eine höhere Preisveränderung im Vorjahresvergleich hatte es letztmalig im
Oktober 2008 gegeben (+ 7,3%).
Im Dezember 2010 hatte die Jahresveränderungsrate + 5,3% betragen. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg der Index im Januar
2011 gegenüber dem Vormonat Dezember 2010 um 1,2%.
ArbeitnehmerInnen müssen einen Rechtsanspruch auf Familienpflegezeit erhalten.
Familienministerin Kristina Schröder will jedoch ein Gesetz, das auf freiwillige
Vereinbarungen setzt. Der DGB lehnt den Entwurf ab.
"Die FDP setzt ihren pflegepolitischen Amoklauf fort. Hand in Hand mit den
Wirtschaftsverbänden fordert sie die Schleifung der sozialen Sicherungssysteme.
Ernstzunehmende Lösungsvorschläge für die drängenden Probleme der
Pflegebedürftigen, ihrer Angehörigen und der Pflegekräfte sind von ihr nicht zu
erwarten", kommentiert Kathrin Senger-Schäfer die Ablehnung einer
Beitragserhöhung zur Pflegeversicherung in dieser Legislaturperiode durch die
FDP.
Domino-Effekt | Griechenland-Krise stellt die
EU vor Probleme
Die Finanzkrise Griechenlands
könnte nach Einschätzung von Experten in einer Art Domino-Effekt auch andere
«unsichere Staaten» in Europa in Zahlungsprobleme treiben und damit die
europäische Währungsunion gefährden.
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20.02.2010
Maria Böhmer: Hartz IV-Zahlen von Migranten alarmierend
Die Integrationsbeauftragte der
Bundesregierung, Maria Böhmer, hat die Quote der Migranten unter den Beziehern
von Hartz IV als alarmierend bezeichnet: "Es ist alarmierend, dass Menschen aus
Zuwandererfamilien doppelt so häufig Hartz IV beziehen wie Deutsche ohne
Migrationshintergrund."
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20.02.2010
Regelsätze | Hartz-IV-Forscher springen Westerwelle bei
Guido Westerwelle mag sich bei
seiner Hartz-IV-Schelte im Ton vergriffen haben - in der Sache aber hat er
Recht, sagen Ökonomen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft. Sie legen neue
Zahlen vor, die klarmachen: Für viele Arbeitslosengeld-II-Empfänger rentiert
sich ein regulärer Job schlicht nicht.
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20.02.2010
5 Prozent der Steuerpflichtigen zahlen 42 Prozent der
Einkommensteuer
5 Prozent der Steuerpflichtigen
tragen zu rund 42 Prozent der Einnahmen bei der Einkommensteuer bei. Der Anteil
dieser Gruppe mit Jahreseinkünften ab 92.750 Euro am verfügbaren Einkommen
insgesamt betrage 25,8 Prozent, teilt die Bundesregierung in einer Antwort
(17/691) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/499)
mit.
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20.02.2010
Die Linke setzt sich erneut für Abschaffung von Hartz IV ein
Die Fraktion Die Linke fordert
erneut, Hartz IV abzuschaffen. Die Arbeitsmarktreform sei eine ”historische
Fehlentscheidung“ gewesen, schreiben die Abgeordneten in einem Antrag (17/659).
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts über die Regelleistungen bei Hartz IV
habe klar gemacht, dass Hartz IV ”ein Angriff auf den Sozialstaat und Armut per
Gesetz“ bedeute.
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20.02.2010
Grüne wollen Diskriminierung von jungen Arbeitnehmern abschaffen
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
will erreichen, dass Beschäftigungszeiten von Arbeitnehmern, die vor Vollendung
des 25. Lebensjahres liegen, grundsätzlich bei der Berechnung von
Kündigungsfristen bei Arbeitsverhältnissen berücksichtigt werden.
Es wird gestritten im Deutschen Bundestag
zu Recht über das unsägliche Konjunkturprogramm der
Bundesregierung. Das kann man bezeichnen als zu wenig, zu spät
und unsozial. Wir sagen: die Kaufkraft muss steigen für unsere
Bevölkerung. Nur so finden wir einen Weg aus der Krise.
Wir brauchen jetzt ein öffentliches Beschäftigungsprogramm mit
öffentlich geförderten Arbeitsplätzen für mindestens eine
Million Menschen.
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20.02.2009
Bundessozialgericht | B 4 AS 30/08 R |
Voraussetzungen der Mietkostensenkung in Ballungsräumen
Auch in Ballungsräumen wie München können Empfänger von
Arbeitslosengeld nach derzeitigem Recht nicht generell auf kleinere
Wohnungen verwiesen werden als sie Hilfeempfängern außerhalb von
Ballungsräumen sonst zugestanden werden. Dies hat der 4. Senat des
Bundessozialgerichts im Rahmen eines Streits über die Höhe des dem
Kläger zustehenden Arbeitslosengeldes II am 19. Februar 2009
entschieden.
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20.02.2009
Regierung Merkel will Schulden verstaatlichen
und Gewinne privatisieren
"Mit
dem Bankenenteignungsgesetz der Bundesregierung werden Schulden verstaatlicht
und Gewinne privatisiert.
Das ist nicht hinnehmbar", erklärt Gregor Gysi zu den von der Bundesregierung
vorgeschlagenen kurzzeitigen Veränderungen am Bankenrettungsschirm. "Mit ihrer
Lex HRE versagt die Bundesregierung erneut vor den Herausforderungen der Krise."
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20.02.2009
Zahl der Hartz IV –Empfänger ursächlich für die „Flut an Widersprüchen und
Klagen“
Der in den letzten Wochen viel zitierte „Gesetzes-Murks“ ist
nicht der Hauptgrund für die dargestellte „Widerspruchs-
und Klageflut“ gegen Hartz IV-Bescheide.
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20.02.2009
2008 wurde in Deutschland soviel gearbeitet
wie nie zuvor
Das Arbeitsvolumen in
Deutschland hat im Jahr 2008 einen Rekordstand erreicht.
Insgesamt wurden 57,75 Milliarden Arbeitsstunden geleistet, 1,3
Prozent mehr als im Vorjahr. Im Sog des konjunkturellen Abschwungs
wurden die Zuwächse immer kleiner, und im vierten Quartal war ein
leichter Rückgang zu verzeichnen. Die Beschäftigungslage war noch
stabil, aber die Arbeitnehmer haben im vierten Quartal 2008 pro Kopf
1,1 Prozent weniger Stunden geleistet als im Vorjahr. Es wurden
insbesondere bezahlte Überstunden und Guthaben auf Arbeitszeitkonten
abgebaut sowie Kurzarbeit eingeführt.
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20.02.2009
Regierung muss endlich auf dramatisch steigende
Arbeitslosigkeit reagieren
"Die Bundesregierung muss
endlich einen Schutzschirm für die Beschäftigten auf den Weg bringen",
fordert Klaus Ernst als Reaktion auf die weiter dramatisch ansteigende
Arbeitslosigkeit. "Dazu gehören ein Maßnahmepaket gegen Massenentlassungen und
deutlich höhere Leistungen für Arbeitslose."
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20.02.2009
Urteil bekräftigt: Angemessenheit vor Zwangsumzug!
Anlässlich des Urteils des
Bundessozialgerichts zu den Unterkunftskosten, erklärt Markus Kurth,
sozialpolitischer Sprecher:
Das heutige Urteil des Bundessozialgerichts bestätigt unsere Forderung nach
einer individuellen Angemessenheit der Unterkunftskosten. Es ist unzulässig,
Menschen unabhängig von einer besonderen Betrachtung des Einzelfalls zum Umzug
zu zwingen.
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20.02.2009
Bundesregierung soll Zwangsumzüge verhindern statt
Berlin zu verklagen
Offenbar möchte die
Bundesregierung sämtliche Versuche einer sozialeren Umsetzung von Hartz IV im
Keim ersticken. Zuerst wird das Land Berlin gezwungen, eine bundesweit
vorbildliche Regelung zur weitgehenden Vermeidung von Zwangsumzügen aufzugeben
und dann folgt auch noch eine Klage um Erstattungsansprüche.
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